Präsentation „Religionsunterricht für alle“

Anmerkungen zu den Entwicklungen in Niedersachsen und Hamburg

Konfessioneller Religionsunterricht – ein Dauerproblem

Das Land Niedersachsen führt aktuell einen „Christlichen Religionsunterricht“ ein, der Anlass für kritische Rückfragen bietet. Begrüßenswert ist es, dass das Bundesland neben dem bekenntnishaften Religionsunterricht nun auch in den Grundschulen das Fach Ethik anbieten wird. Zu einem solchen Schritt hat sich der benachbarte Stadtstaat Hamburg bis heute nicht entschließen können. Eine Petition der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft setzt jedoch den Impuls, dass der Hamburger Senat dies nachholt.

Tag 11 der Besetzung des Audimax

WIEN. (hpd) Aus der Volxküche dringt der Geruch von frisch aufgebrühtem Kaffee durch die Flure vor dem besetzten Wiener Audimax. Die mechanisierte Putzeinheit beseitigt lautstark die Spuren der letzten Nacht. Ihr voraus wird der Boden von einem halben Dutzend Menschen mit Wischmobs grob vorgereinigt. Müde Gesichter, noch vor kurzem feiernd oder arbeitend, suchen ihren Weg zu den besetzten Hörsälen, die als Schlafsäle deklariert wurden.

Begegnung der besonderen Art

MÜNCHEN. (hpd) Unter dem Titel „Es gibt (mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit) keinen Gott – Die Neuen Atheisten“ fand am 29.10.2009 ein Streitgespräch zwischen Dr. Michael Schmidt-Salomon (Giordano-Bruno-Stiftung, gbs), dem evangelischen Theologen PD Dr. Alf Christophersen (LMU) und dem katholischen Kulturjournalisten Dr. Alexander Kissler (Süddeutsche Zeitung) statt.

Zwei regierende Pastoren und ihre Basis

WEIMAR. (hpd). Der Mitgliederschwund hält bei den christlichen Kirchen Thüringens an. Wie der Mitteldeutsche Rundfunk jetzt ermittelt hat, gibt es zur Zeit im Freistaat nur noch etwa 440.000 evangelische und rund 157.000 katholische Christen. Die evangelische Kirche verliert jährlich über tausend und die katholische Kirche mehrere hundert Mitglieder durch Austritte.

Liebe M.

WIEN. (fdbö/hpd) Wenn Menschen sterben, kommt fast immer die Religion ins Spiel. Bei Angehörigen in der Trauerbegleitung, für sie und für Freunde und Bekannte beim Begräbnis. Zweifellos helfen Rituale, die Trauer zu verarbeiten. Aber müssen sie religiös sein? Christoph Baumgarten geht dieser Frage in einem sehr persönlichen Text nach.

MIZ 3/09 erschienen: Quo vadis Europa?

ASCHAFFENBURG (hpd) Zwanzig Jahre nach dem Fall des „Eisernen Vorhangs“ stellt die MIZ die Frage, wohin sich Europa in dieser Zeit weltanschaulich bewegt hat und welche Entwicklungen für die kommenden Jahren zu erwarten sind.

„Trotz Revolution wird doch gearbeitet“

BERLIN. (hpd) Ein Weg durch die Jahre: 20 Jahre Mauerfall – ein Grund Menschen zu treffen, mit ihnen zu sprechen. Hier das dritte Gespräch: Über Zivilcourage – Als selbsternannter Beobachter blieb er am 7. Mai 1989 in einem Wahllokal zur Stimmauszählung und sagt selbst dazu: „Ich versuchte immer, im Hintergrund zu bleiben, wollte aber trotzdem auch dabei sein und durch meine bloße Anwesenheit meinen Protest ausdrücken, ich war aber nie in erster Reihe.“

Aus dem christologischen Tollhaus befreit

GÖTTINGEN. (hpd) Der Reformationstag gedenkt auch dem Wirken des Reformators Martin Luther und seiner Verdienste. Einmal historisch betrachtet - was die Heilserwartung an Christus bedeutet -, fragt man sich allerdings, was damit gemeint sein könnte.

