Internationales

Wo, wenn nicht hier: auf dem Alex?

BERLIN. (hpd) Zwei Stunden auf dem Alexanderplatz. Zwei Stunden, in denen gerungen wurde: Um den guten Umgang miteinander, um Entscheidungsfindung, und um Prozesse der Entscheidungsfindung, um ein Haltung gegenüber der Polizei, um das Überleben des Camps, um den Respekt gegenüber jeden einzelnen Menschen, sei er nun Student, arbeitslos, Banker oder Emo.

Besonderheiten der arabischen Welt

(hpd) Die Islamwissenschaftlerin Gudrun Krämer legt eine Sammlung von früheren Aufsätzen zu den Themen Demokratie, Säkularität, Staat und Toleranz in der islamischen Welt vor. Die nüchtern und sachlich geschriebenen Texte enthalten neben den relevanten Basisinformationen auch kritische Einschätzungen, die bei aller konstatierten Vielfalt des Islam die eingeschränkte Freiheit in den von ihm dominierten Gesellschaften aufzeigen.

Wer bestimmt, wer wen lieben darf?

BERLIN. (hpd) Wer wen liebt, entscheiden die Beteiligten. Und nicht der Staat! Oder? Homosexualität als Grund für körperliche Züchtigung bis hin zu Hinrichtung oder empfindlichen Geld- oder Freiheitsstrafen ist immer noch schreckliche Realität in vielen Ländern. Am Samstag wurde beim schwul-lesbischen Parkfest Friedrichshain auf die fatale Situation homosexueller Menschen im Iran aufmerksam gemacht.

„Sie werden es nicht wagen, uns zu unterstützen“

OSLO. (hpd) David P. Silverman ist Präsident der American Atheists und war Delegierter beim World Humanist Congress 2011 in Oslo. Dort sprach Silverman über die drei aktuellsten Herausforderungen in den Vereinigten Staaten und formulierte die optimistische Hoffnung, dass Atheisten die Religion in der Zukunft besiegen werden.

UNO bekräftigt das Recht auf Gotteslästerung

NEW YORK. (rd/hpd) Der Beobachter der IHEU bei den Vereinten Nationen, Austin Dacey, hatte in letzter Zeit häufig schlechte Nachrichten für die Religionsfreiheit in der UN zu vermelden. Jetzt kann er etwas Positives berichten. Entsprechend den Bestimmungen des ICCPR gibt es ein Recht auf Blasphemie.

Konsens ist kein Ende selbstständigen Denkens

OSLO. (hpd) Am Sonntag ging der achtzehnte Welthumanistenkongress zu Ende. Es haben 448 Delegierte aus 50 Ländern teilgenommen. Åse Kleveland, Präsidentin des Humanistischen Verband Norwegens, beurteilte das Ereignis als „inspirierend, lohnend und unterhaltsam“. Die frühere Musikerin und ehemalige Kulturministerin verabschiedete sich mit einem selbst gesungenen Lied. Tagungsort 2014 ist Oxford.