Die Kirche bangt um ihren Nikolaus

(hpd) Er ist zur wahren Popikone geworden: Der Weihnachtsmann. Im knallroten Kostüm reitet – oder besser fliegt – die beleibte Frohnatur mit dichtem, weißen Rauschebart in seinem von Rentieren gezogenen Schlitten von Kamin zu Kamin, um den Kindern dieser Welt die Weihnachtsgeschenke in ihre Socken zu stecken oder unter dem Weihnachtsbaum zu platzieren. So viel zur Legende.

Religiöse Rechte - Jahresrückblick 2010

USA. (hpd) 2010 liegt bald hinter uns. Mit seinen vielen Ereignissen zeigt das vergangene Jahr gut das Weltbild, dem viele evangelikale Christen in den USA anhängen. Wir sehen, dass diese Christen in den Naturgewalten ähnliche Kräfte sehen, so wie die antiken Griechen hinter jedem Blitz Göttervater Zeus sahen.

Präzedenzfall: Rentenzahlungen sind möglich

BERLIN. (gbs/hpd) Am Runden Tisch Heimerziehung forderten die Opfervertreter eine Rentenzahlung in Höhe von 300 Euro monatlich. Zu viel, meinten die Experten des Staates und der Kirchen. Ein aktueller Präzedenzfall zeigt jedoch, dass ehemalige Heimkinder schon jetzt eine etwa doppelt so hohe Entschädigungsrente erhalten können.

Neue Konfession per Gerichtsentscheid

WIEN. (hpd) Österreich hat eine neue religiöse Bekenntnisgemeinschaft. Die etwa 60.000 Aleviten haben das Recht bekommen, sich von der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich abzuspalten. Zumindest organisatorisch. Eine Entscheidung, die per Verfassungsklage erzwungen wurde – und religionsintern für Diskussionen sorgt.

Kein bisschen Frieden

(hpd) Das Abbrennen der Kerzen in der Adventszeit als „Friedenslicht aus Bethlehem“ soll ein Gleichnis für den Frieden in der Weihnachtszeit sein. Was es damit, jenseits aller Legende, auf sich hat, das zeigt der Konflikt der abrahamitischen Religionen im „Heiligen Land“.

Humanistische Wertebildung

BERLIN. (hpd) Die Humanistischen Akademie Berlin hat Beiträge namhafter Experten über Wertebildung bei Kindern und Jugendlichen in drei Praxisbereichen vorgelegt: Kindergärten, Jugendverbandsarbeit und Fernsehen. Es geht um Humanismus, Demokratie, Geschlechtergleichheit und Kinderrechte. hpd sprach mit dem Direktor der Akademie, Dr. Horst Groschopp.

Reform durch „Social Engineering“?

(hpd) Der Historiker Thomas Etzemüller legt sein Buch zum Wirken der beiden Myrdals, als Anhänger einer Gesellschaftsplanung auf Basis von sozialwissenschaftlichen Erkenntnissen zwischen 1930 und 1980 vor. Die direkt aus den Quellen gearbeitete und überaus informative Arbeit problematisiert dabei anhand von konkreten Beispielen das Einhergehen von abgehobenen Steuerungsauffassungen und selbstgefälliger Wissenschaftlichkeit.

Missachtung von Verfassungsgrundsätzen

HAGEN. (hpd/ibka) Eine "Missachtung der Trennung von Staat und Religion" sieht der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) in der Einladung an Papst Benedikt XVI., vor den Abgeordneten im Bundestag eine Rede zu halten.

Jeder sechste Schüler im Lebenskundeunterricht

BERLIN. (hpd/hvd-b) Während immer weniger Schüler/-innen den Religionsunterricht der Evangelischen und Katholischen Kirche sowie der Islamischen Föderation besuchen, entscheiden sich immer mehr Familien für den Humanistischen Weltanschauungsunterricht.

Christlicher Glaube als Weisheitslehre?

(hpd) Der studierte Philosoph und Theologe Gert Scobel, einem weiterem Publikum durch seine TV-Sendungen "Kulturzeit" und "scobel" bekannt geworden, hat sich auf die schwierige Suche nach einem "Ausweg aus dem Fliegenglas" begeben. Aber, um es vorweg zu nehmen: Auch er hat ihn, trotz großer Anstrengung und Ausdauer, nicht finden können.

Seine Eminenz schwafelt…

WIEN. (hpd) In Österreich dürften heuer bis zu 80.000 Menschen aus der katholischen Kirche austreten. Deren Chef in Österreich, Kardinal Christoph Schönborn, spricht von der „größten Austrittswelle seit der Nazizeit“. Eine Aussage, die in mehrerlei Hinsicht bedenklich ist.

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Rezension

Fremde Feinde

Verhaftet, angeklagt, hingerichtet. Der Prozess gegen Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti gilt als einer der unfairsten der amerikanischen Justizgeschichte. Die Beweislage, die den beiden italienischen Einwanderern die Schuld an einem Raubmord gab, war brüchig. Sie mussten am 23. August 1927 sterben – trotz weltweiter Proteste. Waren sie unschuldig?

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Wenn öffentliche Stellen ein Bild von Musliminnen zeichnen, das Islamisten in die Karten spielt

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Aufregung im Wahlkampf von Sachsen-Anhalt: Der Beauftragte der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit Thomas Rachel wirft der Partei Die Linke vor, in ihrem Wahlprogramm den christlichen Glauben zu diffamieren und evangelikales Christentum mit Jihadismus gleichzusetzen. Bei genauer Lektüre erweist sich jedoch weniger das Wahlprogramm, denn Rachels Interpretation als fragwürdig.

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Streit um IStGH spitzt sich zu

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