Vatikan kritisiert Brittany Maynard
Der Vatikan hat den Suizid der todkranken US-Amerikanerin Brittany Maynard kritisiert.
Der Präsident der Päpstlichen Akademie für das Leben, Bischof Ignacio Carrasco de Paula meint dazu: "Aktiver Selbstmord ist absurd. Würde bedeutet nicht, dem eigenen Leben ein Ende zu setzen."
Für Bischof de Paula scheint ein elendes Dahinvegetieren am Ende des Lebens offenbar voller Würde zu sein. Das kann er gern für sich selbst bis zum Ende auskosten; aber die Leidenstheologie der christlichen Kirchen ist längst nicht mehr Maßstab für ein erfülltes Leben.
Kommentare (5)
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Das Schlimme ist,es geht
Das Schlimme ist,es geht diesen Klerikern nicht um das Schicksal anderer Menschen,oder gar um Mitgefühl.Diese Hardliner haben z.B. keine Schwierigkeiten eine schwangere Frau sterben zu lassen,wenn sie eine akut lebensbedrohende Schwangerschaft hat,der Fetus nicht lebensfähig ist und ihren Körper vergiftet.Ich denke dabei an die Junge Frau in Irland,der eine lebensnotwendige Unterbrechung der Schwangerschaft verwehrt wurde.Oder an das kleine vergewaltigte Mädchen in Brasilien,dessen Mutter und Arzt exkommuniziert wurden,weil sie eine beginnende Schwangerschaft unterbrochen haben.Das Schicksal hat keinen Kleriker zu einem Mitgefühl veranlasst.Oder das Verbot von Kondomen,selbst bei HIV Gefahr oder Verelendung.Es sind zwar immer andere Kleriker die agieren ,aber aus dem gleichen Gesinnungsverein.Sie haben die "Lufthoheit" über Leben und Tod, über das was sein darf und was nicht sein darf, Basta!!Sie haben auch die "Lufthoheit" darüber, was wir als würdig zu betrachten haben und was zu verwerfen ist.Diese junge Frau hätte sich unter Garantie auch ein anderes Schicksal gewünscht.Ein langes gesundes und aktives Leben, und nicht mit 28 Jahren an einer tödliche Krankheit sterben zu müssen. Es ist ihr Schritt,den sie bewusst gegangen ist.Da habe ich großen Respekt vor.Niemand hat dieses zu verurteilen.Man kann seine eigene Meinung dazu vertreten,aber es ist ihr Weg gewesen.
Susanne, das Tröstliche (wenn
Susanne, das Tröstliche (wenn es so was gibt) ist, dass es die "Lufthoheit" der RKK in den USA nicht gibt und auch hierzulande geradezu abstürzt. Jene Kleriker graben sich auf die Weise ihr eigenes Grab; und das ist auch gut so.
Das ist sogar sehr gut so!
Das ist sogar sehr gut so! Aus aktuellem Grund speziell für die Bundeysrepublik Deutschland: Je weniger Kirche in einer Gesellschaft, desto größer die Freiheit der Menschen!
Ich bin mir da nicht so
Ich bin mir da nicht so sicher. Scheint es nicht eher so, dass das "Religiöse" nicht nur durch den Islam bei uns aufgrund falsch verstandener Toleranz eher beflügelt wird? Themen, von denen wir dachten sie wären Geschichte, sind plötzlich wieder akut.
Tja, David, das liegt auch an
Tja, David, das liegt auch an uns (und was wir dagegen sagen bzw. unternehmen). - Aber immerhin scheinen mir die Austritte aus RKK + EKD die Übertritte zum Islam weit zu übertreffen (dies mal als Indikator gegen steigende Religiosität gewertet). Sicher ist das kein Selbstläufer.