Red.

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Artikel des Autoren

Wann kommt endlich "Praktische Philosophie" in die Grundschule?

Der Humanistische Verband NRW fordert, die Einführung eines Ethik- oder Philosophieunterrichtes an den Grundschulen nicht halbherzig anzugehen und auf die lange Bank zu schieben. "Wir brauchen diesen Unterricht dringend, damit die große und wachsende Zahl konfessionsfreier Kinder nicht länger außen vor bleibt, wenn es um Fragen einer guten und sinnvollen Lebensführung geht", betont Erwin Kress, Präsident des Humanistischen Landesverbandes.

Rathaus Hamburg

Säkularer Feiertag kann zur Versöhnung der Kulturen beisteuern

Hamburger Bündnis für einen weltlichen Feiertag

Laut einer aktuellen Pressemeldung soll in der Hamburger Bürgerschaft kurzfristig über den Reformationstag als dauerhaften Feiertag abgestimmt werden. Dagegen verwehrt sich das "Hamburger Bündnis für einen weltlichen Feiertag". Das Bündnis begrüßt die Einrichtung eines weiteren Feiertages, fordert aber, dafür einen nichtreligiösen Anlass zu wählen.

Humanistische und säkulare Organisationen fordern weltlichen Feiertag

Luther zu feiern ist nicht mehr zeitgemäß

In die Debatte um die Einführung des Reformationstages als zusätzlichem gesetzlichen Feiertages haben sich in Bremen auch Mitglieder und Aktivisten vom Humanistischen Verband (HVD), der Giordano Bruno Stiftung (gbs) und dem Internationalen Bund der Konfessionslosen und Atheisten IBKA) mit einer Erklärung eingebracht.

Dr. Lale Akgün

Ein Gespräch mit Lale Akgün zur Debatte um das Berliner Neutralitätsgesetz

"Das Kopftuch ist kein unveränderliches körperliches Zeichen"

Als das Berliner Neutralitätsgesetz in Kraft gesetzt wurde, galt es gerade in säkularen Kreisen als wegweisend. Denn es verteidigte die Neutralität des Staates im weltanschaulichen Bereich und behandelte alle Religionen gleich. Damit unterschied es sich grundlegend von ähnlichen Gesetzen anderer Bundesländer, die sich einseitig auf den Islam bezogen und christliche Symbole unberücksichtigt gelassen hatten.

Jugendweihe in Berlin und Brandenburg weiterhin beliebt

Für das Jahr 2018 rechnet der Verein "Jugendweihe Berlin/Brandenburg e.V." mit 3.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern zur Jugendweihe in Berlin und Brandenburg. An zehn Frühlingswochenenden werden vom 21. April bis 23. Juni rund 28.500 Gäste zu 58 Jugendweihe-Feiern erwartet. Die Festveranstaltungen finden unter anderem in Berlin, Potsdam, Prenzlau, Wittstock, Wildau, Eberswalde, Fürstenwalde und Beeskow statt.

Beschneidungskampagne - vor dem Bundeskanzleramt

Island und Dänemark

Ausweitung des Verbotes von Genitalverstümmelung auch auf Jungen?

Laut internationaler Medienberichte haben Parlamentarier verschiedener Parteien in Island eine Gesetzesinitiative zum Schutz auch von Jungen vor nicht-therapeutischen Vorhautamputationen ("Beschneidung") eingebracht. Mit der Definition von einem "teilweise oder vollständigen Entfernen von Sexualorganen" ähnelt der Vorschlag der Formulierung, die die WHO bereits für weibliche Genitalverstümmelung etabliert hat.

Helin Evrim Sommer

Linken-Politikerin fordert Ende aller Rüstungsexporte in die Türkei

"Nicht tatenlos zusehen"

Die Bundestagsabgeordnete der Linken, Helin Evrim Sommer, fordert angesichts der türkischen Offensive gegen kurdische Milizen in Nordsyrien einen sofortigen Stopp aller Rüstungsexporte in die Türkei sowie einen Abzug der Bundeswehr vom Nato-Stützpunkt in Konya. "Waffen und Panzer, auch aus Deutschland, werden vom türkischen Staat immer wieder gegen die eigene Bevölkerung eingesetzt, ganz besonders gegen die kurdische. (…) Wer das unterstützt, macht knallharte Geschäfte auf dem Rücken der Kurden und der türkischen Opposition", erklärte Sommer im Interview.

"Nie wieder Schmidt!"

Neubesetzung des Landwirtschaftsministeriums gefordert

"Nie wieder Schmidt!"

Wie in jedem Jahr wird vor der großen "Wir haben Agrarindustrie satt!"-Demo in Berlin mit einer kleineren Aktion auf das Hauptanliegen der Demonstranten hingewiesen. Vor zwei Jahren zum Beispiel wurde eine Fuhre Mist vor das Kanzleramt geschüttet. In diesem Jahr richtet sich der Protest vor allem gegen Landwirtschaftsminister Schmidt.

Werner Hager

Interview

Säkularität als Fluchtgrund sichtbar machen

Die säkulare Einstellung von Menschen gehört auch zu den Gründen, weshalb Menschen in ihren Heimatländern verfolgt werden und ins Exil gehen müssen. Dieser Fluchtgrund wird jedoch kaum beachtet und der "Abfall vom Glauben" als Fluchtgrund häufig nicht anerkannt. Werner Hager fordert, den Verfolgungsgrund "Säkularität" als Fluchtursache anzuerkennen.

Rotes Rathaus

Verwaltungsrechtler Dr. Gerhard Czermak:

Das Berliner Neutralitätsgesetz kann in Kraft bleiben

Wie der hpd bereits mehrfach berichtete, soll das Land Berlin nach Auffassung des Berliner Justizsenators Behrendt aufgrund einer BVerfG-Entscheidung von 2015 verpflichtet sein, das Neutralitätsgesetz zu ändern. Dem widerspricht eine Stellungnahme des renommierten Verwaltungsrechtlers Dr. Gerhard Czermak. Der Jurist kommt zu dem Schluss, dass Berlin an seinem bewährten Neutralitätsgesetz festhalten kann.