vor Ort

Müllrekord beim Katholikentag

Der diesjährige Katholikentag in Münster stellte einen Rekord auf. Allerdings nicht, was die Zahl der Besucher oder sonstige positive Erwartungen der Stadtväter betraf, sondern hinsichtlich der von den Besuchern produzierten Müllmenge. Diese war deutlich größer als bei vergleichbaren Events.

Religionswissenschaftler Hartmut Zinser

Gott ist das Publikum

Denkt man an religiösen Terrorismus, denkt man an den Islam. Doch diese Schlussfolgerung ist zu kurz gegriffen, denn dualistische Weltbilder scheinen generell anfällig zu sein für Extremismus. Um eine seriöse Debatte über religiösen Terrorismus führen zu können, müssen zuallererst die Begrifflichkeiten erläutert werden. Was ist Religion? Was ist Terrorismus? Und wo liegt die Verbindung – wenn es sie denn gibt?

Ein lebendiges Netzwerk

Vergangenes Wochenende fand am Sitz der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs) in Oberwesel das alljährliche Regionalgruppentreffen statt. 70 Teilnehmer aus 31 Regional- und Hochschulgruppen sowie Mitarbeiter der Stiftung kamen zusammen, um sich auszutauschen, über ihre Aktivitäten zu berichten und neue Projekte zu planen.

Hexenjagd in der Hallertau

Wie schwer das Leben für nicht religiöse Menschen selbst im Deutschland des 21. Jahrhunderts noch sein kann, das erlebt seit vielen Jahren eine Familie in Bayern. Diskriminierung und Mobbing schlagen derzeit hohe Wellen, weil die Familie dafür kämpft, dass das riesige Kruzifix aus einem Schulfoyer verschwindet.

Kriminalpsychologin Lydia Benecke bei "Skeptics in the Pub"

Satanic Panic reloaded

Sie sind überall, sie verfügen über immensen Einfluss und sie begehen abscheuliche Verbrechen. Ihre Opfer werden mit perfiden Methoden eingeschüchtert, Mitwisser mundtot gemacht. Die Rede ist von weit verzweigten satanistischen Netzwerken, die angeblich in großem Stil Vergewaltigung, rituellen sexuellen Missbrauch und Menschenopfer betreiben und die Opfer durch Gehirnwäsche gefügig machen. Doch es gibt keinen wissenschaftlichen Beleg dafür. Und niemand konnte je die Story von der angeblichen satanistischen Weltverschwörung belegen.

Der scharfzüngige Säkularlobbyist

Söders Kreuzerlass nutzte Philipp Möller in seinem Vortrag in Fürth als Steilvorlage für spottende bis bissige Kritik. Unter dem Titel "Gottlos glücklich – Politik ohne Weihrauch" schenkte er auch anderen Gegnern der Trennung von Staat und Kirche ordentlich ein.