Stolpersteinverbot in Antwerpen

BELGIEN. (hpd) Antwerpen scheint die erste europäische Stadt zu werden, in der das Einlassen von sogenannten Stolpersteinen auf dem Bürgersteig, vor dem Haus, wo Opfer der Schoah und des Nazismus lebten, nicht erwünscht ist. Eine Streitfrage beschäftigt ganz Belgien.

Deutschland: Langsame Wende zur Vernunft?

(hpd/gwup) Die Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung der Parawissenschaften (GWUP) kann mittlerweile nicht nur auf ein Vierteljahrhundert eigener Geschichte zurückblicken, sondern auch einige echte Erfolge vorweisen. GWUP-Vorsitzender Amardeo Sarma sieht jetzt die Zeit für ein Umdenken gekommen.

Auf der falschen Seite der Geschichte

DEUTSCHLAND. (hpd) Heute herrscht in Deutschland ein gesellschaftlicher Konsens, dass das Schlagen, das Verletzen, die Misshandlung und Erniedrigung von Kindern Unrecht ist und zu Recht unter Strafe gestellt wurde. Als 2010 Vorwürfe gegen den Augsburger Bischof Walter Mixa und Papstbruder Georg Ratzinger laut wurden, sie hätten vor Jahrzehnten Kinder misshandelt, war die Empörung groß.

„Diese Offiziere machen mir Angst“

GERMERING. (hpd) Ohne Religion und ohne religiöse Praxis gibt es kein Menschsein – Unter anderem das erklärte im Mai der katholische Militärbischof Franz-Josef Overbeck vor Offizieren der Bundeswehr im französischen Lourdes. Es hagelte Anzeigen wegen der Rede. Einer der Anzeigensteller spricht nun über seinen Blick auf Overbeck und die Truppe.

Das ‚Feuer‘ muss man selbst mitbringen …

BERLIN. (hpd) „Rock Your Life!“ (Auf Deutsch etwa „Pack dein Leben!“ oder „Räum die Steine aus dem Lebensweg!“) ist das Motto einer Initiative von Studenten, die Hauptschüler unterstützen und mittlerweile an 26 Hochschulorten regionale Vereine gegründet haben. In Berlin wurde jetzt die erste Zwei-Jahres-Kohorte der Schüler verabschiedet.

Kindheitsvergiftung und Ketzereien

(hpd) Ganz aktuell ist bei Alibri ein neues Buch von Ludger Lütkehaus erschienen. Darin erzählt er die Geschichte einer Kindheit unterm Kreuz: der Kindheitsvergiftung. Gegenüber der Erstveröffentlichung im Jahre 1994 wurde dem Buch noch eine Sammlung von Aphorismen, die der Autor „Ketzereien“ nennt, hinzugefügt.

Säkulare begrüßen Beschneidungsurteil

BERLIN. (hpd) Das Urteil des Kölner Landgerichts über die Beschneidung des Penis von Kindern aus religiösen Motiven ist von säkularen Organisationen begrüßt worden. Die Kinderrechte gestärkt sieht der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten, die Laizisten in der SPD begrüßten die juristische Neuvermessung der Reichweite der Religionsfreiheit.

Schisma? Von wegen.

WIEN. (hpd) Glaubt man den österreichischen Medien, geht es in der katholischen Kirche den ungehorsamen Pfarrern an den Kragen. Kardinal Christoph Schönborn hat ein Mitglied der Pfarrerinitiative als Dechant abgesetzt. Eine wesentlich mildere Maßnahme, als man glauben möchte.

Wagner & Me

(hpd) Als er 11 Jahre alt war hörte Stephen Fry auf dem Grammophon seines Vaters die Ouvertüre zu Richard Wagners „Tannhäuser“. Seit diesem Tag ist er glühender Verehrer der Musik Wagners. 44 Jahre später lädt er das Kino-Publikum nun ein, ihm bei einer Reise in die musikalische Welt des wohl umstrittensten Komponisten aller Zeiten zu begleiten.

Das Kölner „Beschneidungs-Urteil“

KÖLN. (hpd) In einem Urteil hat das Kölner Landgericht entschieden, dass die Beschneidung nicht einwilligungsfähiger Jungen aus religiösen Gründen eine strafbare Körperverletzung darstellt und hat damit das vorherige Urteil des Amtsgerichts Köln aufgehoben. Erste Reaktionen zeigen einen erheblichen religiösen Widerstand.

Zur Ethik der Rechtsordnung

(hpd) Die komplexe, kenntnisreiche Abhandlung beginnt mit dem Satz des Vordenkers der Weimarer Reichsverfassung Hugo Preuß: „ubi societas, ibi ius; wo eine Gemeinschaft ist, da ist ein Recht“. Es endet mit dem Satz, der 1948 bei der Vorbereitung des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland an die Spitze gestellt worden ist: „Der Staat ist um des Menschen willen da, nicht der Mensch um des Staates willen.“

Sommerfest mit Anspruch und Unterhaltung

KÖLN. (hpd/ibka) Am vergangenen Samstag fand das fünfte Sommerfest des IBKA e.V. im Naturfreundehaus Köln Kalk statt. Lesungen von Wolfgang Klosterhalfen und Theodor Weißenborn sowie die Vorstellung der Kampagne „GerDiA“ sorgten für eine gelungene Mischung zwischen Unterhaltung und Anspruch bei gutem Wetter und Gegrilltem.

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Rezension

Fremde Feinde

Verhaftet, angeklagt, hingerichtet. Der Prozess gegen Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti gilt als einer der unfairsten der amerikanischen Justizgeschichte. Die Beweislage, die den beiden italienischen Einwanderern die Schuld an einem Raubmord gab, war brüchig. Sie mussten am 23. August 1927 sterben – trotz weltweiter Proteste. Waren sie unschuldig?

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Aufregung im Wahlkampf von Sachsen-Anhalt: Der Beauftragte der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit Thomas Rachel wirft der Partei Die Linke vor, in ihrem Wahlprogramm den christlichen Glauben zu diffamieren und evangelikales Christentum mit Jihadismus gleichzusetzen. Bei genauer Lektüre erweist sich jedoch weniger das Wahlprogramm, denn Rachels Interpretation als fragwürdig.

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Streit um IStGH spitzt sich zu

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