vor Ort

Polizei verhindert Proteste vor dem Vatikan

Die italienische Polizei hat den Betroffenen des katholischen Missbrauchsskandals untersagt, mit der international bekannten Skulptur des "Hängemattenbischofs" vor dem Vatikan zu demonstrieren. Auch das Transparent "Aufklärung auf Katholisch", das den verstorbenen Papst Benedikt XVI. zeigt, durfte bei der Demo am vergangenen Samstag nicht mitgeführt werden. Angeblicher Grund: Verunglimpfung eines Staatsoberhaupts.

"Hängemattenbischof" in den Alpen

"Hängemattenbischof" besucht Weltbischofssynode in Rom

Zusammen mit "Ending Clergy Abuse" (ECA), einer globalen Koalition von Opfern und Überlebenden, Aktivisten und Menschenrechtsanwälten, die Betroffene in 25 Ländern auf 5 Kontinenten vertreten, wird die Betroffeneninitiative "Eckiger Tisch" im Vorfeld der Weltbischofssynode in Rom präsent sein. Im Mittelpunkt steht die gemeinsame Forderung an Papst Franziskus noch vor der Eröffnung des Bischofstreffens ein verbindliches und universelles Null-Toleranz-Mandat in der Kirche einzuführen.

Menschenrechtsexpertin über christliche Missionsschulen in Kanada

"Es ist eine ewige Erfahrung, dass jeder Mensch, der Macht in Händen hat, geneigt ist, sie zu missbrauchen", wusste bereits der Philosoph der Aufklärung Charles Baron de Montesquieu. Was Menschen kennzeichnet, gilt für Zusammenschlüsse von Menschen erst recht, besonders wenn sie stark hierarchische Züge aufweisen und dann noch den Einfluss des Übernatürlichen für sich beanspruchen. So verwundert es eigentlich nicht, dass der Missbrauch in kirchlichen Einrichtungen – mit stets unkontrolliertem Machtgefälle – nach und nach in aufsehenerregenden Skandalen öffentlich wird. Endlich, wie einstige Opfer zurecht empfinden!

"Aktionstag für sexuelle Selbstbestimmung"

Berlin und Köln gegen Fundamentalismus

In Berlin waren es rund 500 Menschen, die am Rande des "Marsches für das Leben" gegen die längst überholten Ansichten der christlichen Fundamentalisten protestierten. In Köln standen den rund 1.000 Fundamentalisten etwa 3.000 Gegendemonstanten gegenüber.

Gruppenfoto: Speaker*innen, Beirat und Vorstand

Cradle to Cradle-Kongress "ein voller Erfolg"

Nach 2020 fand der C2C Congress 2023 erstmals wieder in Berlin statt. Rund 800 Teilnehmende und 90 Speaker*innen diskutierten am 8. und 9. September an der TU Berlin über Cradle to Cradle (C2C) und den Stand der Circular Economy. Die Bilanz: Inspirierende Best Practices von C2C-Unternehmen und solchen, die sich auf dem Weg dahin befinden, wissenschaftliche Diskurse und jede Menge Gelegenheit für Austausch und Vernetzung. 

Protest in Kabul

"Warum schweigt die Welt?"

Die Weltgemeinschaft soll die Herrschaft der Taliban in Afghanistan endlich als ein System der Geschlechter-Apartheid benennen, fordern afghanische Frauen in Köln. Sie sind in den Hungerstreik getreten. Der passive Widerstand spielt sich in einem Zelt in der Kölner Innenstadt ab.

Humanistentag in Braunschweig

Am 26. August findet der Zweite Braunschweiger Humanistentag statt. Ausgerichtet wird er von der Regionalgruppe Braunschweig der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs), dem Kreisverband Lehrte-Braunschweiger Land des Humanistischen Verbands Deutschlands (HVD) Niedersachsen sowie der Partei der Humanisten (PdH).

Dreijähriges Jubiläum des Waldbestattungshains Leineaue

Der Humanistische Verband Niedersachsen betreibt mit dem Waldbestattungshain Leineaue in Garbsen bei Hannover seit Sommer 2020 mit viel Erfolg seinen ersten humanistischen Friedhof für Urnenbestattungen. Nach drei Jahren sind bereits mehr als die Hälfte aller verfügbaren Plätze belegt oder vergeben.