Ellis Island

Vergessene Flüchtlinge (1)

BERLIN. (hpd) Die Flüchtlingsfrage wird hierzulande das beherrschende politische Thema 2016 und auch in den folgenden Jahren sein. Dabei ist die Flüchtlingskrise geschweige keine deutsche oder europäische Frage. Nur hat die westliche Welt sich seit Jahren weggeduckt und gehofft, mit einigen Millionen Euro humanitärer Hilfe werde sich das Problem schon irgendwie von allein lösen. Diese Politik konnte nicht erfolgreich sein.

Die Regensburger Domspatzen gestalten jeden Sonntag im Dom St. Peter den Gottesdienst musikalisch.

Verlogen oder nur senil?

BERLIN. Der ehemalige Domspatzen-Kapellmeister Georg Ratzinger ist der Bruder des ehemaligen Papstes Joseph Ratzinger. Er war verantwortlich, als bei den Regensburger Domspatzen geprügelt und auch auf andere Art und Weise missbraucht wurde. Jetzt will er davon nichts mehr wissen.

Amer Albayati

Realitäten in Europa und die neue Herausforderungen

WIEN. (hpd) Die Initiative Liberaler Muslime Österreich (ILMÖ) tritt für Meinungsfreiheit zu allen religiösen und nichtreligiösen Ansichten, Fragen und Problemen ein. Es muss niemand einer Meinung mit anderen sein, aber es soll jeder seine Meinungen äußern dürfen, sofern diese nicht hetzerisch gegen andere Menschen gerichtet sind. Kritik muss jede Religion, speziell auch der Islam aushalten und tolerieren!

Sexuelle Zwangsneurosen

BERLIN. (gbs) Anlässlich der anhaltenden Diskussionen um die Ereignisse in Köln, bei denen in der Silvesternacht zahlreiche Frauen zu Opfern sexueller Belästigungen und sexueller Gewalt wurden, hält die Giordano-Bruno-Stiftung eine Debatte über das Verhältnis von Religion und Sexualität für dringend erforderlich.

Aufgeschlagene Bibeln

Die Bibel ist Gotteswort!

BERLIN. (hpd) Zu einem "entschiedenen Widerstand” gegen die in der evangelischen Kirche verbreiteten "Irrlehren” ruft der langjährige Hauptredner der überkonfessionellen Evangelisationsbewegung ProCHrist, Ulrich Parzany, auf. Parzany unterstützt auch die die Aktion "Christival”, die auf Versammlungen auch schon mal "Homoheilungen” anbietet.

Braulio Rodríguez Plaza

Ungehorsame Frauen

BERLIN. (hpd) Nach Ansicht des Erzbischofs von Toledo, Braulio Rodriguez Plaza, sind Frauen selbst schuld, wenn sie von ihren Männern körperlich misshandelt werden. Häusliche Gewalt habe ihren Ursprung darin, dass Frauen ihren Männern nicht gehorchten oder gar um eine Scheidung bäten.

Der Plenarsaal des Schleswig-Holsteinischen Landtages

"Tanzverbot"-Streit in Schleswig-Holstein

KIEL. (hpd) Es ist unzulässig, an stillen Feiertagen alle Arten von Versammlungen pauschal zu verbieten, wenn sie die Würde des Feiertages nicht ernsthaft stören. Zu diesem Ergebnis kommt der Wissenschaftliche Dienst des schleswig-holsteinischen Landtags in einem von den Piraten beantragten Gutachten.

Heft 1/2016 der HLHS erschienen

BERLIN. (hpd) Das am 6. November vergangenen Jahres verabschiedete "Gesetz zur Strafbarkeit der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung” steht im Mittelpunkt des aktuellen Heftes "Humanes Leben Humanes Sterben” (HLHS). Bereits im Editorial weist Elke Baezner darauf hin, dass eine moralische Bewertung des Suizides einem säkularen Staat nicht zustehen würde.

Bundesverfassungsgericht Karlsruhe

Gibt es doch Aussicht auf eine liberale Sterbehilferegelung?

BERLIN. (hpd) Knapp zwei Monate nach der Verabschiedung des neuen § 217 StGB durch eine deutliche Bundestagsmehrheit liegen jetzt erste Äußerungen des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) zur Strafbarkeit eines assistierten Suizids vor. Bekanntermaßen ohne hinreichende Gründe, rein ideologisch motiviert, hatte im November die Mehrheit der Abgeordneten gegen ein liberales Sterbehilferecht votiert. Daten und Fakten waren nicht gefragt, stattdessen waren Spekulationen und Angstmache an der Tagesordnung.

Sigi Zimmerschied

Ein Hoch auf die Freiheit

MÜNCHEN. (hpd) Ein rabenschwarzer Tag jährte sich am 07.Januar 2016 zum ersten Mal. Auf den Tag genau ein Jahr zuvor waren zwei schwer bewaffnete Männer in die Redaktionsräume des Satiremagazins Charlie Hebdomadaire in Paris eingedrungen, hatten dort und in einem nahe gelegenen Supermarkt insgesamt 17 Menschen umgebracht und damit ihrer Absicht grausame Wirkung verschafft, "ihren” Propheten Mohammed zu rächen, der von den gotteslästerlichen Zeichnungen des Charlie Hebdo so unentschuldbar schwer beleidigt worden sei.

