Blick in den Eingangsbereich des Willy-Brandt-Hauses

Essay

Die SPD und der Politische Islam: Ein Repräsentationsproblem mit Folgen?

Die SPD verliert seit Jahren an Zustimmung. Besonders dramatisch ist der Bruch mit ihrer klassischen Wählerschaft. Könnte dabei auch ihr Umgang mit konservativ-religiösen muslimischen Verbänden eine Rolle spielen und zugleich säkulare Muslime vor den Kopf stoßen? Der Artikel untersucht, ob hinter dem Niedergang weniger eine „Unterwanderung“ als vielmehr ein politisches Repräsentationsproblem steckt: die Verwechslung organisierter Milieus mit der Vielfalt der Wähler.

Skeptiker 4/2015 erschienen

BERLIN. (hpd) Das aktuelle Heft Skeptiker, die Vierteljahresschrift der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP), ist Ende Dezember 2015 erschienen. Im aktuellen Heft wird gefragt, wie sinnvoll Coaching wirklich ist und ob irrationales Denken "verrückt” sei. Zudem gibt es einen Bericht über den 16. Europäischen Skeptiker-Kongress.

Das Wachstum ist der Umwelt sein Tod

BERLIN. (hpd) Weihnachten unterbricht den Alltag nicht nur für gläubige Menschen. Rechtzeitig dazu erschien die "Kritik der grünen Ökonomie”. Die Autoren Thomas Fatheuer, Lili Fuhr und Barbara Unmüßig beschreiben darin, warum nicht alles, was grün daherkommt, auch tatsächlich grün ist.

Antonin Scalia (r.) mit Präsident Ronald Reagan (1986)

"Gott ist gut zu uns, weil wir ihn ehren"

BERLIN. (hpd) Nach Ansicht von Antonin Scalia, Richter am amerikanischen Supreme Court, lässt sich das Konzept der religiösen Neutralität nicht mit der verfassungsrechtlichen Tradition der Vereinigten Staaten vereinbaren. Dies gelte insbesondere für die Vorstellung, dass sich der Staat zwischen Religion und Nicht-Religion neutral zu verhalten habe. Vielmehr gehe es der Verfassung allein darum, dass keine Glaubensgemeinschaft über eine andere gestellt werde. Selbstverständlich stünde Religion aber immer über Nicht-Religion.

Gesucht: Feuerfeste Christen

BERLIN. (hpd) Der sächsische Pfarrer Dr. Theo Lehmann forderte nach Angabe der Regionalausgabe der BILD in einem Gemeindebrief "feuerfeste, KZ-fähige Christen”, die vermutlich ob der drohenden Christenverfolgung und des Verbots allen Nicht-Islamischens zu "besorgten Bürgern” wurden.

Der Diktator als zentraler Machtfaktor

BONN. (hpd) Der Historiker Peter Longerich legt mit "Hitler. Biographie” eine neue voluminöse Darstellung zu dem Diktator vor, wobei er dessen Bedeutung als Zentrum der Geschichte des Nationalsozialismus betont. Es handelt sich um eine imposante Forschungsleistung, wobei die Deutung in der Abgrenzung zu manchen anderen Ansätzen lediglich in Nuancierung besteht, aber in besonderer Schärfe betont wird.

Helge Bergmann

Esoterisches Wasser als Lifestyleprodukt

BERLIN. (hpd) Es ist unser wichtigstes Grundnahrungsmittel: Wasser. Obwohl in Mitteleuropa die allermeisten Menschen Zugang zu frischem, sauberem Wasser haben, ist in den letzten Jahren ein Markt für "noch besseres” Wasser entstanden. Der Chemiker Helge Bergmann hat diesen in seinem neuen Buch unter die Lupe genommen.

Zur Freiheit erziehen

BERLIN. (hpd) Als zentrale Folgerung aus den islamistischen Massakern des Jahres 2015 nennt der Philosoph Carlo Strenger (Tel Aviv) die Notwendigkeit einer Erziehung zur Freiheit. In der NZZ hat er vor wenigen Tagen geschrieben: "Wenn wir nicht fähig sind, unsere Freiheit zu verteidigen, nicht nur sicherheitstechnisch, sondern auch kulturell und intellektuell, werden die Angriffe auf die Freiheit uns verunsichern.”

