Besorgte Frage aus Thüringen: Quo vadis, HVD?

WEIMAR. (hpd) Noch immer, gut 17 Jahre nach seiner Gründung, ist der HVD-Bundesverband keine bundesweite Organisation. In mehreren Bundesländern gibt es noch immer keinen Landesverband, die Mehrzahl der bestehenden Verbände haben nur minimale Mitgliederzahlen. Der Thüringer HVD-Landesvorsitzende Siegfried R. Krebs bezieht Stellung.

Pilger Mu (78)

(hpd) Die Bildgeschichten des „Pilger Mu“ sind eine Kreation des Malers und Zeichners Alex Ignatius. Vier Bilder sagen manchmal mehr als viele Worte.

Aktueller Antisemitismus der Mitte

(hpd) Der Sammelband „Aktueller Antisemitismus – ein Phänomen der Mitte“ beklagt einen Rückgang der Tabuisierung der Judenfeindschaft und eine Renaissance einschlägiger Vorurteile bei der Kommentierung des Nahost-Konflikts. Auch wenn im letztgenannten Sinne nicht alle Analysen unbedingt nachvollziehbar sind, weisen die Texte doch zutreffend auf eine bedenkliche Wiederkehr antisemitischer Stereotype in Alltagsdiskursen hin.

Politik und Esoterik-Medizin

ROSSDORF/MEISSEN. (hpd/gwup) Wenn Politik auf Esoterik trifft. Die Homöopathie, wissenschaftlich kritisiert oder auch als „Huschi-Fuschi-Medizin“ veralbert, bekommt dagegen im Bundesland Sachsen die politischen „Weihen“ einer ministeriellen Schirmherrschaft.

Extremistische Rechte in Osteuropa

(hpd) Die beiden österreichischen Journalisten Gregor Mayer und Bernhard Odehnal beschreiben in ihrem Buch „Aufmarsch. Die rechte Gefahr aus Osteuropa“ die aktuelle Entwicklung des Rechtsextremismus in der Bulgarien, Kroatien, Serbien, Slowakei, Tschechen und Ungarn. Es handelt sich um eine überaus informative journalistische Darstellung, die sich auf Recherchen vor Ort stützt und auch die jeweiligen historisch-politischen Hintergründe benennt.

„Eine Bedienungsanleitung für Skeptiker“

(hpd) In diesen Tagen erschien im Alibri Verlag das Buch von Jürgen Beetz „Denken – Nach-Denken – Handeln. Triviale Einsichten, die niemand befolgt“. Der Ingenieur und Systemanalytiker beschreibt darin in zehn Kapiteln, die auf Erkenntnisse aus Hirnforschung, Naturwissenschaften, Psychologie und Philosophie zurückgreifen, warum wir manchmal anders denken als handeln. hpd interviewte den Autor.

Religionskritik als Herrschaftskritik

(hpd) Zum 50. Todestag des niederländischen Astronomen Anton Pannekoek, der als Naturwissenschaftler und Gesellschaftstheoretiker bekannt wurde. Bemerkenswert ist Pannekoeks Kritik des Atheismus. Eine Betrachtung von Klaus Blees

Menschenrechtsdeklaration endlich realisieren

WEIMAR. (hpd/hvd-th) Mit Blick auf den bevorstehenden 1. Mai, des „Tages der Arbeit“ erklärt der Vorsitzende des HVD Thüringen: Der Humanistische Verband in Thüringen fordert die vollständige Einhaltung der 'Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte' in Deutschland ein.

Eine „Vorgeschichte der Aufklärung“

(hpd) Mit "Besen, Besen, seid’s gewesen" legt Max Kruse, der im kommenden Jahr seinen 90. Geburtstag feiern wird, eine klug komponierte "Vorgeschichte der Aufklärung" vor, die die wechselvolle Historie der Emanzipation des Geistes von Pythagoras bis Voltaire schildert.

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Rezension

Fremde Feinde

Verhaftet, angeklagt, hingerichtet. Der Prozess gegen Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti gilt als einer der unfairsten der amerikanischen Justizgeschichte. Die Beweislage, die den beiden italienischen Einwanderern die Schuld an einem Raubmord gab, war brüchig. Sie mussten am 23. August 1927 sterben – trotz weltweiter Proteste. Waren sie unschuldig?

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Wenn öffentliche Stellen ein Bild von Musliminnen zeichnen, das Islamisten in die Karten spielt

„Wir müssen uns diversitätssensibel aufstellen. Unsere Angebote sollen Migranten und Muslime ansprechen.“ − „Stimmt. Lass uns ein Bild mit einer Frau mit Hijab auf unsere Homepage setzen!“ Doch dies wird weder der Realität von Migration noch der von Musliminnen gerecht. Letztlich erweist es der Gleichberechtigung einen Bärendienst. Und Islamisten werden sich die Hände reiben.

