Ältere Frau mit Laptop telefoniert

Ein Dokument, das Leben und Sterben leichter und sicherer macht

Die Frage, wie wir am Ende unseres Lebens behandelt werden möchten, beschäftigt viele – doch nur wenige setzen sich aktiv damit auseinander. Der Humanistische Verband Berlin-Brandenburg hat mit seinem neuen Fragebogen zur Erstellung einer Patientenverfügung ein Werkzeug geschaffen, das nicht nur rechtssicher ist, sondern auch menschlich, klar und alltagstauglich.

Ein verlorener Sohn rechnet ab

(hpd) Der Journalist Ulli Schauen wirft in einen kritischen Blick auf die „normalen Skandale“ der Kirche, vor allem bezüglich der Folgen einer unterbliebenen Trennung von Kirche und Staat. Es handelt sich eher um eine Sammlung von einzelnen Beispielen in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen, welche in dem Buch insgesamt eher fragmentarisch wirken.

Zur Islamophobie-Diskussion in Frankreich

PARIS. (hpd) Vor dem Hintergrund der sich verschärfenden Auseinandersetzungen über die Wege der Integration nicht originär-westeuropäischer ethnischer und religiöser Gruppen in die EU-Staaten findet ein Wiederaufleben der bereits Anfang dieses Jahrzehnts gestarteten Islamophobie-Diskussion in ganz Europa statt.

Trennung.lu

LUXEMBURG. (hpd) In Luxemburg haben sich mehrere säkulare Initiativen zusammengeschlossen, um eine Petition für die Trennung von Kirche und Staat zu lancieren. Wieso die Trennung von Kirche und Staat längst überfällig ist und wie erfolgreich sich die Petition, die am 11. Mai 2010 startete, bereits zeigt, erzählt Manuel Huss, einer der Initiatoren von trennung.lu, im hpd-Interview.

Stoppt die Hinrichtungen

KÖLN. (hpd) Eine Gruppe iranischer Mütter und Frauen aus Köln setzt sich für die Verbreitung der Botschaft von Daye Saltaneh, der Mutter von Farzad Kamangar ein, einem Lehrer, der jüngst im Iran hingerichtet wurde.

Pilger Mu (82)

(hpd) Die Bildgeschichten des „Pilger Mu“ sind eine Kreation des Malers und Zeichners Alex Ignatius. Vier Bilder sagen manchmal mehr als viele Worte.

„Volksgemeinschaft statt Kapitalismus?“

(hpd) Die Beiträge des Sammelbandes untersuchen die sozialpolitische Agitation von Rechtsextremisten. Dabei arbeiten die Autoren den nationalistischen und völkischen Hintergrund des scheinbaren „Antikapitalismus“ in diesem politischen Lager auf, argumentierten dabei aber mitunter aus der Perspektive eines schematischen Marxismusverständnisses im traditionellen Sinne.

Das Kirchenaustrittserschwerungsgesetz

AACHEN. (tp/hpd) Die Erlebnisse von einem der auszog, aus der Kirche auszutreten: Die Geschichte vom Kirchenaustrittserschwerungsgesetz, dem Amtsgericht Aachen, einem Schreiben und Beschluss. Ein Bericht und Kommentar von Tilman Bremer

Humanistische „Messlatte“ für Parteien

Niederlande. (hpd) Zusammen mit anderen humanistischen Organisationen entwickelte der humanistische Verband der Niederlande (HV) eine „Messlatte“, um den humanistischen Gehalt der großen politischen Parteien zu bewerten. Dazu wurden fünfzehn Themen definiert und diese mit acht Parteiprogrammen verglichen. Die Wähler sollten damit auf einen Blick ersehen können, welche Partei sich am stärksten zu den Werten einer "humanen" Gesellschaft verpflichtet fühlt.

Die deutsche Linke und der Nahost-Konflikt

(hpd) Wolfgang Gehrcke, Jutta von Freyberg und Harri Grünberg wollen in ihrem Buch Positionsbestimmungen zu aktuellen und historischen Fragen des Themas vornehmen. Bilanzierend betrachtet enttäuscht das Werk, da es auf Basis einer geringen Literaturkenntnis zusammen geschrieben wurde, sich zu wichtigen Problemen gerade nicht ausführlicher und klarer positioniert und doch mit pauschalen Zuordnungen über Israel und die Palästinenser arbeitet.