Peace-Zeichen aus Schwimmwesten

Volunteers for Lesvos

BERLIN. (hpd) Am 2. Januar 2016 war auf Spiegel-Online zu lesen, dass der chinesische Künstler Ai Weiwei auf Lesbos ein Denkmal für die Flüchtlinge, die auf ihrem Weg nach Europa gestorben sind, errichten möchte. Als Künstler wolle Ai Weiwei sich mehr in die Debatte darüber einmischen und "Kunstwerke mit Bezug zu der Krise schaffen, die dazu beitragen sollten, ein Bewusstsein für die Problematik zu schaffen”.

Park Mobil Wildnis 2001

Wolfsmobil trifft auf Porzellanhase

BERLIN. (hpd) Über 7000 Fundstücke, gesammelt in 25 Jahren, gestaltete Mark Dion zu seiner Ausstellung "Widerspenstige Wildnis” im Herforder Kunst- und Designmuseum Marta. Wild wuchernd präsentiert sich dabei vor allem die Menschenwelt. Die Natur dagegen eingesperrt, eingeordnet, gezähmt – eine Projektion. Die Schau des Pop-Künstlers handelt von unserem Bild von der Natur und kehrt dabei das Innerste nach außen. Und umgekehrt.

Cover

Rezension

Fremde Feinde

Verhaftet, angeklagt, hingerichtet. Der Prozess gegen Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti gilt als einer der unfairsten der amerikanischen Justizgeschichte. Die Beweislage, die den beiden italienischen Einwanderern die Schuld an einem Raubmord gab, war brüchig. Sie mussten am 23. August 1927 sterben – trotz weltweiter Proteste. Waren sie unschuldig?

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Säkular und atheistisch: Eine Studie zur Weltanschauung von Veganern

Eine umfassende Befragung im deutschsprachigen Raum wirft ein neues Licht auf das Weltbild von Veganern und Veganerinnen. Die Ergebnisse untermauern die Kritik an gängigen Stereotypen über eine angebliche Esoterik- oder Religionsnähe von Menschen, die tierische Produkte vermeiden: Die Befragten stehen Religionen mehrheitlich kritisch gegenüber und tendieren deutlich stärker zu atheistischen sowie agnostischen Überzeugungen.

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Die SPD und der Politische Islam: Ein Repräsentationsproblem mit Folgen?

Die SPD verliert seit Jahren an Zustimmung. Besonders dramatisch ist der Bruch mit ihrer klassischen Wählerschaft. Könnte dabei auch ihr Umgang mit konservativ-religiösen muslimischen Verbänden eine Rolle spielen und zugleich säkulare Muslime vor den Kopf stoßen? Der Artikel untersucht, ob hinter dem Niedergang weniger eine „Unterwanderung“ als vielmehr ein politisches Repräsentationsproblem steckt: die Verwechslung organisierter Milieus mit der Vielfalt der Wähler.

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Immer wieder brechen Kontroversen auf, inwieweit es zulässig sein soll, dass Frauen die Schwangerschaft abbrechen, nachdem mithilfe vorgeburtlicher Diagnostik Behinderungen des Fetus festgestellt worden sind. Besonders strittig ist das bei Trisomie 21. Die Einwände gegen solche Abbrüche lassen sich jedoch entkräften. Genauer betrachtet stellen sie keine Diskriminierung von Menschen dar, die mit Behinderungen geboren worden sind. Es gilt, das Selbstbestimmungsrecht der Schwangeren zu respektieren und sie bei ihrer persönlichen Entscheidungsfindung zu unterstützen.

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Fremde Feinde

Verhaftet, angeklagt, hingerichtet. Der Prozess gegen Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti gilt als einer der unfairsten der amerikanischen Justizgeschichte. Die Beweislage, die den beiden italienischen Einwanderern die Schuld an einem Raubmord gab, war brüchig. Sie mussten am 23. August 1927 sterben – trotz weltweiter Proteste. Waren sie unschuldig?