Blick in den Eingangsbereich des Willy-Brandt-Hauses

Essay

Die SPD und der Politische Islam: Ein Repräsentationsproblem mit Folgen?

Die SPD verliert seit Jahren an Zustimmung. Besonders dramatisch ist der Bruch mit ihrer klassischen Wählerschaft. Könnte dabei auch ihr Umgang mit konservativ-religiösen muslimischen Verbänden eine Rolle spielen und zugleich säkulare Muslime vor den Kopf stoßen? Der Artikel untersucht, ob hinter dem Niedergang weniger eine „Unterwanderung“ als vielmehr ein politisches Repräsentationsproblem steckt: die Verwechslung organisierter Milieus mit der Vielfalt der Wähler.

Zensurversuch zunächst gescheitert

STUTTGART. (hpd) Der Bund der Freien Waldorfschulen ist mit seinem Versuch gescheitert, eine kritische Publikation mit juristischen Mitteln zu verhindern. Betroffen ist das „Schwarzbuch Waldorf" des Journalisten Michael Grandt, der seit langem im Bereich Anthroposophie ermittelt und bereits mehrfach ins Visier der Anhänger Steiners geraten ist.

"Ethik-Unterricht – Baustein der Integration."

BERLIN. (hpd) Der DGB-Vorsitzende Michael Sommer befürwortet nachdrücklich den gemeinsamen Ethikunterricht in Berlin. Dieses teilte er in einem Brief der Initiative Pro Ethik mit. Gleichzeitig äußert er großen Respekt für die Gläubigen verschiedener Religionen und sprach sich auch für die Weiterführung des freiwilligen Religionsunterricht aus.

Gott und das Böse

Wenn Gott allmächtig, allwissend und allgut ist, warum gibt es dann das Böse auf der Welt? Wie gut sind die Antworten auf diese Frage?

Der jeweils eigene Gott

(hpd) Für den bekannten Münchener Soziologen Ulrich Beck ist die Säkularisierungsthese gescheitert: Angesichts einer immer stärkeren Individualisierung des Religionsverständnisses muss für ihn im interreligiösen Dialog auf den exklusiven Wahrheitsanspruch des eigenen Glaubens zugunsten einer gemeinsamen Orientierung auf den Frieden verzichtet werden.

Wahlergebnisse in Bayern

SCHÖNGEISING. (hpd/ha) Rudolf Kuhr von der Humanistischen Aktion und selber Wähler in Bayern, hat die Wahlergebnisse der Landtagswahl einmal aus „ganzheitlicher Sicht" betrachtet.

Der „Land Letter"

USA. (hpd) Die Southern Baptist Convention ist mit über 16 Millionen Mitgliedern in 42.334 Kirchen die größte protestantische Glaubensgemeinschaft in den Vereinigten Staaten. Sie vertritt konservative politische Standpunkte und gilt als eine der wichtigen Stützen der republikanischen Wählerschaft. 78% der südlichen Baptisten votierten 2004 für George W. Bush.

Pro Reli argumentiert irreführend

BERLIN. (hpd) In der offiziellen Begründung von Pro Reli, die den Bürgerinnen und Bürgern in die Hand gegeben wird, um Sie zu überzeugen, in einer Volksabstimmung für den Gesetzentwurf zu votieren, befinden sich einige wichtige Aussagen, in denen Pro Reli „irreführend“ und „verschleiernd“ argumentiert. Dies geht aus einer Analyse hervor, die Lina Fröhlich erstellt und „Pro Ethik“ zugesandt hat.

JuHus wählten Sprecherrat

BOLLMANNSRUH. (hpd) Die Jungen Humanisten Havelland waren die Veranstalter des Landestreffens am vergangenen Wochenende. Etwa 40 Delegierte der Regionalkörperschaften der JuHus in Brandenburg trafen sich am am 28. September zu ihrer ordentlichen Mitgliederversammlung am Beetzsee. Hier, wo dem berühmten Brandenburger Barbier Fritze Bollmann seine Angel ins Wasser fiel, wählten sie turnusgemäß ihren neuen Landessprecherrat.

Kirchenaustritt wegen "Pro Reli"

BERLIN. (hpd) Die kirchenpolitische Kampagne „Pro Reli“ in Berlin führt nun sogar zu demonstrativen Kirchenaustritten. Im Folgenden dokumentieren wir einen Brief der politisch engagierten Historikerin und Pädagogin Annegret Ehmann an die Initiative „Pro Ethik“, dass sie wegen der Initiative Pro Reli und deren Unterstützung durch die Evangelische Kirche ihren Austritt aus dieser erklärte.

Cover

Rezension

Fremde Feinde

Verhaftet, angeklagt, hingerichtet. Der Prozess gegen Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti gilt als einer der unfairsten der amerikanischen Justizgeschichte. Die Beweislage, die den beiden italienischen Einwanderern die Schuld an einem Raubmord gab, war brüchig. Sie mussten am 23. August 1927 sterben – trotz weltweiter Proteste. Waren sie unschuldig?

Weitere Rezensionen

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Wenn öffentliche Stellen ein Bild von Musliminnen zeichnen, das Islamisten in die Karten spielt

„Wir müssen uns diversitätssensibel aufstellen. Unsere Angebote sollen Migranten und Muslime ansprechen.“ − „Stimmt. Lass uns ein Bild mit einer Frau mit Hijab auf unsere Homepage setzen!“ Doch dies wird weder der Realität von Migration noch der von Musliminnen gerecht. Letztlich erweist es der Gleichberechtigung einen Bärendienst. Und Islamisten werden sich die Hände reiben.

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Fremde Feinde

Verhaftet, angeklagt, hingerichtet. Der Prozess gegen Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti gilt als einer der unfairsten der amerikanischen Justizgeschichte. Die Beweislage, die den beiden italienischen Einwanderern die Schuld an einem Raubmord gab, war brüchig. Sie mussten am 23. August 1927 sterben – trotz weltweiter Proteste. Waren sie unschuldig?