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Es ist ein ganz großes Rad, an dem da gedreht wird. Immer wieder. Beim jährlich stattfindenden Kirchentag, abwechselnd katholisch und evangelisch, wird für eine fünftägige Veranstaltung ein zweistelliger Millionenbetrag bewegt. So wie auch beim nächsten Evangelischen Kirchentag, der vom 5. bis 9. Mai 2027 in Düsseldorf stattfinden wird. Trotz der mit fast 14 Millionen Euro öffentlich subventionierten Veranstaltung fehlt die öffentliche Transparenz der Mittelverwendung.

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Gottes Gelder für den Wahlkampf: Wie Trumps Kommission die Schranken zwischen Kirche und Politik einreißen will

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Plakat der Ausstellung „Demokratie und Humor“

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In welchem Verhältnis stehen eigentlich Demokratie und Humor? Gewährleistet Demokratie die Freiheit der komischen Kunst? Oder ist der Humor eine der kontrollierenden Gewalten, die dafür sorgt, dass diese Freiheit nicht verschwindet? Gerade wurde eine Ausstellung eröffnet, deren Werke dazu einladen, über diese Frage nachzudenken. Mit dabei sind auch „Spott sei Dank“-Karikaturen, die beim hpd erschienen sind.

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Der ORF soll reformiert werden. Beim Zukunftsforum in zehn Tagen sind 200 Teilnehmer:innen eingeladen, zusätzlich 400 zur Onlinekonsultation, allerdings keine Humanist:innen, Atheist:innen und Konfessionsfreie, während Religion durchaus ein Thema sein soll. Der Humanistische Verband Österreich hat daher eine Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz gestellt.

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Der Konflikt innerhalb der Skeptikerbewegung ist zurück. Nachdem sich die Auseinandersetzungen zuletzt beruhigt hatten, entzündete sich der nächste Konflikt an der Marke „Skeptics in the Pub“. Dahinter steht der mutmaßliche Versuch, Deutungshoheit über eine seit Jahrzehnten bestehende Graswurzelbewegung zu gewinnen.

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Steffen Mau hat in seiner Analyse „Die vielen Krisen der Demokratie“ präzise seziert, woran die liberale Demokratie derzeit krankt. Seine Bestandsaufnahme ist zutreffend – aber dennoch unvollständig. Denn sie benennt zwar die Symptome, nicht aber die wohl wichtigste gemeinsame Ursache der gegenwärtigen Verwerfungen.

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„CLAIM“-Zahlen zur Muslimfeindlichkeit dürfen als „unsauber“ bezeichnet werden

Der Investigativjournalist Sascha Adamek bewertete in der ZDF-Sendung „Markus Lanz“ die von „CLAIM“ verbreiteten Zahlen zu antimuslimischen Vorfällen als „eine glatte Fälschung“ und sprach von „Alarmismus“. „CLAIM“ wollte ihm diese Aussagen gerichtlich untersagen lassen. Doch das Landgericht Hamburg erklärte Adameks Äußerungen für zulässig. „CLAIM“ ist dabei kein unbeschriebenes Blatt: Sowohl die Methodik und Verbindungen der Organisation als auch der von ihr verwendete Begriff des „antimuslimischen Rassismus“ stehen seit Jahren in der Kritik.

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Das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung sieht aktuell die Frauenrechte in Gefahr. Zu den Wahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern hat der Verband einen Flyer veröffentlicht. Der soll aufklären, warnen und die Stellschrauben identifizieren, die eine Landesregierung drehen könnte, um antifeministische Politik durchzusetzen. Ines Scheibe vom Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung erklärt im Interview, wie die Fundamentalisten arbeiten.

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Lösungen für eine bessere Zukunft

Die Zukunft ist nicht mehr das, was sie einmal war. Viele Menschen haben jede Hoffnung auf Fortschritt verloren. Allerdings beweist das Konzept „Cradle to Cradle“ schon seit vielen Jahren, dass es sehr wohl möglich ist, den allgemeinen Wohlstand zu steigern, ohne die Natur zu zerstören. Mitte September findet nun der 10. Internationale C2C-Kongress statt, zu dem abermals rund 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet werden.

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Fremde Feinde

Verhaftet, angeklagt, hingerichtet. Der Prozess gegen Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti gilt als einer der unfairsten der amerikanischen Justizgeschichte. Die Beweislage, die den beiden italienischen Einwanderern die Schuld an einem Raubmord gab, war brüchig. Sie mussten am 23. August 1927 sterben – trotz weltweiter Proteste. Waren sie unschuldig?