Am vergangenen Samstag wurde zum ersten Mal der "Atheisten-Tag" begangen. Weltweit feierten Menschen ihren Unglauben – so auch der "Council of Ex-Muslims of Britain" in Großbritannien.
Ein iranischer Mann, der zum Christentum konvertiert ist, beantragte in Großbritannien Asyl. Das Christentum sei eine Religion des Friedens erklärte er in seinem Asylantrag als Grund für seine Konversion. Doch die zuständige Behörde widerlegte dies mit Zitaten aus der Bibel und lehnte seinen Antrag ab.
Der israelische Illusionist Uri Geller wurde durch das Verbiegen von Löffeln weltbekannt. Nun hat er sich ein bedeutsameres Ziel zum Verbiegen ausgesucht: Die Hirnwindungen der britischen Premierministerin Theresa May. Telepathisch will er sie vom Brexit abhalten.
Immer wieder wird von einigen AfD-Mitgliedern bestritten, dass es in ihrer Partei eine große Nähe zu den christlichen Religionen und eine strikte Ablehnung des Islam gibt. Und so wundert es nicht, dass das Attentat in Christchurch (Neuseeland) nicht in das Konzept der Partei passte. Erst war lautes Schweigen die Reaktion der AfD und dann sollte ein Strohmann aufgebaut werden.
Im Jahre 2017 war der damals 23-jährige Student Mashal Khan, der sich auf seinem Facebook-Profil auch den Beinamen "The Humanist" gegeben hatte, wegen vermeintlich blasphemischer Aussagen von einem wütenden Mob getötet worden.
Die Menschenrechtsaktivistin und Anwältin Nasrin Sotoudeh wurde am vergangenen Wochenende zu einer langjährigen Haftstrafe und Peitschenhieben verurteilt. Der Grund: Sie hat unter anderem Frauen verteidigt, die gegen den Kopftuchzwang im Iran rebellierten.
Im Februar hatte die spanische Justizministerin Dolores Delgado im Namen der Regierung die spanische Generalstaatsanwaltschaft aufgefordert, Informationen zu an Gerichten noch offenen Verfahren zu Missbrauchsfällen durch Angehörige der Kirche zu übergeben.
In Brasilien hat der aus dem nordöstlich gelegenen Pernambuco stammende Abgeordnete Fernando Rodolfo eine Ausweitung und Erhöhung der Strafe für Blasphemie und die Behinderung religiöser Handlungen gefordert. Als Begründung für den Gesetzesentwurf gab Rodolfo die Verhinderung von Terror an.
In Miritini, einem Vorort der kenianischen Stadt Mombasa, fühlen sich die AnwohnerInnen durch die Dauerbeschallung einer Kirche des Jesus Celebration Centre belästigt. Nächtelange laute Musik und Ululation in einem wandlosen Ort der Zusammenkunft lassen keinen Schlaf zu.
In dem US-Bundesstaat an der Westküste werden keine Häftlinge mehr hingerichtet: Das veranlasste sein frisch amtierender Gouverneur per Dekret. Eine andere Person absichtlich zu töten sei falsch. Wer von dieser Entscheidung nicht begeistert ist? Ein gewisser Donald Trump.