Internationales

Ahmadinedschad sollte sich schämen!

KÖLN. (hpd) Die Menschenrechtlerin und Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime, Mina Ahadi, formulierte eine scharfe Anklage gegen Irans Staatspräsidenten Ahmadinedschad. Dieser hatte nach dem Dresdner Mord an einer Muslimin den UN-Sicherheitsrat aufgefordert, Sanktionen gegen Berlin zu verhängen.

Nein zur Islamischen Republik

BERLIN. (hpd) Anlässlich des zehnten Jahrestages der blutigen Niederschlagung der Studentenbewegung im Juli 1999, hatten die Säkularen IranerInnen für Freiheit und Demokratie (SIFD) gestern Abend zu einer Solidaritätskundgebung am Breitscheidplatz aufgerufen.

Gemeinsame Front für die Marginalisierten

INDIEN. (wp/hpd) Ein Schwulenaktivist arbeitet daran, eine politische Partei auf breiter Basis aufzubauen. Vergangenen Monat verlangten Teilnehmer einer Gay Parade in Neu Delhi, dass das Statut 377 aus dem Jahre 1860 abgeschafft werden solle, in dem Homosexualität als illegal erachtet wurde.

Religiöse Denkstrukturen in der Politik

(hpd) Der britische Ideenhistoriker John Gray führt in seinem Buch „Politik der Apokalyse“ die politischen Verwerfungen im 20. und 21. Jahrhundert auf die Fortexistenz religiös geprägter Einstellungen in Gestalt von Apokalypse, Heilslehren und Utopismus auch im säkularen Gewande zurück.

Solidarität mit iranischem Widerstand

KÖLN. (hpd) Vertreter der „Kritischen Islamkonferenz“ haben zur „Solidarität mit der iranischen Oppositionsbewegung“ aufgerufen. Am kommenden Freitag, dem 3. Juli, wird um 17 Uhr eine Solidaritätskundgebung in Köln stattfinden.

Erinnerung an Andrzej Olszewski

DANZIG. (hpd) Am 18. Juni 2009 starb im 64. Lebensjahr Andrzej Olszewski, langjähriger Freund Karlheinz Deschners und Leiter des polnischen URAEUS-Verlags (Gdynia). Unter schwierigsten Bedingungen gab er vor allem religions- und kirchenkritische Bücher zumeist deutschsprachiger Autoren heraus. 1999 wurde er in Zürich mit dem Robert Mächler-Preis für kritische Aufklärung ausgezeichnet.

Breite Unterstützung für atheistische Buskampagne

WIEN. (AG-ATHE/hpd) Die atheistische Buskampagne in Österreich stößt auf breite Zustimmung. Obwohl bisher kein einziger Bus gefahren ist. „Wir bekommen Mails von Menschen aus ganz Österreich, die nicht verstehen, warum wir die Sujets nicht auf Bussen der Wiener Linien anbringen durften“, schildern die Vorsitzenden der drei beteiligten Organisationen AG-ATHE, Freidenkerbund und AHA.