Internationales

„Lehrer darf nicht sagen, du musst beten“

OBERPULLENDORF. (hpd) In Österreich dürfen Kinder an öffentlichen Schulen nicht zum Beten gezwungen werden. Das hat die Schulaufsicht im ostösterreichischen Burgenland nach der Beschwerde eines Vaters klargestellt. Diese Rechtsauffassung scheint sich nicht in ganz Österreich durchgesetzt zu haben, wie die Meldestelle der Initiative „Religion ist Privatsache“ gegenüber dem hpd sagt.

„Es wird knapp“

WIEN. (hpd) Für das österreichische Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien geht es in den nächsten Tagen um alles oder nichts. Kann man bis Jahresende nicht die nötigen 8.032 Unterschriften erreichen, ist die Initiative gescheitert. Die Organisatoren zeigen sich jedoch vorsichtig optimistisch.

Millionen fürs Nichtstun

WIEN. (hpd) In Österreich soll die erste islamisch-theologische Fakultät an einer öffentlichen mitteleuropäischen Universität entstehen. Mit diesem Schritt gibt die heimische Politik dem Druck sunnitischer Lobbyisten nach. Und belohnt sie für ihre Fehler.

Anzeigen gegen Rabbiner und muslimischen Arzt

WIEN. (hpd) Die Initiative gegen Kirchenprivilegien und ein Betroffener haben bei der Staatsanwaltschaft Wien Strafanzeige wegen Körperverletzung erstattet. Angezeigt wurden ein Rabbiner und Mohel der israelitischen Kulturgemeinde und ein muslimischer Arzt, der in Wien ein Beschneidungszentrum betreibt.

Religiöse Rechte - Notizen November 2012

USA. (hpd) Das Jahr nähert sich dem Ende. Traditionell beklagt die Christliche Rechte dann, dass ein Krieg gegen Weihnachten geführt wird. 2012 ist da keine Ausnahme. Außerdem lecken die Republikaner noch immer ihre Wunden, weil sie Obamas Sieg bei den Präsidentschaftswahlen nur schwer wegstecken können.

AHA! Fernseh-Ladies

(hpd) Drei englische Fernsehmoderatorinnen stellt der hpd heute vor. Eine von ihnen ist tatsächlich Baronin. Alle drei sind explizit, was Sex angeht, oder zumindest kokett bei der Präsentation ihrer Shows. Die eine wird, das ist dann nur konsequent, als „steiler Zahn des denkenden Mannes“ bezeichnet, die andere als „Königin des Essenspornos“. Sich selbst bezeichnen sie als Atheistin oder Agnostikerin.

Die Inszenierung eines Aufstands

WIEN. (hpd) Ein Streit um eine Sexualkundebroschüre für Lehrer beschäftigt die österreichische Öffentlichkeit. „Besorgte Eltern“ hatten gegen das Infomaterial mobilisiert, das hetero- und homosexuelles Verhalten gleichwertig behandelt. Die Rechtsparteien machen im Parlament mobil gegen das verantwortliche Unterrichtsministerium. Hinter der Aufregung steckt ein erzkatholisches Netzwerk. Mit alten Bekannten.

Interkultureller Dialog in Wien, Teil II

WIEN. (hpd/irp) Amtsmissbrauch, verdeckte Finanzierung und unerlaubte Einflussnahme auf eine Ausschreibung – so lauten die Vorwürfe, die einer ersten Anzeige betreffend der Errichtung des „König Abdullah bin Abdulaziz Zentrum für interreligiösen und interkulturellen Dialog“ (KAICIID) zu entnehmen sind.

Babytod nach Beschneidung

MANCHESTER/BERLIN. (hpd) Am selben Tag, an dem der Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages zum umstrittenen Gesetzentwurf über die medizinisch nicht indizierte Knabenbeschneidung die Harmlosigkeit des Eingriffs betont, beginnt in England ein Prozess. Ein vier Wochen alter Junge war nach einer Zirkumzision verblutet. Der Beschneiderin wird grob fahrlässige Tötung vorgeworfen.