Justitia, im Hintergrund die Münchner Frauenkirche

Prozess um kirchlichen Missbrauch

„Ein Stück Rechtsgeschichte“

Das Landgericht Traunstein hat in einem Gutachten bestätigt: Die sexualisierte Gewalt, die ein Kläger gegen das Erzbistum München und Freising im Kindesalter erfahren hat, hat seine psychische und soziale Entwicklung nachhaltig beeinträchtigt. Die Kirche muss nun Schmerzensgeld zahlen.

Demo zur Abschaffung von Paragraph 218 in Karlsruhe

Petition

"Bringt die Entkriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen JETZT zur Abstimmung!"

Auf den letzten Metern will die rot-grüne Minderheitsregierung nach dem Ampel-Aus noch den Schwangerschaftsabbruch legalisieren. Man fürchtet eine taktische Verzögerung durch den Rechtsausschuss. An ihn und die Fraktionsvorsitzenden der demokratischen Parteien des Deutschen Bundestages wendet sich das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung mit einem "Eil-Appell".

Skeptiker 4/2024 erschienen

Riesenskelette, Pflanzengefühle und zweifelhafte Studien

Angebliche Riesenskelette aus grauer Vorzeit, das Bewusstsein von Pflanzen oder der Skandal um eine zweifelhafte Homöopathie-Studie – die neue Ausgabe der Zeitschrift Skeptiker widmet sich vielfältigen Themen aus der Wissenschaft. So untersucht der Archäologe Leif Inselmann den Ursprung von vermeintlichen Riesen-Funden, Massimo Pigliucci stellt das Forschungsfeld Pflanzen-Neurobiologie auf die Probe und Udo Endruscheit betrachtet den laschen Umgang eines Fachjournals mit Kritik. Außerdem: die Oper "Die letzte Verschwörung" und Interviews mit den Machern.

"Catcalling is Violence"

Sexistische Belästigungen in der Öffentlichkeit

"Catcalling" soll bestraft werden

s tut sich was in Sachen strafrechtlicher Verfolgung von Catcalling. Sexistische Äußerungen oder Gesten gegenüber Frauen, auch wenn es nicht zu einem körperlichen Kontakt kommt, sollen strafrechtlich verfolgt werden. Es geht um aufdringliche Blicke, das Hinterherpfeifen, um Kussgeräusche, sexistische Bemerkungen, obszöne Witze, Aufforderungen zu sexuellen Handlungen, anzügliche Kommentare über den Körper einer Person und anderes mehr. Hier auch mit den Mitteln des Strafrechts Einhalt zu gebieten – dazu gibt es Signale aus den Bundesländern und Vorbilder aus dem benachbarten Ausland.

Die Auswertung der "Vorhersagen" 2024

Der Angriff der Riesengiraffe blieb aus

Eine Stadt wird von einer Riesengiraffe angegriffen, Flughäfen schließen wegen mysteriöser Geräusche aus dem All und ein Computerhirn versklavt die Menschheit – diese und andere absurde Vorhersagen bestimmten die Prognosen von Wahrsagern für 2024. Doch wie erwartet trat kaum eine ihrer Vorhersagen ein, wie der aktuelle Prognosencheck der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP) zeigt.

Astronaut gibt Denkanstöße:

Protestonaut-Kalender 2025 zum Thema Umweltschutz

Er gilt als einer der skurrilsten Fotokalender der Republik: Der Kalender mit dem Astronaut. Seit 2015 thematisiert der Protestonaut-Kalender verschiedene gesellschaftspolitische Themen. Nach Kinderrechten, Energiewende und Deutscher Einheit steht für 2025 das Thema Umweltschutz im Fokus der Kalendermotive.

Woher wir denken, dass die "Arier" kommen...

