vor Ort

bfg München 2018 beim CSD in München

Bund für Geistesfreiheit München auf der CSD-Politparade 2024

Der Bund für Geistesfreiheit (bfg) München beteiligt sich an der CSD-Politparade, die dieses Jahr unter dem Motto "Vereint in Vielfalt – gemeinsam gegen Rechts" steht und am Samstag durch die Münchner Innenstadt zieht. Wie bereits im Jahr 2018 wird er unmotorisiert mit Handwagen unterwegs sein, und zwar mit dem "Söder-Kreuz" von Jacques Tilly.

Braunschweig

Braunschweig: Salafistischer Moscheeverein verboten

Die niedersächsische Innenministerin Daniela Behrens hat in der vergangenen Woche den salafistischen Verein Deutschsprachige Muslimische Gemeinschaft (DMG) verboten und ließ die Polizei Objekte in Braunschweig durchsuchen. Nicht verboten wurde hingegen die Deutsche Muslimische Gemeinschaft (ebenfalls abgekürzt DMG), die vom Verfassungsschutz beobachtet wird. Warum man beide Gemeinschaften leicht verwechseln kann, eine von ihnen aber jetzt verboten wurde.

Die Maske abreißen

"Remigration heißt Vertreibung"

Vor der Düsseldorfer Kunsthalle steht ein Karnevals-Mottowagen von Jacques Tilly. Passanten wundern sich. Schließlich ist es ein Mittwochabend im Juni. Das Motiv der Großplastik: Ein Clown reißt einem AfD-Mann die Maske vom Gesicht. Dahinter kommt eine hässliche Hitlerfratze zum Vorschein. Die drastische Karikatur macht aufmerksam auf den Vortrag von einem, der selbst daran beteiligt war, als der AfD im Januar so etwas wie eine Maske vom Gesicht gerissen wurde. Marcus Bensmann ist einer der Rechercheure der Investigativplattform Correctiv. Er spricht auf Einladung des Düsseldorfer Aufklärungsdienstes.

Der Hängemattenbischof in Erfurt

"Katholische Missionierung auf Staatskosten"

Seit zehn Jahren reist die Aktionsgruppe "11. Gebot" zu jedem Kirchen- und Katholikentag, um mit ihrer drei Meter hohen Moses-Figur an das "11. Gebot" zu erinnern: "Du sollst deinen Kirchentag selbst bezahlen!" Beim Katholikentag in Erfurt wird "Moses" durch die bekannten Skulpturen des "Hängemattenbischofs" und des "Geldhamsters" unterstützt. Sie weisen auf einen "doppelten Skandal" hin: Während die katholische Kirche noch immer Millionenzuschüsse vom Staat kassiert, werden die Opfer sexueller Gewalt im Stich gelassen.

Das war die SkepKon 2024 in Augsburg

Rund 270 skeptische Köpfe trafen sich am "Himmelfahrts"-Wochenende (9. bis 11. Mai) in Augsburg zur SkepKon. Die Jahreskonferenz der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP) wartete mit einem vielfältigen Themenspektrum auf, von Pseudo- und Antiwissenschaft, Verbraucherschutz, Sozialwissenschaften bis zu einem Ansatz für mehr skeptisches Denken in der Schulbildung.

Staunen mit Franz Josef Wetz

Am morgigen Donnerstag stellt der Philosoph Prof. Dr. Franz Josef Wetz im "Humanistischen Campus" des HVD Bayern sein neues Buch vor: "Staunen: Warum existiert überhaupt etwas?". Wetz lehrte Philosophie und Ethik an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd und wurde im April 2024 emeritiert. Im Kortizes-Podcast erscheint regelmäßig seine Hör-Kolumne "Aufgeklärt Staunen mit Frajo". Sein Buch, das in diesen Tagen bei J.B. Metzler erscheint, beschäftigt sich mit dem Wunder der Existenz, das nicht nur aufregenden Erkenntnissen, sondern auch faszinierenden Erlebnissen zugänglich ist.

Starke Frauen gegen Kalifat und Scharia-Doktrin

Für letzten Samstag hatten in Hamburg St. Georg erneut die radikalen Islamisten des Netzwerks "Muslim Interaktiv" und Co. zu einer Pro-Kalifat-Demo aufgerufen. Doch bevor diese sich überhaupt versammeln konnten, hatten sich schon die Power-Frauen vom Verein Frauenheldinnen mit einem eigenen Flugblatt ("Frauen gegen das Kalifat! Für Freiheit und Menschenwürde") beherzt zu einer Kundgebung in der Nähe zusammengefunden.

Freies Russland NRW bringt Tillys Putin nach Den Haag

Heute steht zum fünften Mal Putins Amtseinführung bevor. Nachdem auch das Europaparlament alle Mitgliedsstaaten dazu aufgerufen hat, Putin nicht als legitimen Präsidenten der Russischen Föderation anzuerkennen, ist die Position der demokratischen Länder gegenüber den vergangenen "Präsidentschaftswahlen" eindeutig. Damit gehört Putin nicht in den Kreml, sondern als vom Internationalen Strafgerichtshof gesuchter Verbrecher ins Gefängnis.

Hamburger Bündnis demonstrierte gegen Kalifatsforderungen von Islamisten

Vergangenen Samstagmittag fand sich im Hamburger Stadtteil St. Georg ein bunt gemischtes Bündnis aus rund 30 Initiativen und Parteien unter der gemeinsamen Losung "Weder Kalifat, noch Patriarchat! Nur Einigkeit, Recht und Freiheit!" zu einer lautstarken Protest-Kundgebung zusammen. Der Anlass: Genau eine Woche zuvor hatten sich dort auf dem Steindamm etwa 1.100 radikale Islamisten versammelt und mit Plakaten und Rufen für ein Kalifat in Deutschland die Öffentlichkeit schockiert.

Güner Balci, Rebecca Schönbach, Fatma Keser und Tugay Saraç

Muslime sind die ersten Opfer des Islamismus

Die Frauen für Freiheit luden am Montag zu einem Brunchgespräch ein. Güner Balci, Fatma Keser und Tugay Saraç sprachen über Ausgrenzung und Diskriminierung innerhalb der islamischen Communitys. Homosexuelle, Frauen und Mädchen sind die Opfer einer zutiefst patriarchalen Struktur, wie sie in den islamistisch geprägten deutschen Moscheengemeinschaften gang und gäbe sind.