Red.

Mit "Red." sind Artikel gekennzeichnet, die redaktionell bearbeitete Pressemitteilungen beinhalten.

Artikel des Autoren

Pressetermin in Dresden

Humanisten fordern Umbenennung einer Haltestelle

BERLIN. (hpd) In Dresden müsse man seit über einem Jahr jeden Montag erleben, wie Menschen sich auf Volkssouveränität und Demokratie berufen, die sie jedoch am liebsten – schaut man hinter die öffentlichen Reden – abschaffen würden, so der Humanistische Verband Deutschlands (HVD) Dresden.

Peng Collective

Eilmeldung: Beatrix von Storch mit Torte angegriffen

BERLIN. (hpd) Die für ihre subversive Aktionskunst bekannte Gruppe "Peng Collective" hat heute nach eigenen Angaben die AfD-Politikerin Beatrix von Storch mit einer Torte beworfen. Der geplante Angriff geschah offenbar bei einem Treffen der Partei im Pentahotel in Kassel.

Kritik an Aussagen des Sozialwissenschaftlers Frank Richter

Nicht nur Religion bringt den Menschen ethische Maßstäbe näher

BERLIN (hpd) Die Humanistische Alternative Bodensee (HABO) kritisiert den Leiter der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung in Dresden, den Sozialwissenschaftler Frank Richter. Dieser hatte in einem Interview mit der Zeitung Welt im Zusammenhang mit den fremdenfeindlichen Vorkommnissen in seinem Bundesland als einen Grund für die Entwicklung attestiert, dass in Sachsen "Religion als Ressource ethischer Maßstäbe und Haltungen […] weiterhin nicht zur Verfügung [steht]". Richter sieht zudem, dass die Rechtsradikalen im Land auch "keine Vorbilder" hätten, an denen sie sich positiv ausrichten könnten.

Schwebebahn Wuppertal

Im Wuppertaler Stadtbezirk Ronsdorf

CDU riskierte Eklat

BERLIN. (hpd) Zur traditionellen Begrüßungsansprache zum Jahresauftakt hatten sich in der Bezirksvertretung Ronsdorf bislang christliche Vertreter jährlich abgewechselt. Bezirksbürgermeister Harald Scheuermann-Giskes wollte in diesem Jahr endlich auch die rund 30 Prozent Wuppertaler Bürger berücksichtigen, die keiner Religionsgemeinschaft angehören. Das jedoch passte der CDU nicht.

Reaktion auf Entscheidung des Gnadauer Verbandes

"Das ist Ausdruck einer offen gelebten Homophobie"

BERLIN. (hpd) Der "Gnadauer Gemeinschaftsverband", die größte evangelikale Dachorganisation in Deutschland, hat auf seiner Mitgliederversammlung einen eindeutigen Beschluss gefasst: Die Anwesenden sprachen sich entgegen ihres Präses Diener dafür aus, Homosexuellen den Predigerdienst zu verbieten.

Petition

Die ungarische Demokratie ist in Gefahr

BERLIN. (hpd) Angesichts des autoritären Regimes in Ungarn ruft die Europäische Bürgerinitiative "Wake up Europe!” die Europäische Union auf, entschieden die demokratischen Werte des Europäischen Projektes in Ungarn zu verteidigen.

GBS Karlsruhe stellt Informationsbroschüre als Beitrag zur Flüchtlingshilfe vor

"Sie dürfen über Ihren Körper selbst bestimmen"

BERLIN. (hpd) Die Regionalgruppe der Giordano Bruno Stiftung (GBS) aus Karlsruhe gab vor einigen Tagen eine Informationsbroschüre heraus, die es Flüchtlingen ermöglichen soll, sich in diesem Land zurecht zu finden. Die Informationsbroschüre soll einen Beitrag zur kulturellen Verständigung leisten und zu einer Gesellschaft beitragen, die es allen Menschen ermöglicht, frei über ihr eigenes Leben zu bestimmen.

Ekin Deligöz

Interview

Ekin Deligöz wirbt für "aufgeklärten europäischen, deutschen Islam"

BERLIN. (hpd) Nach den Übergriffen auf Frauen in der Silvesternacht in Köln und anderen Großstädten hat die Grünen-Bundestagsabgeordnete Ekin Deligöz die Muslime in Deutschland zu einer "Form des aufgeklärten Islams” aufgerufen. Ihr Wunsch wäre, "dass wir auf einen Islam zusteuern, der deutsch ist”. Dieses "deutsch-muslimische Leben” könne nur auf der Grundlage der deutschen Verfassung und Gesetze stattfinden, betonte Deligöz. Das heiße, dass in keinerlei Weise Gewalt akzeptiert oder gar verherrlicht werden dürfe.

"Stille Feiertage"

Tanzverbot in Schleswig-Holstein eingeschränkt

BERLIN. (hpd) In Schleswig-Holstein darf künftig auch am Volkstrauertag und am Totensonntag ab 20 Uhr das kulturelle Leben uneingeschränkt stattfinden. Auf Initiative der Piratenpartei schränkte der Landtag das bisherige Verbot von Musik, Unterhaltung und Vergnügen auf öffentlichen Veranstaltungen an "stillen Feiertagen” ein.

Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung:

Eine ehrliche Debatte über die Rechte von Frauen? Von wegen!

BERLIN. (hpd) In der Silvesternacht kam es an verschiedenen öffentlichen Orten zu sexuellen Übergriffen auf Frauen. Viele der gesellschaftlichen Akteure, welche in der aktuellen Debatte meinen, dass Frauen stärker vor sexualisierter Gewalt geschützt werden müssen, sprechen in anderen gesellschaftspolitischen Bereichen Frauen das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung ab.