Internationales

Roms Blick auf die Welt verschließt sich (2)

VATIKAN. (hpd) Wie bereits in Februar mitgeteilt wurden die Abonnenten der internationalen vatikanischen Presseagentur „Zenit“ („Die Welt von Rom aus gesehen“) in zunehmendem Tempo bombardiert mit Spendenaufrufen. Offensichtlich waren die Rahmenbedingungen für die römische Kirche so schlecht, dass der Erfolg dieser Aufrufe ausblieb.

Nicht religiös? Steh dazu!

LUXEMBURG. (hpd) In Luxemburg startete gestern eine dreimonatige Buskampagne mit fünf Bussen. Laurent Schley ist der Präsident von AHA, der Allianz der Humanisten, Atheisten und Agnostiker Luxemburgs. Er erklärt, weshalb diese Kampagne dringend nötig ist.

Widerstand in Wort und Bild

BERLIN. (hpd) Am Wochenende fand in Berlin der Medienkongress von TAZ und Freitag statt. Es gab ein volles Zwei-Tages-Programm und es ist kaum möglich, von allen Veranstaltungen zu berichten. Unter anderem gab es eine Podiumsdiskussion mit dem iranischen Karikaturisten Mana Neyestani, dessen Zeichnungen mit wenigen Strichen ein kritisches Bild der politischen Lage in Iran zeigen. Einige davon stellte er vor und berichtete über das Zeichnen unter den Augen einer Diktatur.

Die Mär vom alten Rom

WIEN. (hpd) Die katholische Kirche geht mit einer angeblichen weltweiten „Christenverfolgung“ hausieren. Zuletzt etwa Kardinal Christoph Schönborn aus Wien in seiner wöchentlichen Kolumne im Gratisblatt „heute“. Begleitet wird das traditionell von entsprechendem politischen Engagement konservativer und rechtspopulistischer Parteien. Was dahintersteckt, analysiert hpd-Korrespondent Christoph Baumgarten.

Arabischer Frühling

BERLIN. (hpd) Was passiert in der arabischen Welt? Diese Frage beschäftigt nicht nur die Medien, sondern auch die Menschen auf der Straße, in Cafés und der S-Bahn. Insbesondere das Eingreifen der NATO in Libyen zeigt einen tiefen Riss in unserer Gesellschaft, der quer durch die politischen Lager verläuft. Nur wenige sind ehrlich genug, zu sagen, dass sie zu wenig wissen, um urteilen zu können. Diesem Unwissen sollte Dienstagabend in der Heinrich Böll Stiftung abgeholfen werden.

Religiöse Rechte – Notizen März 2011

USA. (hpd) Auch wenn es zurzeit keinen direkten Wahlkampf in den USA gibt, ist die religiöse Rechte rundum aktiv. Nicht nur ihre bekannte Homophobie und die Dreistigkeiten des „Abtreibungsholocaust“ sind ihre beständigen Reizthemen, auch das Seebeben in Japan und Fukushima sind aktuell in ihrem Visier.

Alle dürfen mitreden – nur Konfessionsfreie nicht

WIEN. (hpd) Unter dem Slogan „Alle dürfen mitreden – nur die Betroffenen müssen schweigen“ protestieren die Konfessionsfreien in Österreich gegen die einseitige religiöse Ausrichtung einer Parlamentarischen Enquete zur Werteerziehung durch Religions- und Ethikunterricht mit 28 Religionsvertretern aber ohne Konfessionsfreie.

Fukushima ist nicht Tschernobyl

TOKYO. (hpd) Einer der Kuratoren der Giordano Bruno Stiftung ist Shiro Sonoda. In Japan geboren, ist er in Deutschland aufgewachsen. Er lebt nun wieder in Japan und hpd hat ihn gebeten, aus seiner Sicht vor Ort etwas zu den Problemen mit den Atomkraftreaktoren in Fukushima zu schreiben. Hier sein persönlicher Bericht.

Kreuz-Streit: Vater gibt nicht auf

WIEN. (hpd) Der Vater eines Kindergartenkindes gibt seinen Kampf gegen Kreuze in Kindergärten nicht auf – auch nach den negativen Urteilen des österreichischen Verfassungsgerichtshofs und des EGMR im Fall Lautsi. Er wird beim EGMR berufen, wie seine Anwältin auf einer Pressekonferenz erklärte. Ein prominenter österreichischer Verfassungsjurist hat dort das VfGH-Urteil zersaust.

Ein Plädoyer für Zoos

(hpd) Eisbär Knut ist tot. Mit gerade mal 4 Jahren, was für einen Eisbären kein Alter zum Sterben ist. Die genauen Umstände seines Todes sind noch ebenso unbekannt wie mögliche Behandlungen durch den Tierarzt während seines kurzen Lebens. Niemand außer den Pflegern und dem Zootierarzt kann da etwas Genaues sagen. Aber viele haben eine Meinung.