Pilger Mu (54)

(hpd) Die Bildgeschichten des „Pilger Mu“ sind eine Kreation des Malers und Zeichners Alex Ignatius. Vier Bilder sagen manchmal mehr als viele Worte.

Bigotte Islamisten im Dresdner Mordprozess

KÖLN. (ICAE/hpd) Dresden steht in diesen Tagen unter der Beobachtung von Millionen. Nicht nur in der so genannten islamischen Welt, sondern Millionen auch hier in Deutschland, in Europa und weltweit beobachten den Prozess um den Mord an Marwa El-Sherbini. Auch islamische Länder, die selbst Menschenrechtsverletzungen begehen, nutzen den Dresdner Prozess für ihre politischen Zwecke.

Ein Handy ist wie eine Elektronische Fußfessel

MARBURG. (hu/hpd) "Handys sind wie Elektronische Fußfesseln." Seinen überspitzt erscheinenden Vergleich begründete Burckhard Nedden am Dienstag im Hörsaalgebäude der Philipps-Universität. Eingeladen zu seinem Vortrag unter dem Titel "Ich habe doch nichts zu verbergen, oder?" hatten die Humanistische Union (HU) und das Zentrum für Konfliktforschung (ZfK) der Philipps-Universität.

Wie entstehen eliminatorische Angriffe?

(hpd) Der US-amerikanische Politologe Daniel Jonah Goldhagen will in seinem neuen Buch „Schlimmer als Krieg. Wie Völkermord entsteht und wie er zu verhindern ist“ eine neue Deutung von Massenmorden vorlegen. Er stellt dabei zutreffend auf den politischen Entscheidungsprozess bei derartigen Untaten ab, übernimmt sich aber mit dem Anspruch einer differenzierten und originären Interpretation.

Cover

Rezension

Fremde Feinde

Verhaftet, angeklagt, hingerichtet. Der Prozess gegen Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti gilt als einer der unfairsten der amerikanischen Justizgeschichte. Die Beweislage, die den beiden italienischen Einwanderern die Schuld an einem Raubmord gab, war brüchig. Sie mussten am 23. August 1927 sterben – trotz weltweiter Proteste. Waren sie unschuldig?

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Wenn öffentliche Stellen ein Bild von Musliminnen zeichnen, das Islamisten in die Karten spielt

„Wir müssen uns diversitätssensibel aufstellen. Unsere Angebote sollen Migranten und Muslime ansprechen.“ − „Stimmt. Lass uns ein Bild mit einer Frau mit Hijab auf unsere Homepage setzen!“ Doch dies wird weder der Realität von Migration noch der von Musliminnen gerecht. Letztlich erweist es der Gleichberechtigung einen Bärendienst. Und Islamisten werden sich die Hände reiben.

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Es ist ein ganz großes Rad, an dem da gedreht wird. Immer wieder. Beim jährlich stattfindenden Kirchentag, abwechselnd katholisch und evangelisch, wird für eine fünftägige Veranstaltung ein zweistelliger Millionenbetrag bewegt. So wie auch beim nächsten Evangelischen Kirchentag, der vom 5. bis 9. Mai 2027 in Düsseldorf stattfinden wird. Trotz der mit fast 14 Millionen Euro öffentlich subventionierten Veranstaltung fehlt die öffentliche Transparenz der Mittelverwendung.

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Ein Entwurf der von Donald Trump eingesetzten Religious Liberty Commission behauptet eine angebliche Beschneidung religiöser Freiheiten in den USA. Neben abstrusen geistesgeschichtlichen Schuldzuweisungen liefert das Papier konkrete Empfehlungen, um die strikte Trennung von Staat und Kirche aufzuweichen. Damit entpuppt sich der Bericht als ideologisches Gefälligkeitsgutachten für die christliche Rechte, das den säkularen Verfassungsstaat gezielt aushöhlen soll.

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Fremde Feinde

Verhaftet, angeklagt, hingerichtet. Der Prozess gegen Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti gilt als einer der unfairsten der amerikanischen Justizgeschichte. Die Beweislage, die den beiden italienischen Einwanderern die Schuld an einem Raubmord gab, war brüchig. Sie mussten am 23. August 1927 sterben – trotz weltweiter Proteste. Waren sie unschuldig?