Blick in den Eingangsbereich des Willy-Brandt-Hauses

Essay

Die SPD und der Politische Islam: Ein Repräsentationsproblem mit Folgen?

Die SPD verliert seit Jahren an Zustimmung. Besonders dramatisch ist der Bruch mit ihrer klassischen Wählerschaft. Könnte dabei auch ihr Umgang mit konservativ-religiösen muslimischen Verbänden eine Rolle spielen und zugleich säkulare Muslime vor den Kopf stoßen? Der Artikel untersucht, ob hinter dem Niedergang weniger eine „Unterwanderung“ als vielmehr ein politisches Repräsentationsproblem steckt: die Verwechslung organisierter Milieus mit der Vielfalt der Wähler.

Laizismus im Wahlprogramm der LINKEN

DRESDEN. (hpd) Nach emotionsgeladener Debatte haben die Delegierten des Bundesparteitages der Partei DIE LINKE einen klaren Punkt zum Laizismus in das Wahlprogramm für die Bundestagswahl aufgenommen. Initiator war die Bundesarbeitsgemeinschaft Laizismus, deren Antrag vom Landesverband NRW mitgetragen wurde.

Der Bonobo und der Atheist

BERLIN. (hpd) Vergangenen Donnerstag hielt der bekannte Primatologe Frans de Waal einen Vortrag über Moralempfinden bei nicht-menschlichen Tieren und stellte sein neues Buch vor, für das es aus merkwürdigen Gründen erst einmal keine deutsche Übersetzung geben wird.

Jugendfeier 2013 in Stuttgart

STUTTGART. (hpd/dhuw) Am Sonntag zelebrierten im mit 300 Gästen voll besetzten Saal des Häussler Bürgerforums dieses Jahr acht Jugendliche gemeinsam mit Familie und Freunden ihren Übergang von Kindheit zur Jugend. Wie in den Jahren zuvor, sorgte die Projektgruppe des Musikfachseminars Stuttgart für musikalische Begleitung.

Der diskriminierende "Dritte Weg"

BERLIN. (hpd) Das Arbeitsrecht der Kirchen, der sog. "Dritte Weg" ist nicht allein Angelegenheit der davon direkt Betroffenen, sondern stellt sogar eine Diskriminierung der Menschen dar, die nicht bei den Kirchen angestellt sind. Denn so Arbeitssuchende nicht ausgewiesene Christen sind, brauchen sie sich gar nicht erst auf Stellenangebote des zweitgrößten deutschen Arbeitgebers bewerben.

Keine Sonderrechte bei kirchlichen Trägern

DÜSSELDORF. (hpd) Der Bundes-Gewerkschaftstag der Gewerkschaft Erziehung und Wissen­schaft (GEW) hat am 16. Juni 2013 mit großer Mehrheit den vom Landesverband Baden Württemberg eingebrachten Antrag zu den kirchlichen Beschäftigungs­verhältnissen beschlossen und sich damit entschieden gegen die dortigen Sonder­rechte ausgesprochen.

Denken der Elite und „soziale Herkunft“

(hpd) Der Soziologe Michael Hartmann geht in seiner Studie der Frage nach, wie die Angehörigen besser gestellter gesellschaftlicher Kreise über die soziale Entwicklung denken und welche Einflussfaktoren dafür von besonderer Bedeutung sind. Der Autor kann überzeugend den hohen Einflussfaktor der „sozialen Herkunft“ identifizieren und warnt vor den mit dieser Entwicklung einhergehenden Gefahren für die Demokratie.

Im Iran: Beteiligung oder Boykott?

BERLIN. (hpd) Nach der Revolution von 1979 war für die Oppositionellen in der Islamischen Republik Iran eine entscheidende Frage: Was ist sinnvoll - Beteiligung oder ein Boykott der Wahlen? Heute ist ein erheblicher Teil der Oppositionellen, insbesondere des säkular geprägten Teils, aus den politischen Institutionen ausgeschlossen und kann nur in der Illegalität oder im Exil aktiv sein.

