Medien

"Die Impf-Illusion"

Der bekannte Astronom und Wissenschaftsblogger Florian Freistetter findet in einer Fernsehzeitschrift eine 16-seitige Werbung des Kopp-Verlages. Das nimmt er zum Anlass, über die Verbreitung von Esoterik in den Medien nachzudenken.

Der Papst in der Presse

MOOSSEEDORF/CH. (hpd) Manche Medien wenden bei komplexen Sachverhalten ein Schwarz-Weiß-Denken an, um zu versuchen, verflochtene Umstände auf den kleinsten gemeinsamen Nenner zu bringen. Dass die Objektivität und Relevanz unter diesen Gegebenheiten leidet, zeigt die Berichterstattung zum Bergoglio-Papst auf eindrückliche Art und Weise.

Ist Blasphemie ein notwendiger Straftatbestand?

BERLIN. (hpd) In der Onlineausgabe der ZEIT schreibt der Bundesrichter Thomas Fischer darüber, ob Gotteslästerung ein notwendiger Straftatbestand ist. Er zieht das Fazit, dass in einem aufgeklärten Staat eine Strafnorm zum Schutze bestimmter Weltanschauungen überflüssig und rückständig ist.

Interessen der Konfessionsfreien im neuen ZDF-Fernsehbeirat stärken!

BERLIN. (hpd/korso) Der Koordinierungsrat säkularer Organisationen (KORSO e.V.) fordert eine angemessene Repräsentanz der Konfessionsfreien im neu zu besetzenden Fernsehrat des ZDF. Wesentlicher Gesichtspunkt der Neuregelung sollte nicht nur die Vermeidung zu großer Staatsnähe sein, sondern auch die Berücksichtigung veränderter gesellschaftlicher Realitäten.

Sendezentrum 1 des ZDFs in Mainz

Konfessionsfreie sind auch Beitragszahler

BERLIN. (hpd) Der Humanistische Verband Deutschlands fordert, dass der ZDF-Staatsvertrag eine Parität zwischen nichtreligiösen und religiösen Weltanschauungen in Deutschland festschreiben muss. Auch der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) sowie der Verein "Ständige Publikumskonferenz" kritisieren, dass Teile der Gesellschaft weiterhin aus dem ZDF-Fernsehbeirat ausgeschlossen sind.

Hauptgebäude der Uni Jena

Nur Unredlichkeit oder nicht vielmehr bewusste Täuschung?

WEIMAR. (hpd) Erst jüngst fuhr der Direktor des Zentrums für Religionspädagogische Bildungsforschung (ZRB) der Theologischen Fakultät an der Friedrich-Schiller-Universität, Prof. Dr. theol. Michael Wermke schwerstes Geschütz auf, als er öffentlich dazu aufforderte, an Berufsschulen den Religionsunterricht verpflichtend einzuführen, denn das Grundgesetz verlange dies und der gegenwärtige Zustand sei deshalb verfassungswidrig. War das nur ein einmaliger Ausrutscher, nur etwas Unredlichkeit?