Internationales

Er hat ihnen bis zuletzt nichts geschenkt

(hpd) Christopher Hitchens starb gestern nach langer Krankheit im Alter von 62 Jahren an Speiseröhrenkrebs. Mit dem Tod des Journalisten, Autors und Redners verliert die Menschheit einen brillanten Denker, Religionskritiker, Rhetoriker und streitbaren Humanisten.

Religion und Werte im Ländervergleich

WASHINGTON D.C. (hpd) Religion ist Amerikanern weitaus wichtiger als Westeuropäern, sie schätzen am wenigsten, wenn der Staat auf ihre Lebensziele Einfluss nehmen kann und halten – neben den Deutschen – die Kultur ihres Landes für überlegen. Die Positionen nähern sich im Vergleich mit früheren Studien jedoch an.

Tea Party - Die weiße Wut

USA. (hpd) Eva C. Schweitzer legt die erste deutschsprachige Buchpublikation zu der rechten Protestbewegung in den USA vor. Es handelt sich mehr um einen Reportageband und weniger um ein Sachbuch, gleichwohl werden dort, mitunter etwas überkritisch formuliert, wichtige Informationen zu einer in der Tat problematischen Bewegung präsentiert.

In memoriam Dag Hammarskjöld

(hpd) Anlässlich des 50. Jahrestages des Todes von Dag Hammarskjöld, dem zweiten UN-Generalsekretär und Friedensnobelpreisträger, erschienen drei neue Bücher zu Leben und Werk. Darin steht sowohl der engagierte Krisenvermittler als auch der tiefgläubige Privatmensch im Zentrum des Interesses.

Das „Von-einem-Guru-zum-nächsten“-Karussell

(hpd) Das 20. Jahrhundert war auch das Jahrhundert der großen Gurus. Nicht nur die Beatles gerieten in ihren Bann, unzählige Menschen suchten bei ihnen Sinn, Erleuchtung oder spirituelles Wachstum. Der Kanadier Geoffrey Falk wählt in seinem nun auf Deutsch erschienenen Buch eine andere Perspektive.

Michael Hochgeschwender im Gespräch

KIEL. (hpd) Unter dem Titel „Die New Religious Right im amerikanischen Konservatismus der Gegenwart“ lud die Amerika-Gesellschaft Schleswig-Holstein den Münchener Professor Michael Hochgeschwender ein, um über den evangelikalen Fundamentalismus zu diskutieren.

Kirchenfinanzierung in Italien

ROM. (hpd/uaar) Die Union der rationalistischen Atheisten und Agnostiker präsentierte eine detaillierte Aufstellung der staatlichen Kirchenfinanzierung in Italien. Sie umfasst Direktzahlungen wie auch Zuschüsse, Steuern und Subventionen zugunsten der katholischen Kirche. Der aktuelle Stand: mehr als sechs Milliarden Euro.