Religiöse Rechte – Dezember 2011

USA. (hpd) Das Jahr 2011 ist bald vorbei. Gerade im Dezember wurde es noch einmal spannend. Wie in jedem Jahr, so auch in diesem, warnte die Christliche Rechte vor den Attacken der Liberalen auf das Weihnachtsfest. Außerdem hat die atheistische Bewegung in diesem Monat Christopher Hitchens verloren, was für Schadenfreude sorgte.

Heimkinder: Nun geht es ums Geld

BERLIN. (hpd) Wer kann etwas bezahlen und wer will etwas bezahlen, in welcher Form soll Geld fließen und an wen? Diese Fragen bewegten nicht nur die bis zu 800.000 ehemaligen Heimkinder der BRD und die ca. 30.000 Betroffenen aus den Heimen der DDR. Hiermit beschäftigten sich der Bundestag, die Länder, die Kirchen, Diakonie und Caritas, Verbände, die Runden sowie der Eckige Tisch, MinisterInnen, Sonderbeauftragte etc. Erste Erfahrungen.

Eine Art Weihnachts-Amnestie

WIEN. (hpd) Die Wiener Justiz macht der Rabiat-Aktivistin Elisabeth Sabatitsch-Wolff ein Weihnachtsgeschenk. Wegen teils rassistischer Aussagen wird sie nur wegen „Herabwürdigung religiöser Lehren“ verurteilt – und nicht wegen Verhetzung, der sie ebenfalls angeklagt gewesen war.

Wohin mit meinem Geld?

(hpd) In der dunklen Jahreszeit, während der Feiertage und dazwischen schafft man es wohl, mal zur Besinnung zu kommen. Vielleicht will man gern Gutes tun, anderen Menschen helfen, die es nicht so gut getroffen haben. Doch wie, an wen und wohin? Der hpd hat eine kleine Auswahl zusammengestellt.

„Eine Anklage gegen den Finanzkapitalismus”

(hpd) Das kleine Heftchen “Empört Euch!” von Stephané Hessel hat nicht nur die Occupy-Bewegung inspiriert, sondern auch andere Verlage dazu gebracht, kleinere Artikel in dieser Form herauszubringen. So nun auch den Verlag der Süddeutschen Zeitung, die einem ihrer Chefredakteure, Heribert Prantl, die Möglichkeit gab, eine „Streitschrift” zu veröffentlichen.

„Diese schönen alten Dorfkirchen…“

BERLIN. (hpd) Zu den Bildern, die viel von einem religiösen Weihnachtsgefühl transportieren, gehören auch die Darstellungen alter Dorfkirchen in verschneiter Landschaft. Aber sind diese alten Dorfkirchen tatsächlich Ausdruck von Religiosität? Sind die Kloster- und Kirchbauvereine Ausdruck der Rückkehr von Religion?

Kein Weihnachtsfriede

ST.PÖLTEN. (hpd) Mit dem Weihnachtsfrieden könnte es heuer nichts werden im niederösterreichischen St. Pölten. SchülerInnen der Landeshauptstadt haben vergangene Woche in einer Zeitung zum Kirchenaustritt aufgerufen.

„Deutsche Zustände“

(hpd) Der von Wilhelm Heitmeyer herausgegebene Band „Deutsche Zustände. Folge 10“ präsentiert die aktuellen Ergebnisse zu Forschungen über „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ sowohl bezogen auf das Ausmaß wie die Kontexte. Vor allem der letztgenannte Gesichtspunkt verdient auch hier wieder besonderes Interesse.

Denn Geiz sei gottlos...

(hpd) Mit niedlichen Teufelchen startete die katholische Organisation Adveniat eine Geiz-ist-gottlos-Kampagne. Um für sich selbst Gelder einzuwerben, versteht sich, und gegen Probleme anzugehen, die die Kirche selbst verursacht hat.

Roms Blick auf die Welt verschließt sich (3)

ROM. (hpd) Erneut trübt sich Roms Blick auf die Welt. Wie bereits Anfang des Jahres berichtet, herrscht erneut Ebbe in der Kasse der vatikanischen Presseagentur „Zenit“ („Die Welt von Rom aus gesehen.“)

Petermann, geh Du voran!

BERLIN. (hpd) Am vergangenen Sonntag stellte Colin Goldner in Berlin das Great Ape Project vor, das Grundrechte für Menschenaffen einfordert. Die Evolutionären Humanisten Berlin Brandenburg (EHBB e.V.) beendeten damit ihre Lesungsreihe "ATHvent 2011 - erhellende Lesungen zur gemütlichen Jahreszeit".

Italien würde Wunder wirken

ROM. (uaar/hpd) „Mit 6 Milliarden Euro pro Jahr würde Italien Wunder wirken“, ist der Slogan, der jetzt auf dem Mega-Poster steht, das die UAAR in Genua platzierte, und das morgen auch auf den Straßen von Venedig erscheinen wird.

Cover

Rezension

Fremde Feinde

Verhaftet, angeklagt, hingerichtet. Der Prozess gegen Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti gilt als einer der unfairsten der amerikanischen Justizgeschichte. Die Beweislage, die den beiden italienischen Einwanderern die Schuld an einem Raubmord gab, war brüchig. Sie mussten am 23. August 1927 sterben – trotz weltweiter Proteste. Waren sie unschuldig?

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