Internationales

Deutscher Medienpreis für den Dalai Lama

BADEN-BADEN (hpd) Am 10. Februar erhält der Dalai Lama den Deutschen Medienpreis. Wer sich fragt, warum ausgerechnet einem ehemaligen Feudalherrscher jene Auszeichnung verliehen wird, die einer „herausragende Persönlichkeit der Zeitgeschichte" zugedacht ist, muss sich zunächst an die Geschehnisse im März 2008 erinnern. Und sich dann vor Augen führen, wer den Preisträger ausgesucht hat.

Die Angst vor der „Nebenkirche“

BERLIN. (hpd) Bisher hat der amtierende Papst Benedikt XVI. den Eindruck zu erwecken versucht, seine Kirche verkörpere aufgeklärte Religion und stünde auf dem Boden der Universalität der Menschenrechte. Von diesem Grund ging die Ökumene aus. Damit ist es nun vorerst vorbei, so lange nicht ausgeräumt ist, er arrangiere sich mit Antisemiten. In Deutschland ist die Leugnung des Holocaust eine Straftat. Wie sieht dies der „deutsche Papst“?

Lebensgefährlich: Homosexualität im Iran

TRIER. (hpd) Mina Ahadi steht immer wieder in engem Kontakt mit Menschen, die hingerichtet werden sollen, und deren Angehörigen. Viele kann sie retten. Nicht jedoch den siebzehnjährigen Iraner Makvan Molodi: Weil er als Dreizehnjähriger angeblich einen Freund hatte, wurde Makvan Molodi 2008 hingerichtet.

UNHCR kennt Blumencron nicht

(hpd) Anlässlich eines Auftrittes der österreichischen Autorin Maria Blumencron in der ZDF- Spendensammelgala „Ein-Herz-für-Kinder" hatte der Humanistische Pressedienst im Dezember über erhebliche Zweifel an deren Glaubwürdigkeit berichtet. Nun gibt es weitere Hinweise, dass ihre Berichte über tibetische Flüchtlingskinder als zweifelhaft anzusehen sind.

Auch die EU befasst sich mit Darwin

(hpd) Um zwar nicht offen als expliziter Anhänger der Evolutionstheorie in der aktuellen Diskussion zu erscheinen, aber um doch in dieser Richtung indirekt Farbe zu bekennen, veröffentlicht die Redaktion von „research*eu in einer Sonderausgabe eine Reihe von Beiträgen unter der vorsichtigen Überschrift „Mensch sein, Tier sein".