Parlament protegiert Prügel-Priester

AMÖNEBURG. (hu/hpd) Mit der Mehrheit der Christlich-Demokratischen Union (CDU), der Amöneburger Wählergemeinschaft (AWG) und der Freien Wählergemeinschaft (FWG) hat die Stadtverordnetenversammlung von Amöneburg sich geweigert, die Umbenennung der Dr.-Josef-Gutmann-Straße überhaupt zu prüfen. Gegen den einstigen Priester und Schuldirektor erheben zahlreiche Betroffene den Vorwurf massiver körperlicher Übergriffe.

Zwischen Komplizenschaft und Widerstand

MÜNSTER. (exc/jhpd) Die katholische Kirche hat sich im 20. Jahrhundert in manchen Ländern nach Expertenmeinung zum Komplizen gewalttätiger Regime gemacht, aber auch Widerstand gegen Unrecht und Verfolgung geleistet. Das ergab eine Fachtagung unter dem Titel „Katholische Kirche und Gewalt“ des Exzellenzclusters „Religion und Politik“ der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

Cover

Rezension

Fremde Feinde

Verhaftet, angeklagt, hingerichtet. Der Prozess gegen Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti gilt als einer der unfairsten der amerikanischen Justizgeschichte. Die Beweislage, die den beiden italienischen Einwanderern die Schuld an einem Raubmord gab, war brüchig. Sie mussten am 23. August 1927 sterben – trotz weltweiter Proteste. Waren sie unschuldig?

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Wenn öffentliche Stellen ein Bild von Musliminnen zeichnen, das Islamisten in die Karten spielt

„Wir müssen uns diversitätssensibel aufstellen. Unsere Angebote sollen Migranten und Muslime ansprechen.“ − „Stimmt. Lass uns ein Bild mit einer Frau mit Hijab auf unsere Homepage setzen!“ Doch dies wird weder der Realität von Migration noch der von Musliminnen gerecht. Letztlich erweist es der Gleichberechtigung einen Bärendienst. Und Islamisten werden sich die Hände reiben.

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Es ist ein ganz großes Rad, an dem da gedreht wird. Immer wieder. Beim jährlich stattfindenden Kirchentag, abwechselnd katholisch und evangelisch, wird für eine fünftägige Veranstaltung ein zweistelliger Millionenbetrag bewegt. So wie auch beim nächsten Evangelischen Kirchentag, der vom 5. bis 9. Mai 2027 in Düsseldorf stattfinden wird. Trotz der mit fast 14 Millionen Euro öffentlich subventionierten Veranstaltung fehlt die öffentliche Transparenz der Mittelverwendung.

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Gottes Gelder für den Wahlkampf: Wie Trumps Kommission die Schranken zwischen Kirche und Politik einreißen will

Ein Entwurf der von Donald Trump eingesetzten Religious Liberty Commission behauptet eine angebliche Beschneidung religiöser Freiheiten in den USA. Neben abstrusen geistesgeschichtlichen Schuldzuweisungen liefert das Papier konkrete Empfehlungen, um die strikte Trennung von Staat und Kirche aufzuweichen. Damit entpuppt sich der Bericht als ideologisches Gefälligkeitsgutachten für die christliche Rechte, das den säkularen Verfassungsstaat gezielt aushöhlen soll.

Plakat der Ausstellung „Demokratie und Humor“

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In welchem Verhältnis stehen eigentlich Demokratie und Humor? Gewährleistet Demokratie die Freiheit der komischen Kunst? Oder ist der Humor eine der kontrollierenden Gewalten, die dafür sorgt, dass diese Freiheit nicht verschwindet? Gerade wurde eine Ausstellung eröffnet, deren Werke dazu einladen, über diese Frage nachzudenken. Mit dabei sind auch „Spott sei Dank“-Karikaturen, die beim hpd erschienen sind.

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Der Investigativjournalist Sascha Adamek bewertete in der ZDF-Sendung „Markus Lanz“ die von „CLAIM“ verbreiteten Zahlen zu antimuslimischen Vorfällen als „eine glatte Fälschung“ und sprach von „Alarmismus“. „CLAIM“ wollte ihm diese Aussagen gerichtlich untersagen lassen. Doch das Landgericht Hamburg erklärte Adameks Äußerungen für zulässig. „CLAIM“ ist dabei kein unbeschriebenes Blatt: Sowohl die Methodik und Verbindungen der Organisation als auch der von ihr verwendete Begriff des „antimuslimischen Rassismus“ stehen seit Jahren in der Kritik.

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Cover

Fremde Feinde

Verhaftet, angeklagt, hingerichtet. Der Prozess gegen Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti gilt als einer der unfairsten der amerikanischen Justizgeschichte. Die Beweislage, die den beiden italienischen Einwanderern die Schuld an einem Raubmord gab, war brüchig. Sie mussten am 23. August 1927 sterben – trotz weltweiter Proteste. Waren sie unschuldig?