Internationales

Feindlichkeit gegen Nichtgläubige

Ägypten: Atheismus verboten

In Ägypten soll ein neues Gesetz geschaffen werden, das den Atheismus kriminalisiert. In den vergangenen Jahren kam es bereits vermehrt zur strafrechtlichen Verfolgung von Nichtgläubigen wegen "Blasphemie". 

"Das Mädchen von der Enghelab-Straße"

Kommentar

Iran: Proteste, aber keine Revolution

Alles begann mit Protesten gegen die soziale Ungerechtigkeit im Land. Inzwischen geht es allerdings um mehr: Von den oppositionellen Demonstranten im Iran wird die Abschaffung des Mullah-Regimes gefordert. Allzuviel Hoffnungen sollte sich jedoch nicht gemacht werden; das Regime hat noch immer viele Anhänger.

Schachweltmeisterin Anna Musytschuk will nicht in Saudi-Arabien antreten

Der Sieg des aufrechten Gangs

Schach-Star Anna Musytschuk will ihre Weltmeistertitel nicht verteidigen. Nicht in Saudi-Arabien, wo Frauen verschleiert sein müssen. Wo sie nicht unbegleitet auf die Straße dürfen. Weltweit wird sie dafür gefeiert.

BBC

Großbritannien

Religions-Chef der BBC ist Atheist

In einem Radiointerview kurz vor Weihnachten enthüllte James Purnell, Chef des BBC-Radios sowie der Bildungs- und Religionsabteilung des öffentlich-rechtlichen britischen Senders, dass er Atheist ist. Ein Sturm des Entsetzens fegte durch die englische Boulevard-Presse und heizte religiöse Gemüter an.

Schweiz: Das Nationale Forschungsprogramm "Lebensende" durchleuchtet

Wie religiöses Denken in die Forschung eingreift

Die Kritik der fünf Schweizer Selbstbestimmungs-Organisationen am Nationalen Forschungsprogramm "Lebensende" (NFP 67) hat sich bewahrheitet. Die Ergebnisse des am 21. November 2017 vorgelegten "Syntheseberichts" und die von der Leitungsgruppe daraus gezogenen "Schlüsselbotschaften für die Politik und Interessensvertreterinnen und -vertreter" zeigen, dass das mit konservativen und religiösen Leitungspersonen besetzte Forschungsprogramm die Wahlfreiheit, Selbstbestimmung und Selbstverantwortung im Lebensendebereich einschränken und somit den Schweizer Volkswillen unterwandern will – und dies nota bene mit 15 Millionen Franken des Schweizer Steuerzahlers.