Internationales

Eine Reise durch den Iran

Nur alleine bin ich frei

Nadine Pungs reiste durch den Iran. Ein Land, über das hierzulande viel zu wenig bekannt ist und das oft nur als ein Teil der "Achse des Bösen" gesehen wird. Immer noch. Dabei hat es bedeutend mehr zu bieten als finstere Mullahs und eine längst vergangene Geschichte. Frank Nicolai sprach mit der Autorin.

USA

Studie: Religiosität und politische Überzeugungen

Eine Studie des Pew Research Center (Pew-Forschungszentrum) hat den Zusammenhang zwischen Religiosität und der Einstellung zu Themen wie Frauenrechte, Migration und Homosexualität untersucht. Von den "Unerschütterlichen Sonntags-Kirchgängern" mit konservativen Ansichten bis zu den "Bodenständigen Säkularen" mit überwiegend liberalen Ansichten, konnten sieben verschiedene Typen von Gläubigen bzw. Ungläubigen identifiziert werden.

Afrika

Vaterschaftstests für katholische Priester in Kenia

Im ostafrikanischen Kenia sind etwa 80 Prozent der Menschen christlichen Glaubens. Davon sind etwa 20 Prozent katholisch. Priester, die die Gläubigen betreuen sollen, sind ans Zölibat gebunden. Trotzdem haben einige von ihnen Kinder. Eine DNA-Untersuchung soll in Kenia nun zeigen, welche Kinder von katholischen Priestern abstammen.

Indien

Lieber tot als Boot!

Wie massiv religiöses Denken die Vernunft behindert, zeigte sich jüngst bei einer Rettungsaktion in Indien. Während massiver Überschwemmungen weigerten sich Mitglieder der höchsten hinduistischen Kaste, in ein Rettungsboot zu steigen, weil sie ihren Retter für unrein hielten.

Papst-Besuch in Irland

Irland: "Say Nope to the Pope"

Während Papstbesuche im katholisch geprägten Irland üblicherweise Heimspiele waren, interessierten sich für den Irland-Besuch von Papst Franziskus am vergangenen Wochenende wesentlich weniger Iren als von der katholischen Kirche erwartet. Nach dem Bekanntwerden immer schlimmerer Missbrauchsskandale durch Würdenträger der katholischen Kirche in den letzten Jahren waren die Iren auf den Besucher aus Rom nicht gut zu sprechen. 

Österreich: Asylantrag abgelehnt wegen zu schwulen Verhaltens

Schwul sein – aber richtig! (Österreich-Edition)

Weil er in seinem Heimatland aufgrund seiner Homosexualität verfolgt wird, suchte ein junger Iraker in Österreich Asyl. Sein Antrag wurde von der zuständigen Behörde mit der Begründung abgelehnt, dass er sich übertrieben schwul verhalten habe. Erst vor zwei Wochen war in Österreich einem jungen homosexuellen Afghanen der Asylstatus verwehrt worden, weil er sich nach Ansicht der Behörde nicht schwul genug verhalten hatte.

Indonesierin muss ins Gefängnis, weil sie die Gebetsrufe zu laut fand

Mach dich mal locker, Gott

In Indonesien ist eine Frau zu eineinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden. Wegen Blasphemie. Weil sie die Gebetsruf-Lautsprecher der benachbarten Moschee zu laut fand. Einmal mehr darf man sich wundern: ob Gott wirklich so leicht eingeschnappt ist.

Kommentar

Vom verweigerten Handschlag zur Abschottung

Einem muslimischen Ehepaar wurde in der Schweiz die Einbürgerung verwehrt. Aus religiösen Gründen hatte sich das Paar während des Gesprächs mit der Einbürgerungskommission geweigert, Personen des jeweils anderen Geschlechts die Hand zu schütteln und deren Fragen zu beantworten.