Klima

Waldbrand

Unkooperative Verhaltensstrategien untergraben Anstrengungen für Klimaschutz

Erpresserische Trittbrettfahrer sabotieren Klimaschutz

Extreme Wetterereignisse nehmen zu. Oft wird angenommen, dass steigende Schäden automatisch zu mehr Klimaschutz erziehen: Wer die Folgen spürt, so die Hoffnung, handelt entschlossener. Eine neue Studie vom Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie und der University of Oxford stellt diese Annahme infrage. Selbst wiederholte Klimaschäden reichen demnach nicht aus, um gemeinsames Handeln zuverlässig zu stärken.

Bezirksbürgermeisterin Cordelia Koch

Cradle to Cradle im Klimaschutzkonzept: Berlin-Pankow gestaltet Zukunft

Der Bezirk Berlin-Pankow will eine Vorreiterrolle in nachhaltiger Verwaltung und Kreislaufwirtschaft einnehmen. Dazu soll "Cradle to Cradle" (C2C) als ganzheitlicher kreislaufwirtschaftlicher Ansatz stärker in Verwaltungsprozesse integriert werden. Am 20. Januar übergab die Cradle to Cradle NGO das Handlungspapier "Cradle to Cradle in Berlin-Pankow" an Bezirksbürgermeisterin Cordelia Koch.

Ausgetrockneter See

Deuten Extremereignisse der vergangenen Jahre auf ein Worst-Case-Szenario der Erderwärmung hin?

Der Klimawandel verläuft global wie erwartet

Hitzewellen, Dürre und Waldbrände einerseits, Starkregen und Überschwemmungen andererseits – Extremereignisse werden immer häufiger und heftiger. Der Klimawandel ist inzwischen für viele Menschen spürbar. Und die Klimastatistik eilt in den vergangenen Jahren von Rekord zu Rekord. Dieser Artikel beantwortet Fragen zum aktuellen Stand der Forschung, ob die Erderwärmung doch eher am oberen Rand der Prognose verläuft, ob wir also einen extremen Klimawandel erleben. Und er führt aus, warum es sich lohnt, um jedes zehntel Grad weniger Erwärmung zu ringen.

Klimaforschung unter der Regierung Trump

"Ich bin fassungslos, wie unglaublich die Wissenschaftsfeindlichkeit zugenommen hat"

Jochem Marotzke, Direktor am Max-Planck-Institut für Meteorologie, hat selbst einige Jahre in den USA geforscht. Er gibt seine Einschätzung wieder, was die Maßnahmen der Trump-Regierung für seine US-Kolleginnen und -Kollegen, die nationale und internationale Klimaforschung, die Arbeit des Weltklimarates und den Klimaschutz bedeuten.

Blick vom Forschungsturm ATTO

Amazonasgebiet

"Selbst unberührter Wald brennt"

Durch Abholzung und die daraus resultierende Zerstückelung wird der Regenwald anfällig für Feuer, wie die aktuelle Situation zeigt. Fortschreitende Abholzung verstärkt die Trockenheit weiter, was insbesondere in El Niño-Jahren erheblich verschärft wird. Dies ist wahrscheinlich ein wesentlicher Auslöser für die derzeit extremen Bedingungen. Im September und Oktober 2023 waren Forschende der Max-Planck-Institute für Biogeochemie und für Chemie für eine Messkampagne am ATTO-Turm (Amazon Tall Tower Observatory) im Amazonas. Dort erlebten sie die Auswirkungen des El Niño.

Eine Bilanz der Klimaeffekte von Stickstoffemissionen

Stickstoff dämpft die Erderwärmung

Stickstoffdünger und Stickoxide aus fossilen Brennstoffen sind für einige Umweltschäden bekannt: Sie belasten die Luft und das Trinkwasser, führen zur Überdüngung von Gewässern, reduzieren die Artenvielfalt und schädigen die Ozonschicht. Was das Klima angeht, haben sie unterm Strich aber eine kühlende Wirkung. Denn sie reduzieren die Erderwärmung, hervorgerufen durch die menschlichen CO2-Emissionen, um etwa ein Achtel.

Klimaschutz ist ein Menschenrecht

Votum für eine messbare Klimapolitik

Klares Urteil der Richter: Laxe Klimapolitik verletzt Menschenrechte. Was die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) bedeutet, erläutert Klimarechtlerin Jannika Jahn vom Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht.