Blick in den Eingangsbereich des Willy-Brandt-Hauses

Essay

Die SPD und der Politische Islam: Ein Repräsentationsproblem mit Folgen?

Die SPD verliert seit Jahren an Zustimmung. Besonders dramatisch ist der Bruch mit ihrer klassischen Wählerschaft. Könnte dabei auch ihr Umgang mit konservativ-religiösen muslimischen Verbänden eine Rolle spielen und zugleich säkulare Muslime vor den Kopf stoßen? Der Artikel untersucht, ob hinter dem Niedergang weniger eine „Unterwanderung“ als vielmehr ein politisches Repräsentationsproblem steckt: die Verwechslung organisierter Milieus mit der Vielfalt der Wähler.

Der Darwin-Code für Kultur und Religion

FRANKFURT. (hpd) "Der Darwin-Code. Wer hat Angst vor der Evolution des Menschen?" Vortrag von Dr. Sabine Paul am 15. Mai 2009 in Frankfurt am Main, im Rahmen der zweiten Vortragsreihe der Säkularen Humanisten – Regionalgruppe Rhein-Main des Förderkreises der Giordano Bruno Stiftung (GBS) - in Zusammenarbeit mit DiKOM e.V.

Abnehmender Respekt für Grundgesetz

KARLSRUHE. (hu/hpd) Ex-Bundesverfassungsrichter mahnt sorgsameren Umgang mit Grundrechten an. Hassemer lobt anlässlich der Vorstellung des neuen Grundrechte-Reports das gestiegene Bewusstsein für Datenschutz. Zugleich fordert er ein striktes Verbot der Verwertung von Folter-Aussagen.

Konferenz: Wissenschaft unter Beschuss

HAMBURG. (gwup/hpd) Wer nimmt da wen unter Beschuss?  „Die Schützen sind diejenigen, die eine subjektive Wissenschaft mit veränderten Spielregeln fordern“, erklärt Amardeo Sarma zum Schwerpunktthema der Jahreskonferenz der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften e.V. (GWUP).

Humanismus statt Religion

KÖLN. (hpd) "Humanismus statt Religion - Das Weltbild des Neuen Humanismus". Ein Vortrag von Dr. Bernd Vowinkel am 15.05.2009 im "Allerweltshaus" in Köln. Mit diesem Abend gab die "Regionalgruppe Köln-Bonn-Düsseldorf des Förderkreises der Giordano Bruno Stiftung" ihr Veranstaltungs-Debüt als Auftakt zu einer geplanten Vortragsreihe.

Anschein von Wissenschaftlichkeit beenden

MARBURG. (ibka/hpd) Gegen den Auftritt von Referenten der Organisationen "Wüstenstrom" und "Deutsches Institut für Jugend und Gesellschaft" beim Marburger Kongress für Psychotherapie und Seelsorge wendet sich auch der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA).

Der gespaltene homo religiosus

TÜBINGEN. (hpd) Kann man sich noch heute auf die biblisch-christliche Ethik als höchste Instanz der Moral berufen und dabei intellektuell redlich bleiben und human handeln? Dieser Frage ging der Freiburger Psychologe Prof. em. Franz Buggle nach.

Friedhofsführung kreuz und queer

BERLIN. (hpd) Auf einem der schönsten Friedhöfe Berlins fand am Sonntag eine „Kreuz&Queer“-Führung statt, in dessen Mittelpunkt die Grabstätten von Schwulen standen, die für eine humanistische Bestattungs- und Erinnerungskultur Anstöße geben können.

Kunstaktion gegen Gebirgsjägertreffen

MITTENWALD. (hpd) Der Aktionskünstler Wolfram P. Kastner und Aktive der Deutschen Friedensgesellschaft (DFG/VK) haben am 15. Mai 2009 gegen Wehrmachtsglorifizierung und das Jahrestreffen der Gebirgstruppen protestiert, das am Sonntag erneut auf dem Hohen Brendten zelebriert wurde.

Jahreshauptversammlung der Ex-Muslime

KÖLN. (ZdE) Am 15. Mai 2009 wurde im Bürgerhaus Köln-Zollstock die diesjährige Jahreshauptversammlung des Zentralrates der Ex-Muslime durchgeführt und die Vorhaben des laufenden Jahres besprochen.

Cover

Rezension

Fremde Feinde

Verhaftet, angeklagt, hingerichtet. Der Prozess gegen Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti gilt als einer der unfairsten der amerikanischen Justizgeschichte. Die Beweislage, die den beiden italienischen Einwanderern die Schuld an einem Raubmord gab, war brüchig. Sie mussten am 23. August 1927 sterben – trotz weltweiter Proteste. Waren sie unschuldig?

Weitere Rezensionen

Termine

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Cover

Fremde Feinde

Verhaftet, angeklagt, hingerichtet. Der Prozess gegen Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti gilt als einer der unfairsten der amerikanischen Justizgeschichte. Die Beweislage, die den beiden italienischen Einwanderern die Schuld an einem Raubmord gab, war brüchig. Sie mussten am 23. August 1927 sterben – trotz weltweiter Proteste. Waren sie unschuldig?