Kunst und Kultur

AHA! Business (1)

(hpd) Heute stellt der hpd fünf AHA!-Unternehmer aus drei Kontinenten und vier Ländern vor. Einer von ihnen war einmal ein „wiedergeborener“ Evangelikaler, zwei von ihnen wurden jüdisch erzogen, so gut wie alle sind heute mächtige und einflussreiche atheistische bzw. humanistische Geschäftsleute.

RESPEKT!

TRIER. (hpd) Wo angesichts der Aussprüche real existierender Politiker, „Künstler“, Religionsführer oder sonstiger prominenter Dummbeutel Kabarettisten überflüssig zu werden drohen, macht der Kölner Wolfgang Nitschke aus der Not eine Tugend. In der Tuchfabrik Trier präsentierte er sein aktuelles Soloprogramm „Respekt“, in dessen Zentrum realsatirische Ergüsse seiner Zeitgenossen stehen, die er durch geschickte Auswahl, gewürzt mit eigenen Kommentaren, der verdienten Lächerlichkeit preisgibt.

Overbeck auf dem Weg zum Hassprediger?

BOCHUM. (hpd) In Lourdes erklärte Bischof Overbeck religionsfreie Menschen quasi zu Untermenschen. Als Ruhr- wie auch als Militärbischof ist Overbeck in einer pluralistischen Gesellschaft so nicht tragbar. Die viel propagierte „christliche Toleranz“ zeigt hier ihre gehässige Fratze der Ausgrenzung und Überheblichkeit. Ein Kommentar von Jörg Schnückel

Notizen aus Wien

WIEN. (hpd) Die Befreiungsfeiern im ehemaligen Konzentrationslager Mauthausen zählen zu den wichtigsten Bekenntnissen der Republik und vieler gesellschaftlicher Gruppen zur Mitschuld am NS-Regime und zur Frage des aktiven Antifaschismus. Mit dabei sind immer wieder Trittbrettfahrer. Ihre Basis: Mythologie.

Endlich vorbei

TRIER. (hpd) Die Piusbrüder waren da, Michel Friedman und Frida Gold auch, und Kindergartenkids wurden von ihren Erzieherinnen hingeführt: zum „Heiligen“ Rock. Der war in Übergröße ausgestellt, einen Monat lang, in der Stadt wimmelte es von Absperrungen, riesigen Zelten, Chormeilen, Kakophonien und „Milljuunen“ kleinen, niedlichen, heiligen Röckchen. Das ist jetzt vorbei. Endlich.

AHA! Psychologen (1)

(hpd) Auch unter Psychologen finden sich einige bekennende Atheisten und Humanisten, unter ihnen der Vater der Psychoanalyse und die Mutter der Meme. Interessant ist, dass einige von ihnen aus streng religiösen Elternhäusern kamen, was sie wohl nicht nur zur Psychologie, sondern auch zur Kritik an Religion führte. Religion wird vom einen als „Pferdescheiße“, von der anderen als „fiesester Virus des Planeten“ bezeichnet.

Das „Room 28“-Bildungsprojekt

BERLIN. (hpd) Kann es in der Erinnerung an das Konzentrationslager Theresienstadt auch etwas Positives geben? Ja, meinen die überlebenden „Mädchen vom Zimmer 28“ und die Berliner Autorin Hannelore Brenner-Wonschick, die mit den Frauen zusammen das Project des „Room 28“ entwickelt hat, das jetzt weiter getragen wurde.

Solidarität mit Shahin Najafi

BERLIN.(hpd) Gegen den iranischen Rapper Shahin Najafi wurde durch den Großayatolla Ali Safi-Golpajegani eine Fatwa erlassen. Der Mullah hält den Song “Naghi” für Blasphemie und sprach daher ein Todesurteil gegen Najafi aus. Es soll ein Kopfgeld von 100.000 US-Dollar ausgesetzt worden sein.

Große Buchstaben verstärken Emotionseffekte

BERLIN. (hpd(hu) Je größer die Schrift einer Botschaft, desto stärker ihre emotionale Wirkung. Das ist das Ergebnis einer Studie zu Texten und Schriftgröße, dass emotionale im Vergleich zu nicht-emotionalen Wörtern größere Aufmerksamkeit erregen, wenn sie in großer Schrift gedruckt sind.