Wissenschaft

Wege aus dem Labyrinth (2)

(hpd) Im ersten Teil seiner Replik auf Andreas Müller erläuterte Michael Schmidt-Salomon, warum er kein Inkompatibilist ist und bewusste Denkakte von entscheidender Bedeutung sind. In diesem zweiten Teil erklärt er, was man sinnvollerweise unter dem schillernden Begriff „Emergenz“ verstehen sollte, warum Leben tatsächlich mehr ist als bloße Physik und warum Mr. Data trotzdem nicht befürchten muss, in der „Schrottpresse“ zu landen.

Wege aus dem Labyrinth (1)

(hpd) Kritik ist bekanntlich ein Geschenk – und zwar nicht nur, weil sie uns hilft, Denkirrtümer zu überwinden, sondern auch weil sie uns zeigt, wo wir uns möglicherweise unklar ausgedrückt haben. Andreas Müllers Kritik an meinem Buch „Jenseits von Gut und Böse“ ist ein Geschenk dieser zweiten Kategorie. Dafür bin ich ihm dankbar, denn so bietet sich mir die Gelegenheit, einige Aspekte des Themas genauer zu beleuchten. Eine Replik von Michael Schmidt-Salomon

Die Denkfehler der Theologie

KÖLN. (hpd) Eine Ergänzung zu dem in der der katholischen Tageszeitung „Die Tagespost“ abgedruckten Streitgespräch zwischen dem gläubigen Philosophen Jörg Splett und dem gbs-Vorstandssprecher Michael Schmidt-Salomon.  Von Bernd Vowinkel

Tradition des historischen Vorbilds

(hpd) Nach dem „Superwahljahr“ 2009 steht die NPD schlechter da als zuvor: Die erhofften Wahlerfolge sind nicht eingetreten, der Finanzskandal hat die Partei erschüttert, unterschwellig bestehen weiterhin Konflikte um die richtige Strategie. Ist damit das Thema erledigt?

Willensfreiheit 3: Das Marionettentheater

(hpd) Ich, Persönlichkeit, Willensfreiheit – von der Aufklärung konstruierte Fantasiegebilde, die es "laut der modernen Hirnforschung" gar nicht gibt. Dürfen wir den Mörder unserer Tochter überhaupt noch unsympathisch finden, wenn die Willensfreiheit nicht existiert?

Warum Menschen glauben

(hpd) Die aktuellen Antworten der Wissenschaft: Soziologen finden heraus, unter welchen Bedingungen Religion gedeiht, Hirnforscher und Psychiater entdecken, was im Kopf gläubiger und nichtgläubiger Menschen vor sich geht, Genetiker suchen nach der Religiosität im Erbgut und Evolutionspsychologen fragen nach Selektionsvorteilen.

Obama lebt und Nessie ließ sich nicht fangen

ROSSDORF. (gwup/hpd) Die Golden Gate Brücke eingestürzt, der amerikanische Präsident ermordet, das Monster von Loch Ness endlich gefangen, die britischen Kronjuwelen gestohlen, Terrorangriffe auf die USA und Kanada, der Buckingham Palast und Schloss Windsor in Flammen – kein Jahresrückblick in den Medien hätte auf Bilder dieser Ereignisse verzichten können.

Abschied von der Willensfreiheit?

(hpd) Praktisch alle relevanten Studien aus der empirischen Psychologie kommen zu dem Ergebnis, dass sich Menschen, die nicht an die "Willensfreiheit" glauben, antisozial und unproduktiv verhalten. Sollten wir also die Existenz des freien Willens nicht länger bestreiten, oder stimmt etwas nicht mit diesen Studien?

Totalitär – Diktatur – Regime...

(hpd) Der Berliner Historiker Wolfgang Wippermann will in seinem Buch „Dämonisierung durch Vergleich: DDR und Drittes Reich“ Fragen nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden der Diktaturen im NS- und SED-Staat kritisieren. Dabei arbeitet seine „Streitschrift“ gleichwohl mit einer Reihe von falschen Annahmen und Zuordnungen, welche nicht für die Seriosität dieser Publikation sprechen.