Weltliche Totengedenkfeier

BRAKE. (hpd) Auch in diesem Jahr fand in Brake zum Totensonntag eine öffentliche weltliche Totengedenkfeier statt. Der Humanistische Verband Wesermarsch trat als Veranstalter auf und kam damit dem breiten Bedürfnis in der Bevölkerung nach, an den „traurigen Tagen“ im November der Toten zu gedenken.

Berichte über Flüchtlingskinder frei erfunden?

MEDIEN. (hpd) Seit einigen Wochen bereist die österreichische Buchautorin Maria Blumencron (*1965) die Lande, um auf groß angelegter Lesetour ihr im Frühjahr 2008 bei Dumont erschienenes Werk „Auf Wiedersehen, Tibet" vorzustellen. Sie berichtet darin von ihren Erlebnissen als Fluchthelferin in Tibet. Wer sich die Details ansieht, gewinnt schnell den Eindruck, dass da etwas nicht stimmen kann.

Notizen aus Belgien

BELGIEN. (hpd) Unter anderen mit Berichten darüber, wie in den USA der belgische Bierteufel ausgetrieben wird, warum nur niederländischsprachige Tote bestattet werden dürfen, weshalb Imame nur schwer auszubilden sind, wie Antwerpen sich über den Sankt Nikolas streitet, dass das christliche C überall verschwindet, wie Darwin gegen Gott verteidigt wird und warum Vater Samuel vor Gericht steht.

Zugeschnittene besondere Papst-Logik

(hpd) Hans Albert, der bedeutendste deutsche Vertreter des Kritischen Rationalismus, formuliert in seiner Schrift „Joseph Ratzingers Rettung des Christentums" eine vehemente Kritik an den theologischen Werken des heutigen Papstes, die mit einer selektiven und zweifelhaften Inanspruchnahme der Vernunft zur Legitimation von Glaube und Gottesvorstellung dienen sollen.

Jugendweihe Deutschland begrüßt „KORSO"

HAMBURG. (jwd/hpd) Der Vizepräsident K.G. Neumann sowie der Bundesvorsitzende, Dr. K.-P. Krause, von Jugendweihe Deutschland e.V. begrüßten übereinstimmend den Zusammenschluss von elf säkularen Verbänden, Stiftungen und Akademien zum „Koordinierungsrat säkularer Organisationen".

Totengedenken

(hpd) Am 23. November ist Totensonntag. Schon zu „Allerheiligen“ am 1. November richteten Angehörige von Verstorbenen deren Gräber, in den Wochen darauf wurde der Volkstrauertag begangen. Die Bestattungs- und Friedhofskultur ist in Bewegung geraten. Der Wandel besteht vor allem darin, dass „pflegeleichte“ und einfache Gräber heute gefragt sind.

Bundesprüfstelle an der Nase herumgeführt

BONN. (hpd) Anfang September 2007 waren zwei Bücher von Rudolf Steiner knapp der Indizierung durch die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien entgangen - weil der Verlag zusicherte, alsbald kommentierte Neuauflagen herauszubringen und bis dahin das Buch nur mit einer Beilage auszuliefern. Doch nach über einem Jahr ist noch immer nichts geschehen.

„Naturalismus - Leben ohne Geister, ..."

FRANKFURT/M. (hpd) Am 14.11.2008 um 20 Uhr, dem zweiten Vortragstermin der Säkularen Humanisten Rhein-Main, sprach der 49-jährige Diplom-Psychologe und Systemanalytiker Volker Dittmar über die naturalistische Weltsicht.

Pilger Mu (11)

(hpd) Die Bildgeschichten des „Pilger Mu" sind eine Kreation des Malers und Zeichners Alex Ignatius. Vier Bilder sagen manchmal mehr als viele Worte.

KORSO vorgestellt

HALLE/Sa. (hpd) Im Anschluss an einen Vortrag im  Bürgerhaus des hiesigen humanistischen Regionalverbandes informierte der Referent, Dr. Horst Groschopp, als Präsident des HVD, die anwesenden Gäste und Vorstandsmitglieder über das Zustandekommen und die Ziele des kürzlich gegründeten KORSO.

Sterben lassen künftig verboten?

BERLIN. (hpd) In der kommenden Woche wird der Deutsche Bundestag erneut über Patientenverfügungen beraten. Es liegen nun drei Entwürfe bereit und der Beobachter bekommt durchaus den Eindruck, besonders die CDU/CSU-Fraktion wirke darauf hin, dass es zu gar keinem Gesetz kommt. Zum Umfeld dieser Debatten gehören aktuelle Sterbefälle, Ärzte, die vor Gericht stehen und eine Gesellschaft, die gespalten ist.

Cover

Rezension

Fremde Feinde

Verhaftet, angeklagt, hingerichtet. Der Prozess gegen Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti gilt als einer der unfairsten der amerikanischen Justizgeschichte. Die Beweislage, die den beiden italienischen Einwanderern die Schuld an einem Raubmord gab, war brüchig. Sie mussten am 23. August 1927 sterben – trotz weltweiter Proteste. Waren sie unschuldig?

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