Cover

Rezension

Fremde Feinde

Verhaftet, angeklagt, hingerichtet. Der Prozess gegen Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti gilt als einer der unfairsten der amerikanischen Justizgeschichte. Die Beweislage, die den beiden italienischen Einwanderern die Schuld an einem Raubmord gab, war brüchig. Sie mussten am 23. August 1927 sterben – trotz weltweiter Proteste. Waren sie unschuldig?

Weitere Rezensionen

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Säkular und atheistisch: Eine Studie zur Weltanschauung von Veganern

Eine umfassende Befragung im deutschsprachigen Raum wirft ein neues Licht auf das Weltbild von Veganern und Veganerinnen. Die Ergebnisse untermauern die Kritik an gängigen Stereotypen über eine angebliche Esoterik- oder Religionsnähe von Menschen, die tierische Produkte vermeiden: Die Befragten stehen Religionen mehrheitlich kritisch gegenüber und tendieren deutlich stärker zu atheistischen sowie agnostischen Überzeugungen.

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Die SPD und der Politische Islam: Ein Repräsentationsproblem mit Folgen?

Die SPD verliert seit Jahren an Zustimmung. Besonders dramatisch ist der Bruch mit ihrer klassischen Wählerschaft. Könnte dabei auch ihr Umgang mit konservativ-religiösen muslimischen Verbänden eine Rolle spielen und zugleich säkulare Muslime vor den Kopf stoßen? Der Artikel untersucht, ob hinter dem Niedergang weniger eine „Unterwanderung“ als vielmehr ein politisches Repräsentationsproblem steckt: die Verwechslung organisierter Milieus mit der Vielfalt der Wähler.

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Immer wieder brechen Kontroversen auf, inwieweit es zulässig sein soll, dass Frauen die Schwangerschaft abbrechen, nachdem mithilfe vorgeburtlicher Diagnostik Behinderungen des Fetus festgestellt worden sind. Besonders strittig ist das bei Trisomie 21. Die Einwände gegen solche Abbrüche lassen sich jedoch entkräften. Genauer betrachtet stellen sie keine Diskriminierung von Menschen dar, die mit Behinderungen geboren worden sind. Es gilt, das Selbstbestimmungsrecht der Schwangeren zu respektieren und sie bei ihrer persönlichen Entscheidungsfindung zu unterstützen.

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Der Zentralrat der Konfessionsfreien begrüßt die Einführung des Pflichtfachs „Werte und Normen” an Niedersachsens Grundschulen. Zugleich übt er Kritik am neuen Fach „Christliche Religion”, das zeitgleich die bisher getrennten Fächer Evangelische und Katholische Religion ersetzt. Zudem warnt der Verband dringend davor, die Debatte um den Religionsunterricht in die politisch rechte Ecke zu rücken.

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Steffen Mau hat in seiner Analyse „Die vielen Krisen der Demokratie“ präzise seziert, woran die liberale Demokratie derzeit krankt. Seine Bestandsaufnahme ist zutreffend – aber dennoch unvollständig. Denn sie benennt zwar die Symptome, nicht aber die wohl wichtigste gemeinsame Ursache der gegenwärtigen Verwerfungen.

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Der Investigativjournalist Sascha Adamek bewertete in der ZDF-Sendung „Markus Lanz“ die von „CLAIM“ verbreiteten Zahlen zu antimuslimischen Vorfällen als „eine glatte Fälschung“ und sprach von „Alarmismus“. „CLAIM“ wollte ihm diese Aussagen gerichtlich untersagen lassen. Doch das Landgericht Hamburg erklärte Adameks Äußerungen für zulässig. „CLAIM“ ist dabei kein unbeschriebenes Blatt: Sowohl die Methodik und Verbindungen der Organisation als auch der von ihr verwendete Begriff des „antimuslimischen Rassismus“ stehen seit Jahren in der Kritik.

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Am Montag fand in Saarbrücken die Gründungsversammlung der Initiative „ISAH Saarland“ statt, auf der sich ein bisher informeller Kreis säkularer Humanisten als Verein organisierte. Die „Initiative Säkularität, Aufklärung und Humanismus Saarland“ (ISAH Saarland) hat sich zum Ziel gesetzt, zukünftig die Interessen konfessionsfreier, humanistisch orientierter Menschen im Land öffentlich zu vertreten.

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Fremde Feinde

Verhaftet, angeklagt, hingerichtet. Der Prozess gegen Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti gilt als einer der unfairsten der amerikanischen Justizgeschichte. Die Beweislage, die den beiden italienischen Einwanderern die Schuld an einem Raubmord gab, war brüchig. Sie mussten am 23. August 1927 sterben – trotz weltweiter Proteste. Waren sie unschuldig?