„Rassisten in Deutschland“ – missglückt

(hpd) Der Historiker und Publizist Harry Waibel will in seinem Buch die Entwicklung von Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus in der alten Bundesrepublik, der DDR und dem wiedervereinigten Deutschland darstellen. So interessant einzelne Beschreibungen sind, enttäuscht das Buch doch durch die fehlende Kenntnis der Forschung und die eher oberflächlichen Darstellungen.

Bericht aus Istanbul (1)

ISTANBUL. (hpd) Fast zwei Wochen dauern die Proteste in Istanbul und in anderen Städten der Türkei bereits an. Die deutschen Medien berichten darüber meist sehr kurz und auch die Politiker konnten sich bisher noch nicht zu einer offiziellen Stellungnahme durchringen. Dem hpd ist es gelungen, einen Bericht direkt aus Istanbul zu erhalten, der über die Stimmung in der Stadt Auskunft gibt.

Fische auf dem iPad

BERLIN. (hpd) Man muss heute keine dicken Fotobände mehr herumschleppen, wenn man sich an schönen Unterwasserbildern erfreuen oder im Urlaub auf den Malediven oder am Sinai nachschauen will, welchem Fisch man gerade beim Schnorcheln begegnet ist. Dafür gibt es heutzutage eBooks - oder gar eine eigene App. So wie die, mit der Helmut Debelius sich von der Tauchszene verabschiedet.

Skeptiker bei Wikipedia

SALINAS, CA./BERLIN. (hpd) Am Freitag, den 7. Juni 2013 feierte eine Organisation, die „Guerilla Skepticism on Wikipedia“ (GSoW), ihren zweiten Geburtstag. Aus diesem Anlass hat der hpd ein Interview mit Susan Gerbic über diese Gruppe geführt.

Zu Besuch bei Verwandten

BERLIN. (hpd) Wozu brauchen wir heute eigentlich noch Zoos? Als „Arche“? Als Bildungsstätte? Als Forschungseinrichtung? Vier Trockennasenaffen wagen sich aus ihren Baumhäusern und erkunden neues Terrain, um sich eine fundiertere Meinung bilden zu können.

Cover

Rezension

Fremde Feinde

Verhaftet, angeklagt, hingerichtet. Der Prozess gegen Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti gilt als einer der unfairsten der amerikanischen Justizgeschichte. Die Beweislage, die den beiden italienischen Einwanderern die Schuld an einem Raubmord gab, war brüchig. Sie mussten am 23. August 1927 sterben – trotz weltweiter Proteste. Waren sie unschuldig?

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Transparent der Stadt Augsburg

Wenn öffentliche Stellen ein Bild von Musliminnen zeichnen, das Islamisten in die Karten spielt

„Wir müssen uns diversitätssensibel aufstellen. Unsere Angebote sollen Migranten und Muslime ansprechen.“ − „Stimmt. Lass uns ein Bild mit einer Frau mit Hijab auf unsere Homepage setzen!“ Doch dies wird weder der Realität von Migration noch der von Musliminnen gerecht. Letztlich erweist es der Gleichberechtigung einen Bärendienst. Und Islamisten werden sich die Hände reiben.

Thomas Rachel

Diffamiert die Linkspartei evangelikale Christen?

Aufregung im Wahlkampf von Sachsen-Anhalt: Der Beauftragte der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit Thomas Rachel wirft der Partei Die Linke vor, in ihrem Wahlprogramm den christlichen Glauben zu diffamieren und evangelikales Christentum mit Jihadismus gleichzusetzen. Bei genauer Lektüre erweist sich jedoch weniger das Wahlprogramm, denn Rachels Interpretation als fragwürdig.

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Streit um IStGH spitzt sich zu

Die USA haben Sanktionen gegen die Präsidentin des Internationalen Strafgerichtshofs Tomoko Akane sowie den Juristen Abdoulaye Seye verhängt und verschärfen damit den Konflikt um die Zuständigkeit des IStGH. Grund ist der anhaltende Streit über die IStGH-Haftbefehle im Gaza-Konflikt sowie die Frage, ob der Gerichtshof ohne Ratifizierung Israels überhaupt ermitteln darf. Damit erreicht das historisch gespannte Verhältnis zwischen den USA und dem IStGH unter Präsident Donald Trump einen neuen Tiefpunkt.

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Fremde Feinde

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