Terrorismus

Erst bei der Linken, dann bei der Hamas

Der hpd hatte über einen Extremisten im Parteiumfeld der Partei Die Linke in Berlin berichtet. Nun berichten sowohl Spiegel als auch Tagesspiegel übereinstimmend, dass Ibrahim Ibrahim nach dem Wahlsieg der Linken zu einer Konferenz nach Istanbul reiste, auf der er mit Hamas-Vertretern zusammentraf.

Benjamin "Bibi" Netanjahu, 2016

Was wusste Netanjahu?

Eine Recherche von Haaretz wirft neue Fragen darüber auf, welche Warnungen die israelische Regierung vor dem Hamas-Überfall vom 7. Oktober 2023 erreichten. Im Zentrum steht der Vorwurf, Benjamin Netanjahu sei vor einem geplanten Großangriff gewarnt worden, habe die Hinweise jedoch nicht an die Sicherheitsführung weitergegeben. Was tatsächlich wann bekannt war und welche Konsequenzen daraus gezogen wurden, ist bislang nicht abschließend geklärt.

Seyran Ateş

Deutschland braucht bessere Strategien, um Islamismus und Muslimfeindlichkeit zu bekämpfen

Die Debatte zum Politischen Islam nimmt Fahrt auf

Nach der Veröffentlichung der Dokumente zum Förderskandal um Islamic Relief und dem islamistischen Anschlag auf den Berliner CSD hat die Debatte um den Politischen Islam stark an Bedeutung gewonnen. Allmählich scheinen auch die etablierten Parteien zu begreifen, wie groß die Bedrohung ist, die aus der Verbindung von legalistischem und gewaltbereitem Islamismus resultiert.

Brandenburger Tor in Berlin, in Regenbogenfarben angestrahlt, nach dem Anschlag vom 25.07.2026.

Kommentar

Zwischen Beileid und Reflexen – Warum wir nach Berlin eine ehrliche Religionskritik brauchen

Nach dem islamistischen Anschlag auf den CSD in Berlin greifen die gewohnten politischen Reflexe aus Relativierung, Schuldzuweisungen und Wahlkampf-Spekulationen. Doch das fatale Ritual verfehlt den Kern des Problems: die fundamentalistisch-religiöse Ablehnung der freien Gesellschaft. Um diese wirksam zu bekämpfen, braucht es weder Pauschalverurteilungen noch falsche Rücksichtnahme, sondern eine ehrliche und konsequente Religionskritik.

Islamische Revolutionsgarde (IRGC)

Die Revolutionsgarde als Terrororganisation: Politisches Signal oder strategischer Wendepunkt?

Die Entscheidung der EU, die iranische Revolutionsgarde als Terrororganisation einzustufen, markiert einen möglichen Wendepunkt in der europäischen Iranpolitik. Aktuelle Gerichtsverfahren in den USA, aufgedeckte Mordpläne gegen Exiloppositionelle und die wachsende internationale Vernetzung zeichnen das Bild einer Organisation, die weit über Irans Grenzen hinaus operiert.

Eine seltene Schnittmenge

Konservative Muslime für ein Verbot der Muslimbruderschaft

Konservative Muslime, die eine Einstufung der Muslimbruderschaft als Terrororganisation befürworten: ein Widerspruch? Keineswegs. Ein saudischer Journalist erklärt, warum ausgerechnet religiöse Konservative die politische Instrumentalisierung des Islam kritisieren und weshalb ihre Position überraschend eng mit humanistischen und sicherheitspolitischen Überlegungen im Westen zusammenfällt. Ein Kommentar.