Sterbehilfe

DIGNITAS startet Aufklärungskampagne zur Sterbehilfe

BERLIN. (hpd/ots) Am kommenden Montag beginnt in Berlin eine Kampagne des Vereins "DIGNITAS - Menschenwürdig leben - Menschenwürdig sterben". Sie macht auf den Skandal aufmerksam, der darin besteht, dass die deutsche Politik vorgibt, Leben schützen zu wollen, aber gleichzeitig völlig darüber hinweg sieht, dass sich in Deutschland Jahr für Jahr etwa 10.000 Menschen das Leben nehmen und etwa 200.000 Menschen bei einem Suizidversuch mit oft schwerwiegenden Folgen scheitern.

Am Ende ein Fest

BERLIN. (hpd) Ab dem 21. September wird vorab in ausgewählten deutschen Kinos der Film "Am Ende ein Fest" zu sehen sein. Der israelische Film thematisiert Sterbehilfe auf berührende Art und Weise.

Sterbehilfe-Cars vor dem Bundeskanzleramt

Kein Staatsanwalt am Sterbebett!

BERLIN. (hpd) Zwei Monate vor der geplanten Abstimmung im Deutschen Bundestag über eine gesetzliche Einschränkung der Suizidhilfe hat das Bündnis für Selbstbestimmung bis zum Lebensende, dem sich acht humanistische Organisationen angeschlossen haben, ein Sechs-Punkte-Papier vorgelegt. In dem Text fordert das Bündnis die Parlamentarier auf, gegen eine Kriminalisierung von Suizidhelfern zu stimmen.

Erwin Kress

Recht auf Selbstbestimmung am Lebensende nicht verbieten, sondern stärken

BERLIN. (hpd/hvd) "Suizidbeihilfe muss wie bisher straffrei bleiben. Die Bundestagsabgeordneten sollten den Willen der Bevölkerungsmehrheit endlich ernst zunehmen beginnen, anstatt das Recht auf Selbstbestimmung am Lebensende durch dilettantische Gesetze zu untergraben." Dies sagte der Vizepräsident des Humanistischen Verbandes Deutschlands und Sprecher zum Thema Autonomie am Lebensende, Erwin Kress, am Mittwochvormittag mit Blick auf ein aktuelles Rechtsgutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestags.

Sterbehilfe-Cars vor dem Bundeskanzleramt

Sterbehilfe in Deutschland am Ende?

BERLIN. (hpd) In den letzten Wochen ist es in den Medien ruhig geworden um das Thema einer assistierten Sterbehilfe. Die Sommerpause fordert ihren Tribut. Aber der Zeitpunkt der Entscheidung im Bundestag rückt unaufhaltsam näher.

Sterbehilfe-Cars vor dem Bundeskanzleramt

Selbstbestimmung am Lebensende ist ein Grundrecht

FREIBURG. (hpd/ehf) Die Evolutionären Humanisten Freiburg (EHF) haben sich auf ihrer Jahreshauptversammlung am 15.7.2015 dafür eingesetzt, das Selbstbestimmungsrecht des Menschen in vollem Umfang zu gewährleisten, und alle Absichten verurteilt, die gegenwärtige Rechtslage zu verändern: Bisher sind weder die Selbsttötung (Suizid) noch die Beihilfe zum Suizid unter Strafe gestellt.

Diskussion auf dem Podium: Karl Lauterbach, Petra Sitte, Gita Neumann, Heike Haarhoff, Ludwig A. Minelli, Roger Kosch

"Organisierte Suizidhilfe in Deutschland – Praxis, Probleme, Perspektiven"

BERLIN. (hpd/hvd) Ausgebucht war die Podiumsdiskussion am 3. Juni 2015 in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften schon Wochen vorher. Insofern war es kein Wunder, dass alle Plätze im Einsteinsaal der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften besetzt waren, als Erwin Kress, Vizepräsident des Humanistischen Verbandes Deutschlands, die Debatte mit klaren Worten und Forderungen eröffnete. Zur Podiumsdiskussion eingeladen hatten neben dem Humanistischen Verband (HVD) die Humanistische Union (HU) und die Giordano Bruno Stiftung (GBS).

Strafbarkeit der Suizidbegleitung?

BERLIN. (hpd) Angehörige und Freunde haben häufig den Wunsch, ihre Eltern oder Partner bei der Durchführung eines Suizids zu begleiten und die letzten Lebensminuten mit dem geliebten Menschen zu verbringen. Auch wer sich zu einem Bilanzsuizid entschlossen hat, will die letzte Reise nicht alleine antreten, sondern "seine Lieben" um sich haben.