Red.

Mit "Red." sind Artikel gekennzeichnet, die redaktionell bearbeitete Pressemitteilungen beinhalten.

Artikel des Autoren

Moses in Leipzig

Rekordquote

Kirchentag in Leipzig wurde zu fast 60 % vom Staat bezahlt!

Aus einer Antwort der sächsischen Landesregierung geht hervor, dass der "Kirchentag auf dem Weg" im Mai 2017 in Leipzig prozentual betrachtet so sehr mit öffentlichen Geldern gefördert wurde, wie noch kein anderer Kirchentag zuvor. Die Kunstaktion "11. Gebot: Du sollst deinen Kirchentag selbst bezahlen!" fordert nun wenigstens die teilweise Rückzahlung der Fördermittel durch den Veranstalter.

"Moses" in Münster, 2014

Aktionsgruppe "Das 11. Gebot" in Münster

Du sollst deinen Kirchentag selbst bezahlen!

Im westfälischen Münster entscheidet der Stadtrat am morgigen 12. Juli über die Höhe der städtischen Sachleistungen für den Katholikentag 2018. Aus diesem Anlass wird die Aktionsgruppe "Das 11. Gebot" vom 11.-12. Juli 2017 in Münster sein – zusammen mit ihrer drei Meter hohen Moses-Figur inklusive Steintafel, auf der das 11. Gebot verkündet wird: "Du sollst Deinen Kirchentag selbst bezahlen!"

Angela Merkel

Ehe für Alle

Zustimmung von säkularen Verbänden

Der Beschluss des Bundestages, die Ehe für Alle zu öffnen, findet in den säkularen Vereinen und Verbänden viel Zustimmung. Auch die Humanistische Gemeinschaft Hessen und die Unitarier haben Presseerklärungen dazu abgegeben.

Aktuelles Heft "Humanes Leben – Humanes Sterben" erschienen

Nachfragen vor der Bundestagswahl

Vor wenigen Tagen ist die aktuelle Ausgabe der Verbandszeitschrift der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) "Humanes Leben – Humanes Sterben" (HLS) erschienen.

Kunstaktion "11. Gebot" fordert:

Kein städtischer Zuschuss für Ökumenischen Kirchentag 2021

In Frankfurt/Main wird demnächst darüber abgestimmt, ob die Stadt den Ökumenischen Kirchentag 2021 mit 3 Millionen Euro unterstützt. Die Kunstaktion Das 11. Gebot wird daher heute in der Innenstadt von Frankfurt darauf hinweisen, dass ein solcher Zuschuss verfassungswidrig wäre, denn er verstößt gegen die Trennung von Staat und Kirche und die weltanschauliche Neutralität des Staates.

"Gelbes Trikot der Menschenrechte"

Amnesty International zeichnet Jaques Tilly aus

Um die Bedeutung des Rechts auf freie Meinungsäußerung zu verdeutlichen und das Engagement des Ausnahme-Künstlers Jacques Tilly für den offenen Diskurs in Düsseldorf und der Region zu würdigen, zeichnet der Düsseldorfer Bezirk von Amnesty International Jacques Tilly mit dem "Gelben Trikot der Menschenrechte" aus.

Niels Annen (2014)

Abzug der Bundeswehr aus dem türkischen Incirlik

Niels Annen: Mit der Geduld am Ende

Der außenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Bundestag, Niels Annen, hält den Abzug der Bundeswehr aus dem türkischen Incirlik für unvermeidlich. Er sprach sich aber auch dafür aus, weiterhin das Gespräch mit der Türkei zu suchen und die Perspektive eines EU-Beitritts nicht aufzugeben. Es gebe sehr viele Türkinnen und Türken, die ihr Land in Richtung Europäische Union führen wollen.

Eilmeldung

Luther und Moses vom evangelischen Kirchentag verbannt!

Die beiden Kunst-Installationen des "11. Gebots", Moses und Luther, wurden heute nicht auf das Messegelände beim evangelischen Kirchentag gelassen. Der Kirchentagsveranstalter blockierte den Zugang zum Gelände, obwohl eine Genehmigung für eine Versammlung vor dem Eingang vorlag. Die Polizei hat ein berlinweites Platzverbot gegen die Luther-Figur erlassen. Der Anfangsverdacht der Volksverhetzung liege vor.

Kunstaktion zum Evangelischen Kirchentag entblößt die dunklen Seiten des Reformators

Der nackte Luther

Einen Tag vor Beginn des Evangelischen Kirchentags 2017 hat die Giordano-Bruno-Stiftung (GBS) am Dienstagmittag ihre Kunstaktion "Die nackte Wahrheit über Martin Luther" in Berlin vorgestellt. Die über vier Meter hohe Skulptur zeigt eine nackte Lutherfigur mit geöffnetem Mantel. Auf der Innenseite des Mantels prangt ein Zitat des Philosophen Karl Jaspers: "Luthers Ratschläge gegen die Juden hat Hitler genau ausgeführt". Auf der Rückseite sind die judenfeindlichen Ratschläge des Reformators, u.a. Niederbrennen der Synagogen, Zwangsenteignung und Zwangsarbeit für Juden, zu lesen.

Michael Wladarsch

Bayerischer Verwaltungsgerichtshof entscheidet über Ungleichbehandlung von Weltanschauungs- und Religionsgemeinschaften

Klage gegen Privilegien der Kirchen

Am 30.05.17 wird vor dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof (VGH Bayern) die Klage des ersten Vorsitzenden des Bundes für Geistesfreiheit München (BfG München), Michael Wladarsch, verhandelt. Wladarsch weigert sich für die Räume seines Designbüros in der Georgenstraße, das gleichzeitig Sitz des BfG München ist, den Rundfunkbeitrag zu bezahlen.