Symbolbild

Warum die kirchlichen Sonderrechte ein Auslaufmodell sind

Privilegien ohne Rückhalt

Kirchensteuer, Staatsleistungen aus Steuermitteln, der Sonderweg beim kirchlichen Arbeitsrecht, der konfessionelle Religionsunterricht an staatlichen Schulen: Eine aktuelle INSA-Umfrage zeigt: 31 Prozent der Bürger befürworten eine Einschränkung dieser Privilegien – ein Trend, der mit 39 Prozent ausgerechnet unter CDU/CSU-Anhängern am stärksten ausgeprägt ist.

USA haben gewählt – Gewinner und Verlierer

USA. (hpd) Das Ergebnis war eine schallende Ohrfeige für die Demokraten und Präsident Barack Obama. Im Repräsentantenhaus verloren die Demokraten mehr als 61 Sitze und damit die Mehrheit. Seit 1948 gab es in der Parlamentskammer keine so gravierende Machtverschiebung mehr.

Nein! – Nein! – Nein!

BERLIN. (hpd) Nein zur Hinrichtung! - Nein zu Steinigungen! - Nein zu Menschenrechtsverletzungen! - Freiheit für den Iran! Das sind die Forderungen und ein eher stilles Aufbegehren auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin.

Renate Bauer ist neue DFW-Präsidentin

KASSEL. (dfw/hpd) Die Landessprecherin der Freireligiösen Landesgemeinde Pfalz wurde zur neuen Präsidentin des Dachverbandes Freier Weltanschauungsgemeinschaften gewählt, dem u. a. auch der BFGD (Bund Freireligiöser Gemeinden Deutschlands) angehört.

Stalin und der Genozid

(hpd) Der US-amerikanische Historiker Norman M. Naimark legt eine Abhandlung zu den Verbrechen des sowjetischen Diktators vor, welche er als Ausdruck eines Völkermordes einschätzt. Weitet man das Verständnis von „Genozid“ auch auf politische und soziale Gruppen aus überzeugt dies, für die zur Einordnung allerdings nötigen Belege für eine gezielte Absicht eines Massenmordes mangelt es in einigen Fällen aber an historischen Quellen.

Ashtiani soll morgen hingerichtet werden

LONDON. (icae/hpd) Die 43jährige Sakineh Mohammadi Ashtiani soll Berichten zufolge am morgigen Mittwoch, 3. November, hingerichtet werden. Frau Ashtiani wurde wegen Ehebruchs zum Tod durch Steinigung verurteilt, aber das islamische Regime im Iran hat nun Mordanklagen gegen sie vorgebracht.

Bezaubernd: Menschenaffen wie wir

(hpd) Bilder, an denen man sich nicht sattsehen kann: Die Fotografin Jutta Hof und der Professor für Evolutionäre Anthropologie, Volker Sommer, haben Anfang Oktober einen Bildband mit ausführlichen Texten veröffentlicht. Zarte, wuchtige, wundervolle Fotos von Menschenaffen wie wir.

Religiöse Rechte – Notizen Oktober 2010

USA. (hpd) Da in den USA der Wahlkampf läuft, morgen gewählt wird und die Christliche Rechte lauter wird, beobachtet der hpd das Geschehen mit Monatsrückblicken. Im Oktober wurde wieder der sexuelle Missbrauch geleugnet, Angst vor dem Islam geschürt und von Kandidaten eigenartige Auffassungen vertreten.

Sind es Launen des "Teufels"?

(hpd) Mittelalter-Romane und -Filme erfreuen sich nach wie großer Beliebtheit. Aber diese liefern zumeist nur weichgezeichnete Fantasy-Fiktion. Ein erfreulich anderes Bild bietet ein jetzt erschienenes Buch.  

ZITATE (2)

SALZBURG. (hpd) Auch der zweite Teil der Sammlung von Gerhard Wimberger enthält Texte, die zu denken geben, zu denken geben müssen. Neben Zitaten aus vom kirchlichen Lehramt festgeschriebenen Dekreten sind Worte gesetzt, die von religiös freier Gesinnung künden. Heute, zum Feiertag Allerheiligen: „Heiliger Geist“ bis „Kirche/Stiftung der Kirche“.

Cinderella mit dem Zauberstab

BERLIN. (hpd) Nachgefragt. Cinderella mit dem Zauberstab ist anscheinend auch in der Bischofskonferenz zuhause. Erzbischof Zollitsch kündigt ein Hilfspaket für Missbrauchsopfer an. "Hilfspaket"? Ein solches Wort in diesem Zusammenhang springt in die Augen und macht stutzig.

Luther, Martin

WITTENBERG. (hpd) Martin Luther stellt als bedeutender Vertreter der Reformation, die er mit seinem Thesenanschlag am 31. Oktober 1517 eingeleitet haben soll, eine herausragende Persönlichkeit in der Geschichte des Christentums dar. Seine Kritik an kirchlichen und sozialen Zuständen löste eine Reformbewegung aus, welche über die Gründung evangelischer Landeskirchen unter weltlichen Fürsten in der Etablierung des Protestantismus als eigener Konfession mündete.

ZITATE (1)

SALZBURG. (hpd) Diese Sammlung von Gerhard Wimberger enthält Texte, die zu denken geben, zu denken geben müssen. Sehr viele davon und daraus sich ergebende Fragen sind kaum bekannt, vielleicht auch manchem Theologen. Neben Zitaten aus vom kirchlichen Lehramt festgeschriebenen Dekreten sind Worte gesetzt, die von religiös freier Gesinnung künden. Auch diese geben zu denken. Heute geht es von „Alte vorchristliche Lebenslehren“ bis „Gott“.

Cover

Rezension

Fremde Feinde

Verhaftet, angeklagt, hingerichtet. Der Prozess gegen Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti gilt als einer der unfairsten der amerikanischen Justizgeschichte. Die Beweislage, die den beiden italienischen Einwanderern die Schuld an einem Raubmord gab, war brüchig. Sie mussten am 23. August 1927 sterben – trotz weltweiter Proteste. Waren sie unschuldig?

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Transparent der Stadt Augsburg

Wenn öffentliche Stellen ein Bild von Musliminnen zeichnen, das Islamisten in die Karten spielt

„Wir müssen uns diversitätssensibel aufstellen. Unsere Angebote sollen Migranten und Muslime ansprechen.“ − „Stimmt. Lass uns ein Bild mit einer Frau mit Hijab auf unsere Homepage setzen!“ Doch dies wird weder der Realität von Migration noch der von Musliminnen gerecht. Letztlich erweist es der Gleichberechtigung einen Bärendienst. Und Islamisten werden sich die Hände reiben.

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Diffamiert die Linkspartei evangelikale Christen?

Aufregung im Wahlkampf von Sachsen-Anhalt: Der Beauftragte der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit Thomas Rachel wirft der Partei Die Linke vor, in ihrem Wahlprogramm den christlichen Glauben zu diffamieren und evangelikales Christentum mit Jihadismus gleichzusetzen. Bei genauer Lektüre erweist sich jedoch weniger das Wahlprogramm, denn Rachels Interpretation als fragwürdig.

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Streit um IStGH spitzt sich zu

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Fremde Feinde

Verhaftet, angeklagt, hingerichtet. Der Prozess gegen Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti gilt als einer der unfairsten der amerikanischen Justizgeschichte. Die Beweislage, die den beiden italienischen Einwanderern die Schuld an einem Raubmord gab, war brüchig. Sie mussten am 23. August 1927 sterben – trotz weltweiter Proteste. Waren sie unschuldig?