Briten bringen Evolution in die Grundschulen

LONDON. (hpd) Eine Reform des nationalen Lehrplans soll Evolution in die Grundschulen im Vereinigten Königreich bringen. Das geht aus einem Entwurf des Bildungsministeriums hervor, der am Montag vorgestellt wurde. Die britischen Humanisten hießen die Pläne willkommen.

Christlicher Antisemitismus

BERLIN. (hpd) Bundespräsident Gauck würdigte bei seinem Israelbesuch die Opfer nationalsozialistischen Terrors in einer Weise, die dem, was damals geschah, der Form nach gewiss angemessen war. Aber ist er dabei ganz ehrlich gewesen, unterschlug er nicht einen wesentlichen Teil der Wahrheit? Gerade er, der zugleich Repräsentant einer Religion ist, die von ihrem Beginn an Antijudaismus bzw. Antisemitismus praktizierte, hätte mehr zu erklären.

Internationaler Kongress zur Sterbehilfe beginnt

ZÜRICH. (hpd) Morgen beginnt in der Schweiz ein internationaler Kongress von mehreren Dutzend Organisationen, die sich für ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben und Sterbebegleitung einsetzen. Etwa 100 Delegierte, darunter der Bestseller-Autor Terry Pratchett sowie mehrere Hundert Besucherinnen und Besucher werden zum Kongress erwartet. Auch in Deutschland steht das Thema ganz oben auf der politischen Agenda.

"Nur wer keine Argumente hat, wird wütend."

KÖLN. (hpd) Hamed Abdel-Samad referierte am 6. Juni 2012 in Köln über „Islam und Menschenrechte“. An kritischen Stellen seines Vortrags nahm er gleich selbst die Rolle eines Salafisten sowie eines liberalen muslimischen Intellektuellen ein. Religion sieht er als einen der größten Menschheitsfehler und verglich sie, anschaulich wie immer, mit Pizza.

„Das Unvermeidliche ignoriert der Mensch gern“

ZÜRICH. (hpd) Am Mittwoch beginnt in Zürich der alle zwei Jahre stattfindende Kongress des Weltverbands für Sterbehilfeorganisationen The World Federation of Right-to-Die Societies. Im Interview spricht Bernhard Sutter, Vizepräsident des Schweizer Vereins EXIT, über die politische Lage in Deutschland aus Schweizer Perspektive und die Frage, ob Sterbehilfe ein Tabu ist.

Weniger Gläubige in der Generation X

HARTFORD. (hpd) Die katholische Kirche und die republikanische Partei in den Vereinigten Staaten haben deutlich an Zuspruch bei Menschen verloren, die zur sogenannten „Generation X“ gehören. Das hat die Analyse einer US-amerikanischen Hochschule ergeben.

Interessante Gespräche mit dem Publikum

MÜNCHEN. (hpd) Corso Leopold in München – das große, traditionsreiche Straßenfest in München am vergangenen Wochenende. Der lange Boulevard wurde über zwei Kilometer zur autofreien Flaniermeile umfunktioniert. Zelte, Stände, Spielflächen und natürlich Musik, Essen und Trinken; mittendrin der unübersehbare Stand der gbs-Regionalgruppe, flankiert vom Stand der „Galerie der Religionskritik“.

GuluWalk Berlin 2012

BERLIN.(hpd) Am Samstag fand der dritte Berliner GuluWalk statt. Dieses Mal führte die Route vom Brandenburger Tor via Unter den Linden zum Alexanderplatz. Eine bessere Route als im letzten Jahr. Aber leider liefen weniger TeilnehmerInnen mit als damals.

AHA! Comedy

(hpd) Wer den Humor zum Beruf gemacht hat, muss sich immer wieder kritisch mit Themen beschäftigen, die für die Gesellschaft, für das Publikum relevant sind, muss in bekannten Themen neue Aspekte finden, um Menschen zum Lachen zu bringen und ihnen durch überraschende Wendungen die Augen zu öffnen. Vielleicht liegt es daran, dass man unter Comedians viele Atheisten und Agnostiker findet?

Ein neues säkulares Selbstbewusstsein

OBERWESEL. (hpd/gbs) Gleich vier große Veranstaltungsreihen innerhalb von vier Wochen: Nie zuvor waren Humanisten, Atheisten, Agnostiker, Skeptiker in Deutschland so aktiv – ein Ausdruck des gestiegenen Selbstbewusstseins der säkularen Szene. Dies fiel erfreulicherweise auch dem SPIEGEL auf. Ein Kommentar von Michael Schmidt-Salomon.

Norbert Denef im Hungerstreik

SCHARBEUTZ. (hpd) „Ich bin im Hungerstreik, weil die Bundestagsfraktion der SPD nicht dazu bereit ist, sich im Deutschen Bundestag für die Aufhebung der Verjährungsfristen von sexualisierter Gewalt einzusetzen, gleichwohl sich die Delegierten des Bundesparteitages der SPD am 6. Dezember 2011 eindeutig dafür ausgesprochen haben.“

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Rezension

Fremde Feinde

Verhaftet, angeklagt, hingerichtet. Der Prozess gegen Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti gilt als einer der unfairsten der amerikanischen Justizgeschichte. Die Beweislage, die den beiden italienischen Einwanderern die Schuld an einem Raubmord gab, war brüchig. Sie mussten am 23. August 1927 sterben – trotz weltweiter Proteste. Waren sie unschuldig?

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Wenn öffentliche Stellen ein Bild von Musliminnen zeichnen, das Islamisten in die Karten spielt

„Wir müssen uns diversitätssensibel aufstellen. Unsere Angebote sollen Migranten und Muslime ansprechen.“ − „Stimmt. Lass uns ein Bild mit einer Frau mit Hijab auf unsere Homepage setzen!“ Doch dies wird weder der Realität von Migration noch der von Musliminnen gerecht. Letztlich erweist es der Gleichberechtigung einen Bärendienst. Und Islamisten werden sich die Hände reiben.

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Diffamiert die Linkspartei evangelikale Christen?

Aufregung im Wahlkampf von Sachsen-Anhalt: Der Beauftragte der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit Thomas Rachel wirft der Partei Die Linke vor, in ihrem Wahlprogramm den christlichen Glauben zu diffamieren und evangelikales Christentum mit Jihadismus gleichzusetzen. Bei genauer Lektüre erweist sich jedoch weniger das Wahlprogramm, denn Rachels Interpretation als fragwürdig.

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Streit um IStGH spitzt sich zu

Die USA haben Sanktionen gegen die Präsidentin des Internationalen Strafgerichtshofs Tomoko Akane sowie den Juristen Abdoulaye Seye verhängt und verschärfen damit den Konflikt um die Zuständigkeit des IStGH. Grund ist der anhaltende Streit über die IStGH-Haftbefehle im Gaza-Konflikt sowie die Frage, ob der Gerichtshof ohne Ratifizierung Israels überhaupt ermitteln darf. Damit erreicht das historisch gespannte Verhältnis zwischen den USA und dem IStGH unter Präsident Donald Trump einen neuen Tiefpunkt.

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Fremde Feinde

Verhaftet, angeklagt, hingerichtet. Der Prozess gegen Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti gilt als einer der unfairsten der amerikanischen Justizgeschichte. Die Beweislage, die den beiden italienischen Einwanderern die Schuld an einem Raubmord gab, war brüchig. Sie mussten am 23. August 1927 sterben – trotz weltweiter Proteste. Waren sie unschuldig?