vor Ort

Pressekonferenz in der Wagenbauhalle

Neues Buch über den Düsseldorfer Karnevalswagenbauer Jacques Tilly

Wer hat Angst vor Pappmaché?

„Wer hat Angst vor Pappmaché?“ − so heißt ein soeben erschienenes Buch über den Düsseldorfer Karnevalswagenbauer Jacques Tilly und seine satirische Kunst. Eva Creutz hat den mit zahlreichen Großplastiken bebilderten Band herausgegeben, der auch ausführlich auf die Verurteilung von Tilly durch ein Moskauer Gericht zu achteinhalb Jahren Straflager eingeht. Das Werk wurde bei einer Pressekonferenz vorgestellt. Und im Humanistischen Salon des Düsseldorfer Aufklärungsdienstes wurde Tilly mit Standing Ovations gefeiert.

K.o.-Tropfen in Getränk

Protestaktion gegen chemische Unterwerfung vor dem Landgericht Berlin

„Frank S. ist kein Einzelfall“

Heute ist der nächste Verhandlungstag gegen Frank S. vor dem Berliner Landgericht in Moabit. Er soll viele Frauen betäubt, vergewaltigt und das Ganze auf Datenträgern festgehalten sowie teilweise weiterverbreitet haben.

Transaktivist*innen demonstrierten gegen Feministinnen

„TERFs in die Elbe”: Wenn der Protest selbst die Debatte beschädigt

In Hamburg eskalierte am Weltkindertag der Streit um Transmedizin, als eine kritische Protestveranstaltung auf lautstarken Gegenprotest traf. Zwischen Trillerpfeifen, Sprechchören und gegenseitigen Vorwürfen geriet die eigentliche Frage aus dem Blick: Wie lässt sich über medizinische Behandlungen von Kindern und Jugendlichen sachlich streiten? Der Konflikt zeigt, wie schwer es inzwischen fällt, politische Gegensätze auszuhalten, ohne die jeweils andere Seite mundtot machen zu wollen.

Demo und Kundgebung für sexuelle Selbstbestimmung

Aktionstag für sexuelle Selbstbestimmung

Wer von „Lebensschutz“ spricht, muss auch die Lebenden meinen

Bereits seit 2008 ruft der Bundesverband Lebensrecht jährlich in Berlin zu einer Demonstration auf, bei der radikale Abtreibungsgegner, sogenannte „Lebensschützer“, ihre meist religiös verbrämten Ideen vom Schutz des ungeborenen Lebens verbreiten. Und wie in jedem Jahr gab es Gegendemonstrationen.

Kundgebung zur sexuellen Selbstbestimmung in Berlin

Safe Abortion Day 2026

Demonstration für sexuelle Selbstbestimmung und den Schutz reproduktiver Rechte in Berlin

Am Samstag findet im Rahmen des Internationalen „Safe Abortion Day“ eine Demonstration am Hauptbahnhof in Berlin statt. Unter dem Motto „Es reicht! Sichere und legale Schwangerschaftsabbrüche – JETZT!“ fordert das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung die Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen, den Schutz reproduktiver Rechte und einen flächendeckenden Zugang zu medizinischer Versorgung von ungewollt schwangeren Personen in Berlin und deutschlandweit.

Die nun geschlossene "Blaue Moschee" in Hamburg

Für einen Gedenkort gegen islamistischen Terror, eine säkulare Trägerschaft und Mitsprache der Hamburger Bürgerinnen und Bürger

Kein Zurück zum IZH

Der Verein Säkularer Islam Hamburg, die Säkulare Flüchtlingshilfe Hamburg, das Säkulare Forum Hamburg, die Giordano-Bruno-Stiftung Hamburg und die Partei Frau in Führung wenden sich entschieden gegen eine Wiedereröffnung des ehemaligen Islamischen Zentrums Hamburg (IZH) und der Imam-Ali-Moschee in ihrer bisherigen Funktion. Damit wird der Vorschlag des Arbeitskreises Politischer Islam aufgegriffen und unterstützt.

Skeptics in the Pub

Streit um „Skeptics in the Pub“

Judäische Volksfront oder Volksfront von Judäa?

Der Konflikt innerhalb der Skeptikerbewegung ist zurück. Nachdem sich die Auseinandersetzungen zuletzt beruhigt hatten, entzündete sich der nächste Konflikt an der Marke „Skeptics in the Pub“. Dahinter steht der mutmaßliche Versuch, Deutungshoheit über eine seit Jahrzehnten bestehende Graswurzelbewegung zu gewinnen.

„Brückenfestival“ in Nürnberg

Kommentar

Wenn Freiheit als Belästigung gilt

Ein Toleranz-Biedermeier breitet sich aus und drängt freiheitliche Ideale in den Hintergrund. Ausgerechnet die ideellen Nachfahren von Verfechtern der Freikörperkultur wollen diese nun nicht mehr dulden. Ein Fallbeispiel aus Nürnberg.

Staatsdienst mit Kopftuch

Mit Kopftuch bei der Feuerwehr

Ein Foto einer Feuerwehranwärterin mit Kopftuch hat in Berlin die Debatte über religiöse Symbole im Staatsdienst neu entfacht. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob das Berliner Neutralitätsgesetz künftig auch für Uniformträger der Feuerwehr ausdrücklich gelten soll. Dabei prallen die bekannten Positionen zwischen dem Anspruch staatlicher Neutralität und dem Vorwurf einer Diskriminierung von Kopftuchträgerinnen erneut aufeinander.