Mit Euros gegen Gottlosigkeit des Geldes?

BERLIN. (hpd) Dass das Geld als Banknote in vieler Hinsicht wirklich nur einen „Schein“ ist, stellen deren Besitzer spätestens in Perioden verschärfter Inflationsgefahr fest. Im Gegensatz zu den Münzen, die ursprünglich noch einen intrinsischen Materialwert besaßen, sind die Banknoten nur Papier und deren Scheinwert hängt ab von hinter dem Rücken des Besitzers waltenden geheimnisvollen fast mythischen oder sogar mysteriösen Prozessen.

IRAN nicht in den UN Menschenrechtsrat

(iheu/hpd) Der Iran hat die Aufnahme in den UN-Menschenrechtsrat beantragt. Die International Humanist and Ethical Union (IHEU) ruft mit einer Petition dazu auf, die Aufnahme des Iran wegen dessen eklatanten Verstößen gegen die Menschenrechte zu verhindern.

Lourdes – Der Film von Jessica Hausner

MÜNCHEN. (hpd) „Ein großartiges Passionsspiel über Wunder und begrenzte Haltbarkeit“ schrieb wohl DER SPIEGEL und die Frauenzeitschrift BRIGITTE kommentierte „Ein wahrhaft wundersamer Film“. So jedenfalls dokumentiert auf dem Werbeplakat zum Film „Lourdes“ der österreichischen Regisseurin Jessica Hausner, der einen Tag vor Karfreitag in die deutschen Kinos kam.

Karfreitag in Köln

KÖLN (hpd) Auf Einladung des Landesverbands NRW des Internationalen Bundes der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) fand am Karfreitag in Köln zum dritten Mal eine „Religionsfreie Zone“ statt. Während sich im Filmhaus Ungläubige über das Feiertagsgesetz informierten, waren zwei Theater mit dessen praktischen Folgen konfrontiert: Spielverbot am Karfreitag.

Das historische Gedächtnis ärmerer Länder

(hpd) Der Soziologe Jean Ziegler hebt in seinem Buch „Der Hass auf den Westen“ die Gründe für den damit angesprochenen Unmut in den ärmeren Ländern hervor: arrogantes Gehabe, unverkennbare Doppelmoral und wirtschaftliche Abhängigkeit. So notwendig die dabei betonte Selbstkritik ist, so lässt sich das Elend der Entwicklungsländer doch nicht nur durch das Wirken des Westens allein erklären.

Das Turiner Grabtuch: Fragen und Antworten

ROSSDORF (gwup/hpd) Wahre Besucherströme erwartet die norditalienische Stadt in den nächsten Wochen: Vom 10. April bis 23. Mai 2010 wird das Turiner Grabtuch im Turiner Dom ausgestellt. Das Leinen mit der schemenhaften Abbildung eines männlichen Körpers gilt manchen Gläubigen als Leichentuch Christi.

Österreich 2010 - ein Zustand

WIEN. (pw/fdb/hpd) Die Bundespräsidentschaftswahl 2010 in Österreich lässt tief blicken. Oder vielmehr die sich selbst als oppositionell verstehende Konkurrenz zu Heinz Fischer. Christlicher Fundi vs. Kellernazi. Beide Opponenten versuchen, die gleiche Wählerschaft anzusprechen.

Pilger Mu (74)

(hpd) Die Bildgeschichten des „Pilger Mu“ sind eine Kreation des Malers und Zeichners Alex Ignatius. Vier Bilder sagen manchmal mehr als viele Worte.

Cover

Rezension

Fremde Feinde

Verhaftet, angeklagt, hingerichtet. Der Prozess gegen Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti gilt als einer der unfairsten der amerikanischen Justizgeschichte. Die Beweislage, die den beiden italienischen Einwanderern die Schuld an einem Raubmord gab, war brüchig. Sie mussten am 23. August 1927 sterben – trotz weltweiter Proteste. Waren sie unschuldig?

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Wenn öffentliche Stellen ein Bild von Musliminnen zeichnen, das Islamisten in die Karten spielt

„Wir müssen uns diversitätssensibel aufstellen. Unsere Angebote sollen Migranten und Muslime ansprechen.“ − „Stimmt. Lass uns ein Bild mit einer Frau mit Hijab auf unsere Homepage setzen!“ Doch dies wird weder der Realität von Migration noch der von Musliminnen gerecht. Letztlich erweist es der Gleichberechtigung einen Bärendienst. Und Islamisten werden sich die Hände reiben.

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Es ist ein ganz großes Rad, an dem da gedreht wird. Immer wieder. Beim jährlich stattfindenden Kirchentag, abwechselnd katholisch und evangelisch, wird für eine fünftägige Veranstaltung ein zweistelliger Millionenbetrag bewegt. So wie auch beim nächsten Evangelischen Kirchentag, der vom 5. bis 9. Mai 2027 in Düsseldorf stattfinden wird. Trotz der mit fast 14 Millionen Euro öffentlich subventionierten Veranstaltung fehlt die öffentliche Transparenz der Mittelverwendung.

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Der Investigativjournalist Sascha Adamek bewertete in der ZDF-Sendung „Markus Lanz“ die von „CLAIM“ verbreiteten Zahlen zu antimuslimischen Vorfällen als „eine glatte Fälschung“ und sprach von „Alarmismus“. „CLAIM“ wollte ihm diese Aussagen gerichtlich untersagen lassen. Doch das Landgericht Hamburg erklärte Adameks Äußerungen für zulässig. „CLAIM“ ist dabei kein unbeschriebenes Blatt: Sowohl die Methodik und Verbindungen der Organisation als auch der von ihr verwendete Begriff des „antimuslimischen Rassismus“ stehen seit Jahren in der Kritik.

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Fremde Feinde

Verhaftet, angeklagt, hingerichtet. Der Prozess gegen Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti gilt als einer der unfairsten der amerikanischen Justizgeschichte. Die Beweislage, die den beiden italienischen Einwanderern die Schuld an einem Raubmord gab, war brüchig. Sie mussten am 23. August 1927 sterben – trotz weltweiter Proteste. Waren sie unschuldig?