Die Arier – Ein erfundener Mythos

Weiße Rassisten weltweit verwenden den Begriff "Arier" als allgemeine Bezeichnung für nichtjüdische weiße Menschen. Dies zeigt, wie tief der Glaube an eine "arische Überrasse" in einigen Bevölkerungsgruppen noch eingebrannt ist: das Volk der großen, blonden und blauäugigen Übermenschen, die sich angeblich mit den Germanen vermischt haben und somit Vorfahren der deutschstämmigen Menschen sein sollen. Aber stimmt dies? Steckt in den Deutschen tatsächlich arisches Blut? Und wer waren die Arier wirklich? Die Recherche führt tief in die Vergangenheit. Und weit weg von Deutschland.

Armin Schreiner (RiR) stellt Ulrike Baureithel vor

Sexualisierte Gewalt in den christlichen Kirchen – Ein Themenabend bei Religionsfrei im Revier

Die Einsamkeit der Opfer

Unter dem Titel "Die Einsamkeit der Opfer – Sexualisierte Gewalt in den christlichen Kirchen" hat die Ruhrgebietsinitiative Religionsfrei im Revier am 21. November zu zwei Vorträgen und anschließender Diskussion in den Kulturbahnhof in Bochum-Langendreer eingeladen. Das leider noch immer hochaktuelle Thema wurde von der Journalistin Ulrike Baureithel sowie von einer Bochumer Betroffenen vorgestellt und mit zahlreichen Fakten, Erfahrungsberichten und perspektivischen Überlegungen eindringlich und spannend präsentiert, die Möglichkeit zur Diskussion dankbar vom Publikum angenommen.

Rezension

"Wir haben uns emporgeirrt!"

Ein aktueller Sammelband ist anlässlich seines 80. Geburtstages der Würdigung des Lebenswerkes von Gerhard Vollmer gewidmet. Zwanzig seiner Kollegen und ehemaligen Schüler, allesamt renommierte Philosophen beziehungsweise Wissenschaftler, behandeln aus einer umfassend evolutionären Perspektive Themen aus Wissenschaft und Philosophie, die mit Gerhard Vollmers Forschungs- und Arbeitsgebieten verbunden sind.

Zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember

Säkularismus und Humanismus sind die Lösung

Vor 76 Jahren, am 10. Dezember 1948, wurde die "Allgemeine Erklärung der Menschenrechte" von der Generalversammlung der Vereinten Nationen in Paris verkündet. Der Bund für Geistesfreiheit (bfg) Bayern (K.d.ö.R.) hat den 10. Dezember zum Feiertag in Bayern erklärt. Er ist im interkulturellen Kalender des Freistaates Bayern veröffentlicht. 

Termine

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Kind im Hochzeitskleid

Analyse

Kinderehen in Baden-Württemberg: 358 Fälle, nur acht Aufhebungen

358 Fälle von Kinderehen, aber nur acht rechtskräftige Aufhebungen: Zahlen aus Baden-Württemberg werfen Fragen zum Schutz minderjähriger Betroffener auf. Wie gehen die Behörden mit solchen Fällen um, und welche Rolle spielen rechtliche Hürden, gesellschaftliche Strukturen und religiöse Traditionen? Ein Blick auf die Hintergründe eines Problems, bei dem der Schutz von Kindern im Mittelpunkt stehen sollte.

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Die Ergebnisse des historischen Forschungsprojekts liegen vor

Hirnforschung und NS-Verbrechen

Das von der Max-Planck-Gesellschaft geförderte unabhängige Verbundprojekt zur Identifizierung von Opfern der nationalsozialistischen „Euthanasie“ und anderen Formen der NS-Verfolgung, von denen Hirnpräparate in zwei Max-Planck-Instituten (vormals Kaiser-Wilhelm-Instituten) zu wissenschaftlichen Zwecken gesammelt wurden, ist nach neun Jahren abgeschlossen. Anlass waren Funde von Hirnschnitten im Archiv der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin sowie im Historischen Archiv des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie in München.

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