Giordano Bruno Stiftung (GBS)

Ein Aufklärer der sanften Art

OBERWESEL. (hpd/gbs) Er entstammt einer berühmten Familie, seine Bücher wurden millionenfach verkauft – und doch blieb Max Kruse ein Leben lang bescheiden. Am vergangenen Freitag starb Urmel-Erfinder und gbs-Beirat Max Kruse im Alter von 93 Jahren in seiner Heimatstadt Penzberg. Michael Schmidt-Salomon erinnert an einen guten Freund und Stiftungskollegen.

Treffen unter Freunden

OBERWESEL. (hpd) Letztes Wochenende trafen sich die Regional- und Hochschulgruppen der Giordano-Bruno-Stiftung, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Gemeinsam diskutierten sie am Stiftungssitz über vergangene Tätigkeiten und künftige Projekte. Über 50 Personen aus 31 Gruppen waren nach Oberwesel angreist.

Briefmarken mit Portraits von Giordano Bruno und Karlheinz Deschner

OBERWESEL. (hpd/gbs) Unzufrieden mit den oftmals religiös geprägten Briefmarkenmotiven der Deutschen Post, hat die Giordano-Bruno-Stiftung (GBS) ein eigenes Briefmarken-Set produziert. Erstmals zum Einsatz kamen die Marken vor einer Woche beim Versand des GBS-Tätigkeitberichts 2014. Aufgrund der hohen Nachfrage aus dem Kreis der Spenderinnen und Spender, stellt die GBS die vier Motive des Sets online zur Verfügung. Wer daran interessiert ist, kann die Briefmarken nun ohne größere Schwierigkeiten über den Online-Shop der Deutschen Post bestellen.

Diskussion auf dem Podium: Karl Lauterbach, Petra Sitte, Gita Neumann, Heike Haarhoff, Ludwig A. Minelli, Roger Kosch

"Organisierte Suizidhilfe in Deutschland – Praxis, Probleme, Perspektiven"

BERLIN. (hpd/hvd) Ausgebucht war die Podiumsdiskussion am 3. Juni 2015 in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften schon Wochen vorher. Insofern war es kein Wunder, dass alle Plätze im Einsteinsaal der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften besetzt waren, als Erwin Kress, Vizepräsident des Humanistischen Verbandes Deutschlands, die Debatte mit klaren Worten und Forderungen eröffnete. Zur Podiumsdiskussion eingeladen hatten neben dem Humanistischen Verband (HVD) die Humanistische Union (HU) und die Giordano Bruno Stiftung (GBS).

Rekorde im Jubiläumsjahr

OBERWESEL. (hpd/GBS) Das Jubiläumsjahr 2014, in dem die Giordano-Bruno-Stiftung ihr 10-jähriges Bestehen feierte, war ein Jahr der Rekorde: Nie zuvor gab es so viele GBS-Veranstaltungen und großangelegte Kampagnen, nie zuvor nahm die Stiftung so viele Spendengelder ein und gab zur Erreichung ihrer Ziele so hohe Summen aus.

"Kristina und Descartes" am Rhein

OBERWESEL. (hpd) Ob die beiden nun tatsächlich ein Liebespaar waren, weiß man nicht. Bekannt ist lediglich, dass der Philosoph und Mathematiker René Descartes 1650 in Stockholm am Hofe der Königin Kristina Wasa von Schweden starb, an dem er weilte, um sie in seiner Philosophie zu unterweisen; und dass die beiden schon vorher längeren Briefkontakt gepflegt hatten. Es ist also nicht ausgeschlossen, dass sich zwischen den beiden mehr als nur das historisch Verbürgte abgespielt hat.

Reichstagsgebäude

„Der Staat sollte Sterbehilfeorganisationen fördern – nicht verbieten!“

OBERWESEL. (hpd/gbs) Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren soll künftig bestraft werden, wer regelmäßig schwerstleidenden Menschen hilft, ihr Leben selbstbestimmt zu beenden. So will es ein von zahlreichen Parlamentariern unterstützter Gesetzentwurf einer Abgeordnetengruppe um Michael Brand (CDU) und Kerstin Griese (SPD). Der Philosoph und Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs), Michael Schmidt-Salomon, hat den Entwurf heute in einer ausführlichen Stellungnahme als „zutiefst undemokratisch, juristisch absurd und ethisch unverantwortlich“ kritisiert.

"Die Legende vom christlichen Abendland"

BERLIN/OBERWESEL. (hpd/gbs) Deutsche Politiker (insbesondere der C-Parteien, aber auch der SPD und der Grünen) sprechen gerne von den sogenannten "christlichen Werten", denen das heutige Europa angeblich so viel zu verdanken habe. Tatsächlich jedoch steht die populäre Rede vom "christlichen Abendland" (aktuell wieder strapaziert in der Debatte um die "Ehe für alle") im scharfen Kontrast zu den Fakten der europäischen Geschichte, wie eine unlängst in deutscher und englischer Sprache erschienene Broschüre der Giordano-Bruno-Stiftung aufzeigt.