Internationales

Syrische und irakische Flüchtlinge bei Skala Sykamineas (Lesbos)

Seenotrettung und Migration

Die aktuellen migrationspolitischen Debatten gehen bisweilen wild durcheinander. Für die einen sind die Schlauchboote auf dem Mittelmehr das Menetekel einer untergehenden Kultur der Menschenrechte, andere wiederum stellen die Seenotrettung generell als Hilfe für Schlepperbanden in Frage. Über all dem weht auch noch das Kopftuch; für manche das Symbol für die Machtübernahme des IS in Europa und für andere das Sinnbild weiblicher Emanzipation und schmuckes Modeaccessoire der europäischen Damenwelt.

Operation Triton

Rechte für Flüchtende eingefordert

Anlässlich eines Treffens mit Vertretern der EU appellieren Seenotrettungs- und Menschenrechtsorganisationen in einem offenen Brief an den UN-Hochkommissar für Flüchtlinge, Filippo Grandi, sich gegen die jüngsten Pläne der EU zu "regionalen Ausschiffungsplattformen" zu stellen.

Das Gebäude des Internationalen Strafgerichtshofes in Den Haag

Seit 20 Jahren gibt es den Internationalen Strafgerichtshof

Am 17 Juli 1998 wurde der Vertrag über die Einrichtung des Internationalen Strafgerichtshofs von der UN-Bevollmächtigtenkonferenz in Rom angenommen. Der Internationale Strafgerichtshof ist ein ständiges internationales Strafgericht mit Sitz in Den Haag, das sich insbesondere mit internationalen Verbrechen wie Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen befasst.

Der Dalai Lama und Shoko Asahara

Sekten-Guru Shoko Asahara hingerichtet

Am Abend des 27. Juni 1994 fielen in der japanischen Stadt Matsumoto, eine gute Autostunde südlich von Nagano, die Vögel vom Himmel, Hunde und Katzen verendeten auf der Straße. Menschen wanden sich in Krämpfen auf dem Boden, sieben davon starben, mehr als zweihundert erlitten bleibende körperliche Schäden. Monatelang tappten die Ermittlungsbehörden im Dunkeln. Auf die Idee, bei der merkwürdigen Sekte "AUM Shinrikyo" nachzuforschen, die nahe der Stadt eine Dependance errichtet hatte, kam niemand.