Kunst und Kultur

Hitler. Schüler der „Weisen von Zion“

(hpd) Der sozialdemokratische Publizist Alexander Stein machte in seiner 1936 erschienenen Schrift „Adolf Hitler. Schüler der ‚Weisen von Zion’“ darauf aufmerksam, dass Hitler sich in seinem eigenen Denken und Handeln offensichtlich von antisemitischen Zerrbildern beeinflussen ließ.

AHA! Schauspieler

(hpd) Es gibt erstaunlich viele Prominente, die sich als Atheisten, Humanisten und Agnostiker „outen“ – zumindest in angelsächsischen Ländern. Ihre Begründungen dafür sind oftmals unterhaltsam, klug und vorbildlich. Deshalb hat der hpd beschlossen, regelmäßig eine Auswahl zusammenzustellen, sortiert nach Zunft. Den Anfang machen SchauspielerInnen.  

Um Leben und Tod

(hpd) Ein Kind ist verschwunden und der Entführer weigert sich auch nach stundenlangen Verhören, den Aufenthaltsort des Jungen zu nennen. Die Ermittler, die um das Leben des Kindes fürchten, kündigen ihm schließlich Gewalt an, sollte er nicht endlich das Versteck preisgeben.

Zum Massaker von Utøya

(hpd) Rainer Just und Gabriel Ramin Schor veröffentlichen in ihrem Sammelband sechs Essays zur Deutung der Massenmorde am 22. Juli 2011 in Norwegen. Die philosophisch gebildeten Autoren entfernen sich in ihren Deutungen mitunter allzu sehr von den konkreten Ereignissen, formulieren aber durchaus anregende Reflexionen zu gesellschaftlichen und ideengeschichtlichen Hintergründen und Kontexten.

…Wie viel Religion braucht Demokratie?

MARBURG. (hpd) „Politik ist für das Wohl der Menschen zuständig, Religion für ihr Heil.“ Auf diese Formel brachte Wolfgang Thierse seine Antwort auf die Ausgangsfrage des 13. Marburger Religionsgesprächs: „Wie viel Demokratie braucht Religion, wie viel Religion braucht Demokratie?“

Antisemitismus in der Linken?

(hpd) Der Kommunikationswissenschaftler Maximilian Elias Imhoff legt in seiner Studie erstmals eine empirische Untersuchung zu den einschlägigen Einstellungen in diesem politischen Lager vor und macht ebendort um die 17 Prozent von Personen mit einem verdichteten antisemitischen Weltbild aus.

Religion in pluraler Gesellschaft

DORTMUND. (hpd) „Glaubt was Ihr wollt, aber mischt Euch nicht ein?! – Zum Auftrag der Religionen in einer pluralen Gesellschaft“. Unter diesem Motto lud das Amt für missionarische Dienste der Evangelischen Kirche in Westfalen am vergangenen Montag zum 3. Studientag „Mission und Dialog“ im Haus landeskirchlicher Dienste in Dortmund.

„Kirchenhierarchie geht zu Lasten der Frauen“

MÜNSTER. (hpd/exc) Die katholische Kirche und Theologie sollte nach Ansicht von Sozialethikerin Prof. Dr. Marianne Heimbach-Steins dringend „ihr traditionell patriarchales Geschlechterbild“ überarbeiten. „Eine Theologie, in der nur Männer Definitionsmacht besitzen, setzt das Bild des Menschen mit dem des Mannes gleich.