Benedikt XVI. am Pranger der Zivilgesellschaft

BERLIN. (hpd) Rund 15.000 Menschen demonstrierten am Donnerstag friedlich in Berlin gegen Benedikt XVI. und die menschenverachtende Politik der katholischen Kirche. Während der Papst im Olympiastadion feierte, wurde auf der Abschlusskundgebung der Demo gefordert, die Entscheidungsträger in der Kirche der internationalen Strafgerichtsbarkeit zuzuführen.

Nun hat ER gesprochen.

BERLIN. (hpd) Viel Aufregung im Vorfeld: Deutsche Kardinäle haben sich - was sollten sie, Kreaturen des Papstes, sonst tun - für ihn in die Bresche geworfen: Die Wortwahl entlarvte, sie reichte von „schäbig“ bis zum „hässlichen Deutschen“. Das dürfte eine deutschkatholische Spezialität sein: Wer über allgemeine Steuern die Papstkirche mit subventioniert, der wird beschimpft. Ist das nicht charakterlos, schäbig, hässlich?

Deutschland im September. Eine Außensicht.

WIEN. (hpd) Die deutsche säkulare Szene hat geschafft, wovon ein Ösi nicht mal träumen würde. Der Heilige Stuhl kommt nach Berlin und das ganze Land merkt, dass bei allem Pomp der Besuch Minderheitenprogramm ist. Die Papst-Verteidiger diskreditieren sich laufend selbst.

Benedikt im Bundestag – was steckt dahinter?

BERLIN. (hpd) Ich bin beeindruckt von der Weisheit der Fraktionen im Deutschen Bundestag, Staatsoberhäupter europäischer Kleinstaaten zum Vortrag vor dem Hohen Hause einzuladen. Die Vortragsreihe wird diese Woche vom Oberhaupt des Staates der Vatikanstadt eröffnet – wegen eines Nebenamtes dieses Herrn ein wenig umstritten.

"Papst" und "Hitler" in Berlin

BERLIN. (hpd) Zwei Künstler wandelten als Hitler und Papst verkleidet durch Berlins Zentrum, um auf das Reichskonkordat von 1933 zwischen dem Vatikan und dem Deutschen Reich hinzuweisen, das bis heute gilt. Damit lösten sie sehr unterschiedliche Reaktionen aus. Vor dem Bundestag wurde das Künstler-Duett schließlich von der Polizei kurzzeitig abgeführt und einer strafbaren Handlung beschuldigt.

Plakataktion klärt über Kirchenfinanzen auf

BERLIN. (hpd) Seit gestern zieren die Berliner Straßen Großplakate, die den Blick der Berlinerinnen und Berliner auf die kirchlichen Finanzen lenken sollen. Entworfen wurde das Motiv der Plakate von Jacques Tilly. Auf Ihnen ist zu sehen, wie ein Kleriker sich mit Geldsäcken auf die Arche Noah gerettet hat, während hilfesuchende Menschen in den Fluten untergehen.

Verfassungsfeinde unter „Artenschutz“

KÖLN. (hpd) Passend zum bevorstehenden Papstbesuch und zur Frage nach der zu beobachtenden Fundamentalisierung der Katholischen Kirche hielt Arnd-Matthias Langner auf Einladung der gbs-Regionalgruppe Köln-Bonn-Düsseldorf hin am 15. September 2011 im Horizont-Theater in Köln einen Vortrag mit dem Titel: „Die Piusbrüder! – Und der Papst?“

Freiheit ist nicht einmal in Berlin umsonst

BERLIN. (hpd) Robert Kastl, Demonstrationsleiter für die kommenden Hauptstadt-Proteste, ist sauer. Denn obwohl er und viele andere ehrenamtliche Helfer derzeit rund um die Uhr die Demo am Donnerstag vorbereiten, herrscht immer noch einige Ebbe in der Kriegskasse gegen die menschenfeindliche Geschlechter- und Sexualpolitik des Papstes. Einen Grund sieht Kastl darin, dass die BerlinerInnen durch die große Freiheit vom Katholizismus verwöhnt sind.

Philipp Möller im Gespräch mit Andreas Altmann

(hpd) Unter dem Titel „Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend“ veröffentlicht der PIPER-Verlag die wütende Autobiografie von Andreas Altmann. Jahrgang 1949, wurde er als Reiseautor unter anderem mit den Werken „Sucht nach Leben – Geschichten von unterwegs“, „34 Tage, 33 Nächte“ und zuletzt „Triffst Du Buddha, töte ihn!“ bekannt.

Schulfrei für katholische Schüler

BERLIN. (hpd) Die Empfehlung der zuständigen Senatsverwaltung, katholische SchülerInnen auf staatlichen Schulen zum Papstbesuch auf Antrag vom Unterricht zu beurlauben, stößt beim Humanistischen Verband auf Unverständnis und Kritik. Der Verband sieht darin eine Verletzung der weltanschaulichen Neutralität des Staates.

Skeptiker 3/2011 erschienen

ROSSDORF. (hpd) Die Skeptiker der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP) haben ihr drittes Vierteljahresmagazin 2011 veröffentlicht. Das Titelthema ist die Wasser-Esoterik, die nicht nur nach dem atomaren Desaster in Japan beschworen wurde. Ebenso geht man den Verschwörungstheorien der Auslösung von Erdbeben durch HAARP-Radiowellen auf den Grund.

Klage auf 1,6 Millionen Entschädigung

LINZ/WIEN/TRIER. (hpd) Der ehemalige Heimzögling Jenö Alpar Molnar hat das Land Oberösterreich wegen Verstoßes gegen die Menschenrechte und wegen institutionalisierten Unrechts auf 1,6 Millionen Euro Schadensersatz verklagt. Sein österreichischer Rechtsvertreter ist Staranwalt Dr. Gabriel Lansky, der ein Präzedenzurteil zu erwirken gedenkt. Die Klage wurde vom Landesgericht Linz nun angenommen, der hpd sprach mit Jenö Molnar.

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Rezension

Fremde Feinde

Verhaftet, angeklagt, hingerichtet. Der Prozess gegen Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti gilt als einer der unfairsten der amerikanischen Justizgeschichte. Die Beweislage, die den beiden italienischen Einwanderern die Schuld an einem Raubmord gab, war brüchig. Sie mussten am 23. August 1927 sterben – trotz weltweiter Proteste. Waren sie unschuldig?

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Wenn öffentliche Stellen ein Bild von Musliminnen zeichnen, das Islamisten in die Karten spielt

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Aufregung im Wahlkampf von Sachsen-Anhalt: Der Beauftragte der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit Thomas Rachel wirft der Partei Die Linke vor, in ihrem Wahlprogramm den christlichen Glauben zu diffamieren und evangelikales Christentum mit Jihadismus gleichzusetzen. Bei genauer Lektüre erweist sich jedoch weniger das Wahlprogramm, denn Rachels Interpretation als fragwürdig.

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