Politik

„Wie wollen wir sterben?“

STUTTGART. (hpd/dhuw) Michael de Ridders Buch „Wie wollen wir sterben? Ein ärztliches Plädoyer für eine neue Sterbekultur.“ und sein Einsatz für das Achten von Würde und Selbstbestimmung auch bei unheilbar Kranken sorgt seit seinem Erscheinen 2010 für Aufruhr – besonders unter der Ärzteschaft.

Kreuz-Streit: Vater gibt nicht auf

WIEN. (hpd) Der Vater eines Kindergartenkindes gibt seinen Kampf gegen Kreuze in Kindergärten nicht auf – auch nach den negativen Urteilen des österreichischen Verfassungsgerichtshofs und des EGMR im Fall Lautsi. Er wird beim EGMR berufen, wie seine Anwältin auf einer Pressekonferenz erklärte. Ein prominenter österreichischer Verfassungsjurist hat dort das VfGH-Urteil zersaust.

Kirchenaustrittskampagne geht weiter

HAGEN. (hpd) Mit der bisherigen Resonanz auf das „Kirchenaustrittsjahr“ sind die Organisatoren zufrieden. Jetzt geht die Kampagne in die nächste Runde: Nachdem in Kürze die Verschickung des 50.000. Faltblattes ansteht, sollen nun auch Anzeigen geschaltet werden.

Nur Pyrrhussieg oder Juristischer GAU?

STRASSBURG. (hpd) Mit dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) zu Kreuzen in den staatlichen Schulen Italien zeigt sich eine intellektuelle Unredlichkeit hoher Richter, die eine gesellschaftliche Gefahr bedeutet. Ein Beitrag von Gerhard Czermak

Deutschland Deine Kinder (6)

BERLIN. (hpd) "Lieber einen Spatzen in der Hand als die Taube auf dem Dach?" Unter diesem Motto startete der Verein ehemaliger Heimkinder (VEH e.V.) über "Q-SET" eine Umfrage zur Akzeptanz des vorgeschlagenen finanziellen Ausgleichs. Das Ergebnis ist eindeutig.

Muster islamfeindlichen Denkens

(hpd) Der Soziologe Achim Bühl will mit seinem Buch eine Gesamtdarstellung zum Thema mit der Hervorhebung einer Kontinuität von Vorurteilen vom Mittelalter bis in die Gegenwart vorlegen. So erhellend vor allem die gezielte Aufarbeitung von Mustern ist, so problematisch ist das Fehlen einer klaren Trennlinie von fremdenfeindlicher Islamfeindschaft und menschenrechtlicher Islamkritik.

Verachtet mir die Dichter und die Träumer nicht

BERLIN. (hpd) Das Brandenburger Tor hat eine Vorderseite und eine Rückseite, vor denen jeweils eigene Plätze liegen. Ihre Benennung und das Leben auf Ihnen ist von einer großen Symbolik für eine demokratische Erinnerungskultur in Deutschland und die Erinnerung an den 18. März 1848.

Wiener Schmäh

WIEN. (hpd) Der Verfassungsgerichtshof in Österreich hat die Kunst des Widerspruchs für sich entdeckt. Das Kreuz ist kein christliches Symbol. Ein Kommentar zum Kreuz-Urteil des österreichischen Verfassungsgerichtshofs von Max Bitter.