Volker Brokop

Artikel des Autoren

Charlie Hebdo, Satire kann man nicht töten

Essay

Satire und Religion: ein schwieriges Verhältnis

Jüngst wurde der Düsseldorfer Karnevalswagenbauer Jacques Tilly von russischen Behörden unter anderem deshalb verurteilt, weil seine satirischen Darstellungen angeblich "religiöse Gefühle" verletzten. Der Fall macht deutlich, wie religiöse Empfindlichkeiten – oder der Verweis darauf – instrumentalisiert werden können, um satirische Kritik einzuschränken.

Bischof Heiner Wilmer

Neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz

Bischof Heiner Wilmer: Reformer oder systemtreuer Bewahrer?

Die Deutsche Bischofskonferenz hat im Rahmen ihrer Frühjahrs-Vollversammlung einen neuen Vorsitzenden bestimmt: Heiner Wilmer, Bischof von Hildesheim. Georg Bätzing, der bisherige Vorsitzende, war nicht mehr zur Wahl angetreten. Volker Brokop ordnet die neue Personalie aus säkularer Perspektive ein.

Essay

Wider die amtskirchlich verordnete Moral

Wer darf über Leid, Würde und das Ende eines Lebens entscheiden? Volker Brokop hinterfragt den moralischen Deutungsanspruch der Amtskirchen und zeigt, warum religiöse Gewissheiten in existenziellen Grenzsituationen versagen. Er plädiert für eine säkulare Ethik, die Selbstbestimmung und menschliche Autonomie über dogmatische Moral stellt.

Die Kessler-Zwillinge

Zum assistierten Freitod der Kessler-Zwillinge

Die althergebrachte kirchliche Überheblichkeit

Der katholische Priester Rainer Maria Schießler hat sich negativ über den assistierten Freitod der Kessler-Zwillinge geäußert. Volker Brokop, der sich selbst als nichtgläubigen Menschen und theologischen Laien bezeichnet, hat ihm daraufhin einen Offenen Brief geschrieben, den der hpd im Wortlaut veröffentlicht.

Papst Franziskus – eine Anti-Würdigung

Der als modern geltende Papst Franziskus war tief im Teufelsglauben befangen. Gastautor Volker Brokop meint hingegen, dass es nicht der Teufel sei, der in den Köpfen der Menschen herumspukt, sondern längst veraltete Menschenbilder. Für ihn habe Religion in der geistlichen Vermittlung Wichtigeres zu tun als diese alten Denk- und Glaubensmuster ewig wiederzukäuen.