vor Ort

Maryam Namazie bei ihrem Vortrag

Angriff von Islamisten auf Rede- und Meinungsfreiheit

BERLIN. (hpd) Maryam Namazie, Islamkritikerin und Menschenrechtsaktivistin, hielt am 30. November dieses Jahres einen Vortrag an der Goldsmith University London zum Thema "Apostasy, Blasphemy And Free Expression In The Age of ISIS". Eingeladen wurde sie von der "Atheist, Secularist and Humanist society" (ASHSoc). Namazie ist unter anderem bekannt dafür, dass sie den Hashtag #ExMuslimBecause ins Leben gerufen hat und sich vor allem für Frauenrechte und das Recht, eine Religion verlassen zu dürfen, einsetzt.

"Wir wollen Gewissheit"

TRIER. (hpd) Am gestrigen Dienstag demonstrierten circa 300 somalische Geflüchtete für eine schnellere Bearbeitung und Anerkennung ihrer Asylanträge. Derzeit liegt die Verfahrensdauer laut Angaben des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) im Durchschnitt bei 13 Monaten. Die Schutzquote liegt bei 38 Prozent.

Gedenken an die ermordeten atheistischen Blogger aus Bangladesch

Bangladesch im Visier der Islamisten

BERLIN. (hpd) Etwa 550 Mio. Muslime leben in den Ländern Indonesien, Indien, Bangladesch und Malaysia. Das ist bisher die friedfertigste muslimische Gemeinschaft der Welt. Bisher ist der süd- und südöstliche Teil Asiens – mit Ausnahme Pakistans – weitgehend von islamistischen Terrorangriffen verschont geblieben. Aber wie lange noch? In Bangladesch wurden allein in diesem Jahr fünf Blogger ermordet, die sich religionskritisch äußerten.

Imam Said Ahmad Arif (l.) und Manfred Isemeyer (r.)

Rosinenpickerei

BERLIN. (hpd) Als im Jahr 2006 bekannt wurde, dass in Berlin-Heinersdorf eine Moschee gebaut werden soll, berichteten die Medien über den erbittert ausgetragenen Konflikt zwischen Befürwortern und -gegnern. Doch seit 2008 gehört die Khadija-Moschee zum Erscheinungsbild des Ortsteils. Manfred Isemeyer lud am vergangenen Mittwoch den islamischen Theologen und Imam der Khadija-Moschee Said Ahmad Arif zum Gespräch ein.

Journalistin auf AfD-Demonstration angegriffen

COTTBUS. (rog) Die ZDF-Reporterin Britta Hilpert ist gestern Abend von AfD-Anhängern in Cottbus tätlich angegangen worden. Hilpert, die auch Vorstandssprecherin von Reporter ohne Grenzen ist, wurde auf der AfD-Demonstration, die unter dem Motto „Asylchaos stoppen“ stattfand, angerempelt und geschubst, als sie einer Teilnehmerin Fragen stellen wollte, die dem Interview mit dem ZDF bereits zugestimmt hatte. Der Angriff durch mehrere Demonstranten wurde so massiv, dass die anwesende Polizei dazwischen gehen musste.

David Silverman

David gegen Gott

ZÜRICH/CH). (hpd) Amerikas "Chefatheist" David Silverman geht mit Religionen und deren Vertretenden gnadenlos ins Gericht. Auf seiner Europa-Tour kam der American Atheists-Präsident nach Basel und Zürich, um sein neues Buch "Fighting God" und den sogenannten "Firebrand Atheism" vorzustellen: die Universalwaffe gegen die "grösste Lüge der Menschheitsgeschichte".

Silverman vs. Gott

HEIDELBERG. (hpd) Amerikas "Chefatheist" David Silverman kam auf seiner Europa-Tour nach Deutschland, um sein Buch "Fighting God" und den "Firebrand-Atheismus" vorzustellen. GBS Rhein-Neckar, die Regionalgruppe der Giordano Bruno Stiftung, organisierte monatelang diesen hochkarätigen Vortrag in der Heidelberger Stadtbücherei. Obwohl es ein Vortrag in englischer Sprache ohne Simultanübersetzung war, kamen viele Neugierige, um einen humorvoll-kämpferischen Silverman zu hören. Unser Autor war für den hpd dabei.

Gemeinsames Vorgehen der Gruppen Hintze/Dr. Reimann/Dr. Lauterbach und Künast/Dr. Sitte/Gehring beim Thema Suizidbeihilfe

Gemeinsam gegen Kriminalisierung der Sterbehilfe

BERLIN. (hpd) Wie am morgigen Freitag die Abstimmung im Bundestag über die vorliegenden Gesetzesentwürfe zur Sterbehilfe ausgehen wird, kann im Moment niemand genau voraussagen. Die Einreicher der beiden liberaleren Gesetzesentwürfe haben am Dienstag in einer Pressekonferenz bekanntgegeben, dass sie eine Kriminalisierung der Suizidhilfe gemeinsam verhindern wollen.

Verfassungsschutz zum 65. Jahrestag in Rente geschickt

MÜNCHEN. (hpd/hu) Ihre Forderung zur Auflösung des Inlandsgeheimdiensts hat die Humanistische Union (HU) mit einer Aktion am Samstag, 31.10.2015 in München erneut öffentlich gemacht. Unter dem Motto "Wir schicken den Verfassungsschutz in Rente" wurde einem "Schlapphut" im Trenchcoat ein symbolischer Rentenbescheid übergeben.