Wissenschaft

Weltanschauungsgemeinschaften

(hpd) Thomas Heinrichs hat hier im hpd das jüngst erschienene voluminöse Werk von Christine Mertesdorf, Mitarbeiterin an der Juristischen Fakultät der Universität Trier, vorgestellt.Der Rezension ist nichts Grundsätzliches hinzuzufügen. An ihr ist nichts zu korrigieren. Einiges ist sogar zu bekräftigen durch Wiederholung. Der folgende Kommentar lässt das gleiche Buch als „Ratgeberliteratur“ unter verbändepolitischen und sehr praktischen Gesichtspunkten noch einmal Revue passieren.

Wahn oder Trug?

MARBURG. (hpd) Kahl und Schauer diskutierten über Dawkins. "Das ist plumper Krawall-Atheismus." In diesem Satz fasste Dr. Dr. Joachim Kahl seine Kritik an Richard Dawkins zusammen. Prof. Dr. Hans Schauer hingegen hält den britischen Biologen und Religionskritiker für "redlich" und "straight forward".

Religion als natürliches Phänomen

(hpd) Der US-amerikanische Philosoph Daniel C. Dennett plädiert in seinem neuen Buch „Den Bann brechen" für eine wissenschaftliche Analyse der Religion als natürliches Phänomen - demnach aus evolutionsbiologischer Sicht. Bei aller fragmentarischer Begrenzung und kritikwürdiger Weitschweifigkeit liefert es doch wichtige Anregungen zur Erforschung des Aufkommens und des Überlebens der Religionen aus naturalistischer Sicht.

Berufsprestige - leicht gemacht

HAMBURG. (fowid/hpd) Seit 1966 erfragt und veröffentlicht das Institut für Demoskopie in Allensbach im Mehrjahresrhythmus Meinungen zum „Berufsprestige", d.h. dem Ansehen verschiedener Berufsgruppen. Die Ergebnisse sind insgesamt nicht ernst zu nehmen.

„Ein extrem fruchtbarer Erklärungsansatz"

BONN. (hpd) Im Mai 2007 fand in Trier ein Kongress zum Thema „Evolution und Kreationismus in Wissenschaften und Gesellschaft" statt. Nun ist im Alibri Verlag die Dokumentation der spannenden Vorträge erschienen. Der Humanistische Pressedienst sprach mit einem der Organisatoren der Tagung, Christoph Antweiler.

Verarmt, verscharrt, vergessen?

(hpd) Haben Tote Menschenwürde oder nur „Totenehre“? Wem gehört die Asche eines eingeäscherten Menschen und wem sein ehemals hilfreicher Herzschrittmacher? Wo liegen beim Bestatten die Grenzen der Pietät? Wie sollte mit neuen Methoden der körperlichen Dekomposition umgegangen werden, z.B. dem „Schockfrieren“? Warum werden Rituale der Human- und Tierbestattung immer ähnlicher? Diese und ähnliche Fragen werden im vorliegenden Buch diskutiert.