Bildung

Weihnachtsappell: Integration statt Spaltung

BERLIN (hpd/HVD) Der Humanistische Verband Berlin hat sich heute mit Entschiedenheit gegen die polarisierende Unterschriftenaktion von „Pro Reli“ und gegen den drohenden „Abwahlzwang“ ausgesprochen. Auf Plakaten und inzwischen auch in Werbespots in hiesigen Radiosendern wird den Passanten und Zuhörern suggeriert, es ginge um ihre Freiheit. Gegen diese irreführende Kampagne richtet sich der „Weihnachtsappell des HVD Berlin“.

Verbot von „Lebenskunde“ im offenen Ganztag

DORTMUND. (HVD/hpd) Hiesige Schulleitungen untersagen „Lebenskunde“ in der offenen Ganztagsbetreuung. Das wird nun die Landesregierung NRW beschäftigten. Denn eine von Eltern und Schülern gewünschte Bildung, angeboten von jungen Humanisten/innen wurde faktisch verboten.

Elterninitiative „pro PER" gegründet

PLÖN. (hpd) Engagierte Eltern wollen den Zustand in Schleswig-Holstein, dass vom Religionsunterricht abgemeldete Kinder einfach in Parallelklassen gesteckt werden, nicht mehr länger hinnehmen. Sie haben eine Elterninitiative gegründet, um einen gleichwertigen Ersatzunterricht in Philosophie zu bekommen.

Gegen kirchliche Disziplinierungsversuche

BERLIN. (hpd) In den Debatten für oder gegen Ethik haben die lauten Töne merklich zugenommen. Auch die Zahl der Christen steigt, die das Volksbegehren „Pro Reli“ öffentlich nicht unterstützen. Zugleich gibt es von dieser Seite Vorschläge, die eine Erweiterung des Anteils der Religionskunde im Rahmen des Ethikunterrichtes wünschen. Bischof Huber versucht derzeit, kirchliche Mitarbeiter zu disziplinieren, die sich öffentlich gegen „Pro Reli“ aussprechen,

Die Website zum Darwin-Jahr

MASTERSHAUSEN. (hpd) Das Jahr 2009 steht gleich in doppelter Hinsicht im Zeichen Charles Darwins: Denn der große Evolutionsbiologe wurde nicht nur vor 200 Jahren geboren, vor exakt 150 Jahren erschien zudem sein bahnbrechendes Werk „Über die Entstehung der Arten". Nun haben die Giordano Bruno Stiftung und die AG Evolutionsbiologie ein Internetportal an den Start gebracht, das kompetent, aber auch unterhaltsam durch das Darwin-Jahr führen wird.

Darwins Einfluss auf unser Weltbild

(hpd) Der niederländische Wissenschaftsphilosoph Chris Buskes liefert in seinem Buch „Evolutionär denken. Darwins Einfluss auf unser Weltbild" einen überaus informativen und sachkundigen Überblick zur Wirkung der Evolutionstheorie auf unser Verständnis von Bewusstsein und Fortschritt, Kultur und Moral, Religion und Sprache. Es handelt sich um eine ausgezeichnete Einführung ins Thema, die anschaulich geschrieben über die Bedeutung von Darwins Lehre für unser heutiges Denken informiert.

ZDF-Spendengala: unglaubwürdige Angaben

FERNSEHEN. (hpd) Wie jedes Jahr Anfang Dezember wurde auch heuer wieder die traditionelle TV-Gala „Ein Herz für Kinder" ausgestrahlt. Zentrales Thema der Veranstaltung war das „Schicksal tibetischer Flüchtlingskinder", die sich angeblich quer über den Himalaya nach Nordindien kämpfen, um am Exilsitz des Dalai Lama in eine Klosterschule einzutreten.

„Du sollst nicht falsch Zeugnis reden …“

BERLIN. (hpd) Desinformation, Diffamierung anderer Positionen und ihrer Vertreter sowie skrupelloser Stimmenfang sind die hervorstechenden Methoden, mit denen die Initiative „Pro Reli“ arbeitet. Mit dem wertzuschätzenden ethischen Anspruch der Bibel „Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten“ haben sie nichts zu tun.

Zum Thema: Religion an öffentlichen Schulen

BERLIN. (hpd) In nur vier Wochen haben die Evangelische und die Katholische Akademie eine bundesweite Tagung im Französischen Dom organisiert. Sie kann den Zusammenhang mit der Initiative „Pro Reli" nicht verbergen, indem hochrangige Kirchenfunktionäre und Politiker sich zugunsten eines Pflichtfaches Religionsunterricht aussprechen.

Mehrheit für gemeinsamen Werteunterricht

BERLIN. (hpd) Die Mehrheit der Befragten (53 Prozent) sind der Meinung, dass es an Schulen einen gemeinsamen Werte- bzw. Ethikunterricht als Pflichtfach geben soll. Christlicher, islamischer oder anderer Religionsunterricht soll zusätzlich und freiwillig sein. Deutlich weniger (44 Prozent) sind der Auffassung, dass die Schüler getrennt werden sollen, in solche, die an einem Religionsunterricht und solche, die an einem Werte- bzw. Ethikunterricht teilnehmen.