Internationales

Hitler, Steiner, Mussolini

(hpd) Andreas Lichte beschreibt eine in Deutschland weitestgehend unbekannte historische und aktuelle Situation in Italien, und kommt in seinem Artikel „Zur Anthroposophie im italienischen Faschismus und ihrer anthroposophischen Rezeption heute“ zu belegten Darstellungen und Schlussfolgerungen, die ein helles Licht auf die Implikationen der Anthroposophie werfen.

Rückblick auf die Berlinale

BERLIN. (hpd) Carmen Zedlack, Jurymitglied der Siegessäule, war 2012 nicht das erste Mal im Berlinalefieber. Die Cineastin, Humanistin, Feministin und Multikulturalistin arbeitet im medizinischen Bereich und beschäftigt sich dort vor allem mit den neuesten Erkenntnissen zur Aidsforschung. Die Berlinale war für sie, wie für viele andere BerlinerInnen, einer der Höhepunkte des Jahres.

Notizen aus Wien

WIEN. (hpd) Dass Joachim Gauck deutscher Bundespräsident werden soll, wird in Österreich nahezu einhellig begrüßt. Die deutsche Debatte um diese Entscheidung findet einfach nicht statt. Gleichzeitig wäre eine ähnliche Konstellation hierzulande undenkbar.

Der ungläubige Fritz

(hpd) Welche Erfahrungen macht ein deklarierter Atheist in einem Land, das sich als zutiefst katholisch versteht? Das schildert der Oberösterreicher Friedrich „Fritz“ Pirker in seinem Erstlingswerk „ungläubig“. Und er hat mehr zu erzählen, als ihm lieb ist.

Denn, wer A sagt …

WIEN. (hpd) Die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ) fordert, dass Imame in Österreich ausgebildet werden. Wenn möglich an theologischen Fakultäten an öffentlichen Universitäten. Eine Forderung, die geeignet ist, eine Debatte in Österreich loszutreten. Ob über den Islam oder das österreichische System der Staatsreligionen, ist offen.

Zehn Prinzipien für ein Säkulares Amerika

USA. (hpd) Unter dem Motto „Zehn Punkte-Vision für ein Säkulares Amerika“ hatte die Richard Dawkins Foundation einen Wettbewerb ausgeschrieben, orientiert an „Attack Of The Theocrats“ („Attacke der Theokraten“) von Sean Faircloth. Sieben Kurzfilme wurden von der Jury ins Finale gewählt, jetzt entscheiden die Zuschauer.

„Dieser Gott ist Vorbild für unsere Despoten“

(hpd) Heute vor 412 Jahren wurde Giordano Bruno wegen „Ketzerei“ auf dem Scheiterhaufen in Rom verbrannt. Und wegen „Ketzerei“ droht heute nun dem Journalisten und Blogger Hamsa Kaschgari der Tod – sein Fall ist exemplarisch für unzählige Menschen, die wegen ihrer Haltung zu religiösen Lehren weiter verfolgt und drangsaliert werden. Der Zentralrat der Muslime in Deutschland schweigt dazu wie üblich. Der Autor Hamed Abdel-Samad und wenige andere nicht.