vor Ort

Mitglieder des "Aktionsbündnisses Betroffeneninitiativen" und Aktivistenvor dem Kölner Dom

Die Betroffenen müssen gehört werden!

Mit ihren Aktionen "Das Kernproblem der katholischen Kirche" und "Die schonungslose Aufarbeitung des Missbrauchsskandals" hat die Giordano-Bruno-Stiftung starke Bilder geliefert, die international Aufmerksamkeit erregten und die Anliegen der Opfer des katholischen Missbrauchsskandals in den Mittelpunkt rückten. Für den hpd schildert Kampagnenleiter David Farago die Hintergründe der aufsehenerregenden Events vor dem Kölner Dom.

Übergabe des Missbrauchsgutachtens

"Das war keine Aufarbeitung"

Gestern wurde das lang erwartete Gutachten zum Umgang mit Missbrauchsfällen im Erzbistum Köln im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt. Im Anschluss enthob Kardinal Rainer Maria Woelki zwei Amtsträger mit sofortiger Wirkung ihrer Aufgaben. Den Betroffenen reicht das nicht, ihren Forderungen wird diese Form der Aufarbeitung nicht gerecht.

Der "Hängemattenbischof" vor dem Dom

"Hängemattenbischof" mahnt Woelki

Nun ist es soweit: In diesem Moment stellt Kardinal Rainer Maria Woelki das zweite Missbrauchsgutachten im Rahmen einer Pressekonferenz vor. Bereits gestern war vor dem Kölner Dom die Skulptur des "Hängemattenbischofs" zu bestaunen.

Der "Hängemattenbischof"

Die "schonungslose Aufarbeitung" des Missbrauchsskandals

Anlässlich der Vorstellung des zweiten Gutachtens zum sexuellen Missbrauch im Erzbistum Köln demonstrieren das "Aktionsbündnis Betroffeneninitiativen" und die Giordano-Bruno-Stiftung (gbs) erneut vor dem Kölner Dom. Mit der Aktion vom 17. bis 19. März soll verhindert werden, dass der öffentliche Druck nachlässt. Außerdem will die gbs "Amtshilfe" leisten, damit die überforderten Kirchenaustrittsstellen ihrer Aufgabe nachkommen können.

Der "Eichelbischof" vor dem Kölner Dom

"Eichelbischof"-Protest in Köln ein voller Erfolg

Gestern endete nach drei Tagen die Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz und damit auch die Protestaktion gegen deren mangelhafte Aufarbeitung des Missbrauchsskandals vor dem Kölner Dom. Die Aktivisten stießen auf große mediale Resonanz, die Kirche bemüht sich derweil um Schadensbegrenzung.

Rathaus Düsseldorf

Muslimischer Kreis KDDM erhält 70.000 Euro, DA geht leer aus

Der Düsseldorfer Aufklärungsdienst (DA) war Thema im Stadtrat: Nachdem dem muslimischen Kreis KDDM öffentliche Gelder in Höhe von 70.000 Euro zugesprochen worden waren, wurde ein fast gleichlautender Antrag auf Förderung für den säkularen Verband abgelehnt. Eine Islamexpertin warnt derweil vor Verbindungen von Mitgliedern des KDDM ins legalistisch-islamistische Spektrum.

Stefan Ackermann mit dem abgesägten Stück Bank

Einladung an DBK-Missbrauchsbeauftragten zur Protestaktion vor dem Kölner Dom

Heute beginnt die Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz (DBK). Aktionskünstler David Farago leitet eine parallel stattfindende Protestkundgebung vor dem Kölner Dom, um die unzureichende Aufarbeitung der Fälle sexueller Gewalt gegen Kinder in der katholischen Kirche anzuprangern. Dazu lud er auch den Missbrauchsbeauftragten der DBK, den Trierer Bischof Stefan Ackermann, ein. Der hpd veröffentlicht das Anschreiben.

"Der Eichelbischof"

Das Kernproblem der katholischen Kirche

Anlässlich der in dieser Woche digital tagenden Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz findet parallel eine Protestkundgebung auf der Kölner Domplatte statt, um auf die nach wie vor unzureichende Aufarbeitung des Missbrauchsskandals in der katholischen Kirche hinzuweisen.

"11.Gebot" vor dem Haus der EKD

Kirchentag 2025: Hannover lädt ein und spendet Steuergeld

Der Deutsche Evangelische Kirchentag (DEKT) 2025 wird in Hannover stattfinden, das hat die Ratsversammlung der Stadt Mitte Dezember beschlossen. Über 4 Millionen Euro wird das den städtischen Steuerzahler kosten, hinzu kommen Mittel von Land und Bund, sodass das Kirchenfest fast zur Hälfte aus allgemeinen Steuergeldern finanziert wird.

Werbeanzeigen zum Kirchenaustritt der gbs Stuttgart/Mittlerer Neckar

Werbung darf nicht atheistisch sein

Weltanschauungsgemeinschaften und Religionsgemeinschaften sind seit 1919 gleichgestellt, da Letztere keine besonderen Privilegien gegenüber anderen Gruppierungen mehr haben sollten. Aber die Gleichstellung lässt in der Praxis noch zu wünschen übrig. Dass viele Menschen still und unauffällig nicht religiös sind, ist gesellschaftlich akzeptiert. Wenn diese aber für ihre Nicht-Religiosität Aufmerksamkeit und eine angemessene Berücksichtigung fordern, ist das eine Herausforderung.